Der scharlachrote Buchstabe

Der scharlachrote Buchstabe

Nathaniel Hawthorne

Amerika im 17. Jahrhundert: Eine Frau, des Ehebruchs schuldig, steht am Schandpfahl und verrät nicht, wer der Vater ihrer Tochter ist. Die gestrenge puritanische Obrigkeit verurteilt sie, als Zeichen ihrer Schande lebenslang einen scharlachroten Buchstaben zu tragen. Die Folgen dieser übertriebenen Moralvorstellungen und die Mechanismen der gesellschaftlichen Ausgrenzung schildert Nathaniel Hawthorne mit psychologischer Raffinesse. Sein Roman ist einer der wichtigsten amerikanischen Klassiker des 19. Jahrhunderts, als sich das moderne Amerika mit dem Blick in seine Geschichte neu erfand. Mit seiner glasklaren Neuübersetzung gibt Jürgen Brôcan dem Roman eine Gestalt für heutige Leser; im Anhang erläutert er die historischen und literarischen Hintergründe.


Über den Autor

Nathaniel Hawthorne

Nathaniel Hawthorne (1804-1864) lebte einen großen Teil seines Lebens in Salem (Massachusetts) und Umgebung. Seine Romane und zahlreichen Erzählungen erweisen ihn als einen der wichtigsten amerikanischen Autoren der ersten Hälfte ...

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Der scharlachrote Buchstabe

Presse

"‘Der scharlachrote Buchstabe‘ ist nicht nur der originellste von Hawthornes Romanen, sondern das herausragendste Stück Prosa, das Amerika hervorgebracht hat." Henry James, 1906

"Der scharlachrote Buchstabe ist auch die Verwandlung eigener Erfahrung in große Literatur, nämlich in die Phantasie über eine Verfemte im Neuengland des 17. Jahrhunderts. ... eine Erzählkunst, die ihren eigenen Gesetzen folgt und keinen Respekt vor selbsternannten Eliten und einer von Macht und Reichtum geblendeten Menge hat." Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung, 31.05.14

"In der eleganten Neuübersetzung von Jürgen Brocan." Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur, 13.06.14

"Der Lyriker Jürgen Brôcan hat eine Neuübersetzung vorgelegt, frischer und genauer als alle früheren und ausgestattet mit einem Anhang von Dokumenten und Kommentaren, der einen wunschlos glücklich macht." Andreas Isenschmid, Die Zeit, 15.05.14

„Dieser eine Tonfall … gewinnt eine ungeahnte Intensität, die das ganze Buch, das nicht nur für die amerikanische Literatur eine kaum zu überschätzende Bedeutung hat, durchpulst wie eben jener „endlos“ mögliche Erzählstrom.“ Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung, 16.07.14

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