Der Augenblick der Fotografie

Der Augenblick der Fotografie

John Berger

"John geht mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Er ist Kundschafter und Schreiber, Zuschauer und Champion - und seiner Zeit weit, weit voraus." Tilda Swinton

Die Fotografie hat immer einen besonderen Stellenwert in John Bergers Werk gehabt. Dieser Band versammelt zum ersten Mal seine Aufsätze zur Fotografie, von den sechziger Jahren bis heute: eine kleine Kunstgeschichte der Sichtbarkeit. Ob er über das Werk großer Fotografen (August Sander, Paul Strand, Henri Cartier-Bresson u.a.) schreibt, ob er den politischen Gebrauch der Fotomontage analysiert oder das Foto des toten Che Guevara mit einem Gemälde Rembrandts vergleicht, er tut es mit den Augen des Malers und des Schriftstellers. Der Augenblick der Fotografie, der einem einzigartigen Moment Sinn verleiht, ermöglicht für Berger „eine andere Art zu erzählen“ und einen kritischen Blick auf die Gegenwart.


Über den Autor

John Berger

John Berger

John Berger, 1926 in London geboren, ist Schriftsteller, Maler und Kunstkritiker. Sein erster Roman wurde 1972 mit dem Booker Preis ausgezeichnet. John Berger lebt heute in einem Bergdorf in der Haute Savoie. Bei Hanser erschienen ...

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Presse

"Kunst, Fotografie, das Werk der Hände – die überraschend luziden Bezüge zwischen den vielen Tätigkeiten der Menschen machen das Geheimnis seiner Essays aus." Hans Jürgen Balmes, Süddeutsche Zeitung, 04.11.16

"Seine Bücher geben keine Handlungsanweisungen, aber sie fordern ihre Leser auf, sich zu verhalten, und sie pflanzen ihnen einen gesunden Widerstandsgeist ein, der mehr als nur ein Gefühl von Freiheit in sich trägt." Gregor Dotzauer, Tagesspiegel, 05.11.16

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