Familienzirkus

Familienzirkus

Danilo Kis

Die großen Romane und Erzählungen Danilo Kis' "gehören zum Anrührendsten in der Literatur des 20. Jahrhunderts." Urs Widmer, Die Zeit

In seiner Heimat Jugoslawien zunächst heftig bekämpft, wurde Danilo Kis bald als einer der größten Erzähler der europäischen Nachkriegsliteratur anerkannt. Mit seinem einzigartigen literarischen Werk schrieb er gegen das Vergessen und den Tod an. In seiner Trilogie "Frühe Leiden", "Garten, Asche", "Sanduhr", die er selbst auch "Familienzirkus" nannte, hat er dem in Auschwitz ermordeten Vater und der Kultur Mitteleuropas ein Denkmal gesetzt. Seine "Enzyklopädie der Toten", die jetzt endlich in einer Neuübersetzung vorliegt, ist sein bekanntestes Buch geworden. Zu seinem 25. Todestag erscheinen seine wichtigsten Werke in einem Band – eine Einladung, diesen Autor immer wieder und immer neu zu lesen.


Über den Autor

Danilo Kis

Danilo Kis, 1935 in Subotica als Sohn eines ungarischen Juden und einer Montenegrinerin geboren, zählt zu den bedeutendsten europäischen Autoren der Gegenwart. Er starb 1989 in Paris. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte ...

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Presse

"Grandioses Prosawerk." Karl-Markus Gauss, Neue Zürcher Zeiung, 14.03.15

"Eine seltsame Sprache, eine seltsame Zeit. Vor 25 Jahren starb der jugoslawische Dichter Danilo Kis. Bildreich und sinnlich führt er ein in die Welt des untergegangenen Jugoslawien." SWR-Bestenliste, 26.02.15

"Kis´Bücher gehören zur Weltliteratur." Jochen Schimmang, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.01.15

"Der 900-Seiten-Band mit den Romanen und Erzählungen von Danilo Kis ist eine großartige Einladung, diesen Autor wieder zu lesen und neu zu entdecken." Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt, 18.10.14

"Wie Mahnmale wider die Ungeheuerlichkeit des Vergessens, des Vergessenwollens nehmen sich Kis' hinterlassene Prosawerke aus: Wie hoch aufgerichtete Erinnerungstafeln in einer Gedächtnislandschaft, in der die Zeichen von Schuld und Verantwortung immer wieder von der Gleichgültigkeit der Geschichtslosen eingeebnet werden." Oliver vom Hove, Die Presse, 11.10.14

"Ein ästhetisches Monument, das in seiner genauen, sinnlichen Sprache etwas Zeitloses hat." Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung, 27.10.14

"Ein dicker Band, an dem man sich festbeissen sollte." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 25.10.14

"Danilo Kiš ist ein moderner Klassiker. Melancholie und tiefe Zweifel prägen seine Texte genauso wie ein hartnäckiger Funke Hoffnung. Es ist die unsterbliche Hoffnung eines Humanisten." Tobias Schwartz, Der Tagesspiegel, 23.11.14

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