Eine Ahnung vom Anfang

Eine Ahnung vom Anfang

Norbert Gstrein

Auf dem Bahnhof in einer abgelegenen Provinzstadt wird eine Bombe gefunden. Ein Lehrer glaubt auf einem Fahndungsfoto seinen Lieblingsschüler Daniel zu erkennen, der sich nach einer Israel-Reise in religiöse und politische Phantastereien verrennt. Ist Daniel dem amerikanischen Endzeitprediger verfallen, der eines Tages in ihrem Ort aufgetaucht war und dann nach Jerusalem ging? Oder hat ein gemeinsamer Sommer den Jungen auf Abwege geführt, als der Lehrer und Daniel ganze Tage außerhalb der Zeit verbrachten? Mit seinem bewegenden und spannenden Roman ist Norbert Gstrein auf der Höhe seiner Kunst: ein Roman über Heimat und Exil und über die verhängnisvolle Sehnsucht nach Unschuld und Reinheit.


Über den Autor

Norbert Gstrein

Norbert Gstrein

Norbert Gstrein, 1961 geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Uwe-Johnson-Preis. Bei Hanser erschienen Die Winter im Süden (Roman, 2008), Die englischen Jahre (Roman, Neuausgabe 2008), Das ...

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Eine Ahnung vom Anfang

Presse

"Die Geschichte ... vereint in glücklicher Weise die klassischen Gstreinschen Themen von Provinz und Welt, Heimat und Exil, Traumatisierung und Befreiung, Unschuld und Selbstüberhebung." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 30.07.13

"Den Sog der Aulandschaft, das schmerzhaft Intensive, das Flirrende und scheinbar Zeitlose der sommerlichen Nächte beschwört Gstrein mit meisterlicher Eindringlichkeit." Daniela Strigl, Der Standard, 26.07.13

"Eine großartige Erzählung über das, was ein Leben ausmacht."
Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 09.08.2013

"Gstrein ist ein großer Roman über die geistige Verführung, Ideologieanfälligkeit und die Brüchigkeit von Erinnerungen gelungen." Christoph Schröder, die tageszeitung, 10.08.13

"‚Eine Ahnung vom Anfang‘ geht auch um das Erinnern und das Vergessen als wichtige Elemente, um sich selbst zu erkennen oder sich auch dahinter zu verstecken. Ein packender Roman." Margarete von Schwarzkopf, Norddeutscher Rundfunk, Bücherwelt, 3.09.2013

"'Eine Ahnung von Anfang' ist möglicherweise das Beste, was Gstrein je geschrieben hat. … Seine Sprache schwingt sich hier in langen Satzbögen voran – melodisch, rythmisch, elegant." Christoph Schröder, Kulturspiegel, 30.09.13

"Dieser Roman ist sprachlich elegant, stofflich aufregend, inhaltlich wichtig." Oswald Burger, Südkurier, 11.12.13

"Wieder bewundern wir den Autor, wie er uns durchs Komplizierteste und Unsicherste zum Einfachen und Wahren führt. Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 28./29.12.13

"Norbert Gstrein entfaltet in Eine Ahnung vom Anfang ein hochvirtuoses Spiel der Erinnerungen, Zeitebenen und Schuldgefühle." Ernst Osterkamp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.13

"Aber die große Kunst dieses beeindruckend lebensklugen Romans besteht nicht allein darin, dass er eine Figur durch die Suche nach ihr zum Verschwinden bringt, sondern mehr noch darin, dass er den Erzähler auf dieser vergeblichen Suche nach einem anderen sich selbst finden lässt." Ernst Osterkamp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.13

"Ein hochvirtuoses Spiel der Erinnerungen, Zeitebenen und Schuldgefühle." Ernst Osterkamp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.13

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Kommentare

tina
11.10.2013

Eine Geschichte über die Vergangenheit, die am Anfang endet? Für den Lehrer ist die Zeit schwierig geworden, hat sich doch die Gruppe seiner engvertrauten Schüler um einen Schüler reduziert. Man wirft ihm eine Beziehung zu den Jungen vor, aber was für eine denn? Er ist auch diesen Sommer wieder für die Jungs da, die über den Verlust immer noch nicht hinweg gekommen sind….


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