Nichts von euch auf Erden

Nichts von euch auf Erden

Reinhard Jirgl

Im 23. Jahrhundert ist die Erde für die Raubgier der Märkte und Mächte zu klein geworden. So beginnt die Auswanderung der Starken auf Mond und Mars; auf Erden zurück bleibt nur die alte, schwache Menschheit. Schon zwei Jahrhunderte später erweist sich der Mars als so lebensfeindlich, dass die neuen Menschen zurückkehren und brutal die Macht auf der nun friedlichen Erde an sich reißen. Was wie eine düstere Science-Fiction-Vision klingt, ist ein grandioser Roman über die uralte Frage von Emigration und Heimkehr. Reinhard Jirgl, einer der wichtigsten Autoren der Gegenwartsliteratur in Deutschland, erzählt in unvergesslichen Bildern von Gier und Gewalt, Unterdrückung und Krieg, Leben und Tod.


Über den Autor

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Reinhard Jirgl, geboren 1953 in Berlin, wo er auch heute lebt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Marburger Literaturpreis, den Joseph-Breitbach-Preis, den Stadtschreiber-Preis von ...

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Presse

"Dieser Autor (ist) im gegenwärtigen Literaturbetrieb eine auf jeden Fall einsame Größe." Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung, 8./9.06.13

"Die Jirgl’sche Grundsprache ist so mächtig, dass sich die gewaltigsten Szenen des Romans, schließlich die Apokalypse selbst, als Meer aus Wörtern vor dem Leser ausbreiten." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 04.06.13

"Höher, weiter, schwärzer geht es nicht: Reinhard Jirgls Zukunftsroman ist ein ungeheuerliches Lese- und Endzeiterlebnis." Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung, 01./02.06.13

"Grossartiger Zukunftsroman (…) Jirgls Roman entfaltet seine subversive Macht ganz ohne elektrische Schaltpläne. Allein durch die Kraft der Sprache und der Imagination." Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung, 01.06.13

"Dies ist mit all seinen verschiedenen philosophischen, spielerischen, narrativen Ebenen ein hochkomplexer Roman, der etliche spekulative Interpretationsanreize bietet und Jirgls literarischen Kosmos virtuos neu vermisst: eine Vermischung von Hochkultur und Fantasy-Momenten, wie sie im Moment kein anderer so anspielungsreich konzipieren kann." Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 18.03.13

"Ein in jeder Hinsicht gewaltiges Werk." Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 23.03.13

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