Die Schattenlinie

Die Schattenlinie

Joseph Conrad

"Die Schattenlinie" – Joseph Conrads Klassiker neu übersetzt. "Es ist unmöglich sich dem Sog seiner Erzählung zu entziehen." Alex Capus

Der junge Seemann aus England geht auf seine erste Fahrt als Kapitän. Doch unter der Mannschaft wütet das Tropenfieber, und draußen auf dem Meer gerät das Schiff in eine Flaute, treibt Tag um Tag nur noch im Kreis. Als in den Chininfläschchen sich kein Medikament, sondern nur gefälschtes weißes Pulver findet, kommt es zur Bewährungsprobe. Will der Kapitän mit seinen Leuten überleben, muss der jugendliche Träumer sich unter dem teilnahmslosen Himmel zum verantwortlich Handelnden wandeln, die “Schattenlinie” zwischen Jugend und Erwachsensein überschreiten. Daniel Göske gibt Joseph Conrads klarer und ausdrucksstarker Sprache endlich eine Gestalt, die diesem großen Roman der Weltliteratur angemessen ist.


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Joseph Conrad

Joseph Conrad

Joseph Conrad, 1857 im polnischen Berdyczów geboren und 1924 in Bishopsbourne/England gestorben, ist einer der größten englischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen, darunter 1917 den ...

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Presse

"Die beiden enthaltenen Erzählungen sind grandiose Beispiele für die Kunst Joseph Conrads, alte Erzählmuster in der Darstellung aktueller Erfahrungen der technisch-zivilisatorischen Modernisierung mit neuem Glanz zu versehen." Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 11.06.17

"Unter anderem legt Göske grossen Wert auf den Duktus der gesprochenen Sprache. Was seine Übersetzung auszeichnet, ist das Bemühen, dem Roman das allzu Glatte zu nehmen, das einige der bisherigen Übersetzungen haben. (…) Was in jedem Fall und durch alle sprachlichen Besonderheiten hindurch immer spürbar bleibt, ist Conrads grandioses Vermögen, existenzielle Erfahrungen zu beschreiben, mit melancholischer Energie und einem untrüglichen Blick für Ambivalenzen. (…) ‚Die Schattenlinie‘ liest man mit angehaltenem Atem.“ Martin Zingg, NZZ am Sonntag, 28.05.17

"Der Roman liest sich heute noch unglaublich frisch. (…) Er hat die Lakonie eines Hemingway, man begegnet existentialistischen Momenten und Ideen eines Albert Camus und er hat etwas Magisch-Realistisches – Marquez ist auch mit im Boot. (…) Die Übersetzung ist sehr gelungen. Der Übersetzer nimmt den Autor sehr ernst." Peter Henning, Deutschlandfunk „Büchermarkt“, 23.05.17

„Ich habe das atemlos gelesen!“ Angela Gutzeit, Deutschlandfunk „Büchermarkt“, 23.05.17

"Dem Schriftsteller gelingt so das Kunststück, die Moderne als Abenteuer zu erzählen. (…) Die neue Übersetzung schließt sich solcher Perfektion an und ist so schön und folgerichtig wie die Gestaltung des Buches." Jan Küveler, Die Welt, 13.05.17

"Joseph Conrad hat von sich selbst gefordert, jeder Satz müsse seine Rechtfertigung in sich selber tragen. Und sein in dieser Hinsicht mächtigstes Buch ist ‚Die Schattenlinie’. Das Buch liest sich, als wäre es erst gestern geschrieben worden und wurde doch vor genau einem Jahrhundert publiziert. Man nennt das zurecht Zeitlosigkeit. ... Die Weltliteratur hat wenig zu bieten, was meines Erachtens ermutigender wäre, als Joseph Conrad.“ Markus Gasser, YouTube "LITERATUR IST ALLES", 18.03.17

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