Der letzte Buddha

Der letzte Buddha

Marcus Braun

"Der letzte Buddha" ist ein furioser Roman über zwei Erleuchtete: einen echten und einen falschen. "Besser wird Literatur nicht." Christoph Peters

1995 erkannte der Dalai Lama in einem sechsjährigen Jungen den elften Panchen Lama, den zweithöchsten Würdenträger Tibets. Chinas Regierung zog den Jungen aus dem Verkehr und installierte an seiner Stelle den Sohn regimetreuer Kader. Marcus Braun lässt den echten Heiligen zwanzig Jahre später wieder auftauchen – in Los Angeles, als Surfer. Als Jonathan erfährt, wer er in Wahrheit ist, unterzieht er sich einem Lama-Coaching, das ihn schnell an seine Grenzen führt. Überraschend erhält er eine Einladung aus China. Als sich der echte und der falsche Panchen Lama gegenüberstehen, geraten alle Gewissheiten ins Wanken. Der neue Roman eines der originellsten deutschsprachigen Autoren.


Über den Autor

Marcus Braun

Marcus Braun

Marcus Braun wurde 1971 in Bullay an der Mosel geboren. Er studierte Germanistik und Philosophie in Mainz und Berlin. 1999 erschien sein Debütroman Delhi, zuletzt (2007) der Roman Armor.

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Der letzte Buddha

Presse

"Surfen in Kalifornien, letzte Geheimnisse im Hochland von Tibet, wahnwitzige Therapiesitzungen und weltpolitische Intrigen: All das fügt Marcus Braun in Der letzte Buddha scheinbar mühelos zu einem Roman zusammen, der absurde Komik mit heiligem Ernst, sprachliche Eleganz mit Hochspannung verbindet. Besser wird Literatur nicht." Christoph Peters

"Ein minimalistisch-meditativ erzählter Thriller […]. Braun agiert als Autor allmächtig und als beinahe schwereloser Stilist. […] [Der letzte Buddha ist] ein weise lächelnder Wiederanfang […]." Markus Clauer, Die Zeit, 28.09.2017

"Da ist sie wieder, diese so raue wie böse wie zärtliche Stimme voller hintersinniger Intelligenz […]: Unverkennbar und doch auf eine unfassbare, eigentlich kaum mehr mögliche Weise verfeinert und – ja – schlitzohriger. […] Dringende Leseempfehlung." Gabriele Weingartner, Rheinpfalz, 29.08.2017

"'Der letzte Buddha' ist eine tiefe literarische Meditation auf die globalisierte Welt, in der Heere von Ideologien, Metaphern, Religionen und Sprachen aufeinanderclashen. Brauns grandioser Roman wirft viele Fragen auf, formuliert sie aber nicht, sondern stellt sie in Form einer Geschichte, die den Leser geheimnisvoll-weise anlächelt wie eine Buddhastatue." Thomas Böhm, SWR2, 03.09.2017

"Diesen unerhörten Roman muss man zweimal lesen, um zu ermessen, welches Wagnis er eingeht – und glanzvoll besteht. […] Sparsam instrumentiert und psychologisch klug sind die Begegnungen […] geschildert. Marcus Braun […] verfügt nicht nur über klare philosophische Begrifflichkeiten, er erzählt die bizarren, aus wechselnden Perspektiven beleuchteten Wendungen dieser Geschichte auch mit existenzialistischer Neugier." Nicole Henneberg, Der Tagesspiegel, 24.09.2017

"Souverän, in eleganter Sprache und ausgesprochen spannungsreich inszeniert Braun den Roman bis hin zum dramatisch zugespitzten Ende, eine Groteske um falsche Gewissheiten und unechte oder halbseidene Erleuchtete, bei der am Ende doch alle irgendwie betrogen sind." Sibylle Peine, dpa/ Westfälische Nachrichten, 17.10.2017

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