Jage zwei Tiger

Jage zwei Tiger

Helene Hegemann

Als der Stein die Windschutzscheibe durchschlägt, ist seine Mutter sofort tot. Kai, 11, überlebt und beschließt im Zustand des Schocks, sich ab jetzt von nichts und niemandem mehr abhängig zu machen. Spontan gereift, flieht er vor den überforderten Ersthelfern und läuft verletzt durch den angrenzenden Wald, bis er auf einen abgehalfterten Zirkusclan trifft. Und auf Samantha, die zu der Gruppe von Jugendlichen gehört, die 24 Stunden zuvor den Stein von der Autobahnbrücke geworfen haben. Schnell, witzig und radikal erzählt Helene Hegemann von der Suche nach Liebe und Transzendenz in einer hohlen und überdrehten Welt.


Über den Autor

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Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. 2008 wurde ihr erster Film Torpedo als Entdeckung des Jahres gefeiert und mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. 2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman Axolotl ...

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Helene Hegemann liest bei zehnSeiten.de aus "Jage zwei Tiger"

Presse

"Hegemann hat ein kraftvolles Buch geschrieben. Lakonisch und nicht ohne Boshaftigkeit hält sie der Gesellschaft den Spiegel vor. ... Ein kluges, rotziges und sehr unterhaltsames Buch." Anna Riek, ZDF aspekte, 23.08.13

"Geil sind an diesem Roman vor allem der schwarze Humor, das Satirische, auch Hegemanns spezielle Kraftausdruckskraft. ... Hegemanns scharfer, sezierender Blick lässt kaum etwas gelten. ... Hegemann ist Romantikerin, sie will die Gegensätze der Welt im Erzählen überwinden." Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 25.08.13

"Ein wildes, alle Maßstäbe von Konsistenz und Ausgewogenheit mit voller Absicht sprengendes Buch. ... Ein umfassendes (Anti-)Gesellschaftspanorama, das vom Wanderzirkus bis zur High Society reicht. Und ein großes, bewegendes, oftmals finsteres Lesevergnügen." Eva Behrendt, die tageszeitung, 26.08.13

"Überbordend in seinen unterschiedlichen Tonarten, Tempi und Anspielungen auf Songtexte. Und aufregend und interessant, weil Hegemann unserer gegenwärtigen Großstadtgesellschaft zwischen 14 und 40 Wut und Zorn entgegenbringt und dies gnadenlos darstellt. 'Jage zwei Tiger' ist aber auch ein Buch über die Sehnsucht nach Glück." Verena Auffermann, Deutschlandradio Kultur, 26.08.13

"In 'Jage zwei Tiger' zeigt Helene Hegemann, dass sie erzählen kann. Und führt die beiden selbstzerstörerisch veranlagten Protagonisten nach einer eigentlich tieftraurigen, aber stellenweise wahnsinnig unterhaltsamen Safari durch die kaputte Kunst-, Kultur- und Konsumwelt schließlich zusammen." Silke Janovsky, Frankfurter Rundschau, 26.08.13

"Nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat, trägt man den Hegemann-Sound wie einen Ohrwurm mit sich, keineswegs genervt, sondern innerlich immer wieder hell auflachend. ... So rasant wie Helene Hegemann hat noch keiner die Kurve gekratzt vom Berghain in den Feuilletonkatholizismus. Chapeau!" Ijoma Mangold, Die Zeit, 22.08.13

"Der Roman unterläuft und übertrifft alle Erwartungen." Claudia Voigt, Der Spiegel, 19.08.13

Leseproben

Kommentare

tina
04.11.2013

Ein verletzter Junge flieht durch den Wald und beobachtet am Wegesrand im Park die umhergehenden Menschen. Er will weiterfliehen, was ihm allerdings weniger gut gelingt als gedacht und somit stößt er auf eine Zirkustruppe. Es geht drunter und drüber in seinem Leben und nach und nach erfahren wir auch die Wahrheit und zwar die ganze Wahrheit!


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