Uhren gibt es nicht mehr

Uhren gibt es nicht mehr

André Heller

Multimediakünstler und Autor André Heller im Gespräch mit seiner Mutter – ein Buch voller Weisheit, Poesie und Witz

Worauf kommt es an im Leben? 102 Jahre alt ist Elisabeth Heller, und langsam, so sagt sie in den Gesprächen, die sie mit ihrem Sohn André in den vergangenen Monaten geführt hat, geht es ans Verabschieden. „Innerlich sieht man sich noch jung und freut sich auf den nächsten Tag“, sagt die alte Dame, die geboren wurde, als der Erste Weltkrieg ausbrach, und die mit gerade 19 den Süßwarenfabrikanten Stephan Heller heiratete. Ein anderes Mal wünscht sie sich, „dass das Körperwerkl in Gottesnamen auslaufen soll“ und erzählt dann munter über einen Selbstmordversuch aus Liebe und über Lehár am Klavier in Bad Ischl. Ein kleines Buch von großer Weisheit, würdevoll, poetisch, komisch. Und das Dokument einer späten Liebe und großen Offenheit zwischen Mutter und Sohn.


Über den Autor

André Heller

André Heller

André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Er lebt abwechselnd in Wien, Marrakesch und auf Reisen. 2016 ist bei Zsolnay sein Roman "Das Buch vom Süden" erschienen, 2017 das Buch "Uhren gibt es nicht mehr. Gespräche mit meiner Mutter ...

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Presse

"Herrlich humorvoll, berührend, weise. Hab es in einem Tag ausgelesen und war dann traurig, dass es schon vorbei war." Petra Karner, Lesetipps für den Sommer - oe1.ORF.at, 06.07.17

„Ein Buch voller Liebe, Wärme und Erinnerungen. Zum Weinen schön." Elke Heidenreich, WDR4, 24.03.17

„Ein schmales, aber gehaltvolles Büchlein. ... Es ist ein heiteres, immer wieder von der Melancholie des nahenden Abschieds umflortes Buch. ... Wer André Heller kennt, weiß: Der Mann hat – trotz dandyesker Anwandlungen, zu denen er alles Recht hat – das Herz auf dem rechten Fleck. Er ist zur Freundschaft und zur Loyalität begabt wie wenige andere. Und: Er kann sich auf andere Menschen einlassen, wie sein jüngstes Buch eindrücklich belegt." Günter Kaindlstorfer, Bayern 2, 22.03.17

„Ein Buch, das in einer sehr anrührenden Weise vom Tod handelt, statt mit der Stärke des Alters aufzutrumpfen. ... In den sanften Dialogen verliert sogar der Tod seinen Stachel:" Helmut Schödel, Süddeutsche Zeitung, 21.03.17

„Es sind in ihrer Lakonie weise, amüsante, aufrichtige, im buchstäblichen Sinn merk- und denkwürdige Unterhaltungen zwischen Mutter und Sohn über das Leben, die Liebe, über Irrungen und Wirrungen auch im Verhältnis zueinander, über Ängste, Abschiede, das Alter und den unausweichlichen Tod." Andrea Schurian, Der Standard, 22.03.17

„Ein hinreißend schönes, voller beglaubigter Altersweisheiten steckendes Buch. (...) Elisabeth Heller spricht als Zeitgenossin eines Jahrhunderts. (...) Wie man mit Stil altert, ist das Mindeste, was man aus dieser vergnüglichen Lektüre lernen kann.“ Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 20.04.17

„Das Zeugnis einer liebevollen und sehr offenen Beziehung. (…) Das ist so rührend, dass man als Leser feuchte Augen bekommt.“ bild.de, 23.04.17

„Lebenskluge und zärtliche Gespräche. (...) Es sind solche intimen Momente, die aus dem schmalen Büchlein ein berührend gehaltvolles machen und lange nachhallen." Sandra Leis, NZZ Bücher am Sonntag, 30.4.17

„Gespräche voller Lebensweisheit und überraschenden, humorvollen Einsichten." Heike Wander, Hamburger Abendblatt, 13.05.17

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