Die Auferstehung

Die Auferstehung

Karl-Heinz Ott

Ein bissiger, ironischer Roman von Karl-Heinz Ott über die Rechnungen, die schließlich doch jeder begleichen muss.

Joschi ist eigentlich Clochard, irgendwo zwischen Karl Marx und verlottertem Mönch, Jakob ein quirliger Fernsehmann, Uli ein alternativer Aussteiger und Linda, die Schwester, ist auch im Privatleben eine Macherin. Ihren Vater haben die vier kaum noch gesehen, seit der sein Testament dem „Schwein“ übergeben hat und sich von der „ungarischen Hure“ pflegen lässt. Jetzt ist er tot. Morgen früh wird das Testament eröffnet. Bis dahin muss das Erbe verteilt sein. Keiner verlässt das Haus. Karl-Heinz Ott erzählt brillant und mit großer Komik von dem, was eine Familie zusammenhält – und was sie auseinanderreißt. Verwandt fühlt sich keiner mehr, bis nach einer langen Nacht der Augenblick der Wahrheit kommt.


Über den Autor

Karl-Heinz Ott

Karl-Heinz Ott

Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen bei Ulm geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft und arbeitete anschließend als Dramaturg in Freiburg, Basel und Zürich. 1998 erschien sein erster Roman Ins Offene, dem ...

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""Die Auferstehung" ist ein kluger, manchmal auch witziger Roman, der die Freunde philosophischer Höhenflüge ebenso bedient wie die Verehrer salopper Streitkultur." Otto A. Böhmer, Wiener Zeitung, 26.03.16

"'Auferstehung' ist nicht nur eine furiose Demaskierung einer auf Doppelmoral basierenden traurig-komischen Familienbande, sondern fängt zugleich bundesrepublikanische Kultur ein, indem sie den Nach-68ern und der Gegenwart den Spiegel vorhält. Deshalb: unbedingt lesenswert." Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme, 27.02.16

"Eine wunderbare Komödie über Doppelmoral." Wolfgang Schneider, Deutschlandradio Kultur, 21.01.16

"Karl-Heinz Ott hat das ironische Sittenbild einer Generation der libertären Selbstverwirklicher geschrieben, die für 1968 zu spät kamen und dann nur noch als handlungsarme Zaungäste der Revolte beiwohnten." Miachel Braun, Der Tagesspiegel, 10.12.15

"Eine makarber-komische Familienaufstellung." Ijoma Mangold, Zeit Magazin, 11/15

"Endlich mal ein erzkomischer Familienroman: Karl-Heinz Ott erfindet ein neues Genre, die Trauerburleske. ... 'Die Auferstehung' ist ein Unterhaltungsroman im allerbesten Sinn, klug, vergnüglich, boshaft, politisch brisant, sprachlich brillant und in seinen philosophischen Passagen erhellend." Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 07.12.15

"Ein höchst unterhaltsamer Reigen. Ott brilliert mit scharfkantigen Miniaturen und wunderbaren Dialogen, mit vielen kleinen, ironisch eingefärbten Szenen." Martin Zingg, Neue Zürcher Zeitung, 26.11.15

"Es ist herrlich komisch und satirisch, wie Ott die Temperamente aufeinanderprallen lässt." Ulrich Rüdenauer, WDR 3, 17.11.15

"Eine schwarze Familienkomödie: Ein zwischen Moliere und Yasmina Reza angesiedeltes Theaterstück, gespickt mit Dialogen und Sermonen, in denen unablässig gelogen und betrogen, aufgetrumpft und klein beigegeben wird, in dem wirklich niemand den Mund halten kann." Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt, 24.10.15

"Ideologien und Temperamente krachen aufeinander, der Alkohol befeuert die Suada. Das ist lustig, spannend, abgründig. Und der Schluss verblüfft." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 06.09.15

"Oha – dieses Familientreffen möchte keiner der Beteiligten noch einmal erleben. Als Leser erinnert man sich mit wohligem Schaudern des geradezu boulevardesken Stoffes, dem Karl-Heinz Ott freilich alles abgewinnt, was einem seriösen Roman ausmacht. Amüsant ist er obendrei." Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau, 03.09.15

"Die Lektüre bereitet Vergnügen, weil es Ott in seiner Detailgenauigkeit faszinierend gelingt, Personen, Situationen, Stimmungen und Erinnerungen zu vergegenwärtigen und das Geschehen immer wieder spannend zu verzögern und zugleich überraschende Wendungen selbstverständlich erscheinen zu lassen. Gewissermaßen großes Kino, Verfilmung des Romans dringend empfohlen." Stephan Lohr, Spiegel Online, 24.08.15

5 Fragen an …

Karl-Heinz Ott

Glauben Sie an die Auferstehung?
Ich fände es schön, wenn wir weiterleben würden.

Wollen Sie lieber in den Himmel oder in die Hölle?
Natürlich in den Himmel, vorausgesetzt, dass man dort Ausflüge in die Hölle machen kann.

Was halten Sie von der Auffassung des Philosophen Blaise Pascal, der argumentierte, es sei stets die bessere »Wette«, an Gott zu glauben, als es nicht zu tun?
Obwohl ich Pascals Rechnerei für reichlich kleinkrämerisch halte, ist sein Gedanke keineswegs abwegig, dass es für unser Zusammenleben besser wäre, wenn man sich einen Gott vorstellt, der uns einmal für alles Miese und Fiese bestrafen könnte. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass man zu einem zerknirschten Zeitgenossen wird, der bloß noch ans Bestraftwerden denkt und dadurch sein Leben verpasst. Ebenso hat Pascal nicht bedacht, dass Gott (falls es ihn gibt) Leute wie ihn vielleicht sogar für jämmerliche, widerliche Rechner hält, die bloß nach dem besten Platz an der himmlischen Sonne gieren. Vielleicht mag er solche Typen viel weniger als Leute, die im Leben nichts verpassen wollen.

Sind Geschwister etwas Gutes?
Manchmal schon, oft auch nicht. Querbeet durcheinander.

Und Eltern?
Gäbe es sie nicht, könnte man diese Frage nicht beantworten. Meine Eltern bestanden aus Mutter und Oma. Dem Vater bin ich offenbar gelegentlich begegnet, ohne dass ich wusste, dass er es ist.

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