Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Das achte Kind
Alem Grabovac

Das achte Kind

Lieferstatus: sofort lieferbar In der Lieblingsbuchhandlung bestellen
Lieferstatus: sofort lieferbar In der Lieblingsbuchhandlung bestellen
Details zum Buch
Roman
  • Erscheinungsdatum: 25.01.2021
  • 256 Seiten
  • hanserblau
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26796-1
  • Deutschland: 22,00 €
  • Österreich: 22,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27020-6
  • E-Book Deutschland: 16,99 €

„Ein ganz besonderer deutscher Bildungsroman.“ (Maxim Biller) – Alem Grabovac erzählt in seinem Roman eine aufrüttelnde Geschichte über Herkunft und Zugehörigkeit

Smilja schuftet als Gastarbeiterin in der Schokoladenfabrik, ihr Mann Emir, ein feierfreudiger Kleinganove, landet später im berüchtigten Gefängnis Goli Otok in Jugoslawien. Nach der Geburt ihres Sohnes Alem trifft Smilja eine folgenschwere Entscheidung: Ihr Baby wächst bei einer strengen deutschen Pflegefamilie mit sieben eigenen Kindern auf. Jedes zweite Wochenende aber verbringt der Junge mit seiner Mutter und ihrem neuen gewalttätigen Freund im Frankfurter Bahnhofsmilieu. Erst als Erwachsener macht sich Alem auf die Suche nach seinem leiblichen Vater.
Alem Grabovac erzählt die erschütternde Geschichte eines extremen Aufwachsens, ungeschönt und ohne Wertung.

Alem Grabovac

Alem Grabovac

Alem Grabovac, 1974 in Würzburg geboren. Mutter Kroatin. Vater Bosnier. Er hat in München, London und Berlin Soziologie, Politologie und Psychologie studiert und lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Autor schreibt er unter ...

Mehr über Alem Grabovac

Weitere Empfehlungen für Sie

Das achte Kind

Videos

TRAILER: Das achte Kind von Alem Grabovac, gelesen von Fabian Busch

Alem Grabovac liest aus "Das achte Kind"

Presse

"Alem Grabovac wirft in seinem packenden Buch viele Fragen auf: Wie und wodurch formen sich Familienbande, was bedeuten sie, was ist Heimat, was bedeutet Herkunft? Seine Antworten sind aufgrund der ungewöhnlichen Art seines Aufwachsens höchst originell. Er kann jedenfalls die Perspektive wechseln wie kein anderer. Das Tolle an dem Buch: Der Autor urteilt nicht, er klagt nicht an. Sein lakonischer Stil hat Kraft." Susanne Lenz, Berliner Zeitung/Frankfurter Rundschau, 14.04.2021

"Er dürfte geahnt haben, dass der Stoff seines Debüts 'Das achte Kind' die Rückversicherung in der Realität benötigt, um dem Verdacht der Übertreibung, wenn nicht der Kolportage zu entgehen, und hat sie deshalb erkennbar als Autofiktion angelegt. Eine gute und plausible Entscheidung, die der gesellschaftspolitischen Relevanz des wuchtigen Stoffes durchaus zugutekommt. Aktuelle Flucht- und Migrationsgeschichten gibt es mittlerweile zahlreich in der deutschen Literatur. Ihre Vorgeschichte aber, die der ersten Arbeitseinwanderer in die alte Bundesrepublik, ist keineswegs auserzählt. 'Das achte Kind' füllt eine Lücke. Grabovacs Erzählstimme ist die eines wertfreien Chronisten in eigener Sache. Frei von Polemik, Verurteilung und politischer Anklage. Der Leser soll sich selbst ein Bild machen aus dem Material, das der Roman im Stil eines Berichts vor ihm ausbreitet. Ein wichtiges, auch spannendes Buch ist 'Das achte Kind'." Ursula März, Deutschlandfunk Kultur, 11.02.2021

"Als Schilderung einer Jungend in den Siebziger- und Achtzigerjahren entwickelt ‚Das achte Kind‘ einen großen Reiz, nicht nur wegen der eingefügten kulturellen Referenzen, wegen der Popsongs und Markennamen, der aufkommenden Geräte oder der Erinnerungen an Großereignisse der Sportgeschichte. Zugleich vermittelt Grabovac ein Bild davon, wie ein Kind zwischen den Kulturen steht und in seinem Bemühen, beiden Traditionen gerecht zu werden, doch um harte Entscheidungen nicht herumkommt. Viele Väter, die in diesem Buch begegnen, sind ihrer Aufgabe auf erschreckende Weise nicht gewachsen – der Roman stellt das glasklar heraus. Dass es so viele sind, macht die Sache für ihre Kinder nicht besser. Die Söhne aber, die am Ende des Buches erwachsen geworden sind, scheinen daraus gelernt zu haben. Mag sein, dass das Buch auch um ihretwillen geschrieben worden ist." Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.08.2021

"Der Erzähler Alem Grabovac steht nie retrospektiv oder besserwisserisch über dem Geschehen, ohne Moral oder Erklärung folgt Episode auf Episode. ‚Es gibt nichts‘, heißt ein Satz von Walter Benjamin, ‚was Geschichten dem Gedächtnis nachhaltiger anempfiehlt als jene keusche Gedrungenheit, welche sie psychologischer Analyse entzieht.‘" Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 03.03.2021

"Am Beispiel der Kindheit und Jugend eines Sohnes damals sogenannter „Gastarbeiter“ in Deutschland, erforscht dieses Buch, was verallgemeinerbar und was einzigartig ist in diesem Leben, das sich aus verschiedenen Familien und Gesellschaften, Nationen und Identitäten zusammensetzt. Wie sich Normalität in der Nachkriegsgesellschaft erst langsam entwickelt hat und wie man davon erzählen kann. Keine Autobiografie, tatsächlich ein Roman – aus der Differenz der Genres bezieht das Buch seine Spannung." Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 03.03.2021

"Diese Geschichte handelt davon, wie innig die Suche nach Identität, der Wunsch, frei und geborgen zu sein und mitgeschleppte Mentalitäten ineinander verflochten sind. Ein bemerkenswertes Buch." Ulrich Kühn, NDR Kultur, 21.01.2021

"Mit 'Das achte Kind' hat der Autor und Journalist Alem Grabovac eine vielstimmige, lebenspralle, düstere, aber nie bittere Autobiografie geschrieben und sie durch literarische Veredelung zur sogenannten Autofiktion emporgehoben. Sein Stil ist konkret und glasklar, der Ton milde, aber bestimmt. Man spürt, dass hier nicht jemand bemüht um sein Leben schreibt, sondern ernsthaft und wohlüberlegt über sein Leben. Ein zutiefst menschliches, berührendes, aber pathos- und klischeefreies Buch." Bernd Melichar, Kleine Zeitung (A), 06.02.2021

"Eindrucksvoll, mit klaren Sätzen und mit viel Einfühlungsvermögen zeigt Grabovac einmal mehr, das Private ist politisch, der Roman macht unsichtbare Hintergründe und die Reichweite einer Familiengeschichte sichtbar und ruft Verständnis hervor. Literatur wie diese ist lesenswert." Antonia Reissner, SWR 2 Lesenswert Magazin, 07.02.2021

"Grabovac erzählt Nachkriegsgeschichte aus einem Blickwinkel, wie man ihn bisher nicht gekannt hat. Sein Alem ist ein Bewohner mehrerer Welten, der mit Mühe die widerstreitenden Prägungen, Werte und Neigungen, die ihm mit auf den Weg gegeben werden, auszubalancieren versucht. (…) Alem Grabovac‘ so geradlinig wie gerecht erzählter Roman ist ein eindrucksvolles Gegenstück zu Sasa Stanisic‘ ‚Herkunft‘." Stefan Kister, Stuttgarter Nachrichten, 24.02.2021

"Dass Alem Grabovac auch die Vorteile des Wanderers zwischen den Welten hat, ahnt man eher. Er kann jedenfalls die Perspektive wechseln wie kein anderer. Das Tolle an dem Buch: Der Autor urteilt nicht, er klagt nicht an. Sein lakonischer Stil hat Kraft. In ihr drückt sich eine Haltung aus, vielleicht gar nicht so sehr, was die Sprache angeht, sondern vielmehr das Leben. Das Wertende, das ja auch immer etwas Paternalistisches hat, ist nichts für ihn." Susanne Lenz, Berliner Zeitung, 14.04.2021

"Er öffnet den Blick für Lebensgeschichten von Menschen, die in verschiedenen Welten leben. Alem Grabovac schafft es, die Gegensätze mit Toleranz und Verständnis für die Unterschiedlichkeiten zu leben und nicht mit Abgrenzung und Ablehnung zu reagieren. Es ist ein generöser Roman." Susanne Wankell, WDR 5, 19.02.2021

"Alem Grabovac erzählt mit 'Das achte Kind' ein Stück europäischer Geschichte, die in kleinen, aber vielsagenden Szenen gipfelt. Das Buch ist eine beeindruckende Schilderung eines Lebenslaufes zwischen verschiedenen Ländern, Lebenswelten und Kulturen.“ Irene Prugger, Wiener Zeitung, 15.05.2021

"Familie ist vielleicht nur bedingt eine Gemeinschaft auf einem biologischen Fundament, sondern vielmehr eine Entscheidung. Eine dramatische, interessante Geschichte und ein tolles Zeitbild." Martin Gramlich, SWR 2 Tandem, 11.02.2021

"Was mir an Grabovac‘ Buch besonders gefallen hat, ist, dass es sehr unvoreingenommen ist. Er versucht, die ganz unterschiedlichen Positionen aller handelnden Charaktere zu verstehen und mitzufühlen – auch wenn sie sich teils diametral widersprechen. Wenn man dieses Buch gelesen hat, dann geht man mit viel mehr Verständnis für eine sehr komplexe Problemlage aus der Lektüre heraus." Theodora Bauer, ServusTV literaTOUR, 15.07.2021

"Punktgenau und schnörkellos beschreibt der Alem Grabovac seine Familiengeschichte vom Verlassen des kroatischen Heimatdorfes über die Erfahrung der Eltern als sogenannte Gastarbeiter in Deutschland bis zu seinem Aufwachsen als achtes Kind in einer deutschen Pflegefamilie. Das ist dringend nötige Dokufiktion zur sogenannten ersten Gastarbeitergeneration." Ute Büsing, rbb Inforadio Quergelesen, 14.02.2021

"Es ist ein Leben zwischen Deutschland und Kroatien, von dem Grabovac eindrücklich schreibt. Ein Ton, der einen sehr erreicht." Frank Meyer, Deutschlandfunk Kultur „Lesart“, 28.01.2021

"Grabovac erzählt von diesem extremen Aufwachsen, von der Zerrissenheit zwischen den Kulturen, in einem klaren, schnörkellosen Ton. Ein unsentimentales, aber tief bewegendes Buch." Franziska Trost, Kronen Zeitung, 30.01.2021

"Grabovac hat die Geschichte seiner Herkunft schlicht und geradeaus aufgeschrieben. Wodurch sie umso stärker wirkt." Stern, 21.01.2021

"Bemerkenswert ist, wie ruhig, unaufgeregt, fast leise Grabovac erzählt." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 31.01.2021

"Harte Story, on point erzählt." Felix Diewald, ORF Radio FM 4, 1.02.2021

"Es ist ein Geschenk, dass Alem Grabovac sich verletzlich macht und an seiner Geschichte teilhaben lässt." Cigdem Akyol, kulturtipp (CH), 18.02.2021

"Es ist eine packende, weitverzweigte Lebensgeschichte, die Alem Grabovac in seinem Roman ‚Das Achte Kind‘ erzählt.“ Annegret Arnold, Bayern 2 „Diwan – Das Büchermagazin“, 30.04.2021

"Grabovacs Ton ist nüchtern, er wertet nicht und schildert anhand seiner autobiografischen Erlebnisse Gewalt und Armut." Sohra Nadjibi, Frizz Magazin Frankfurt, 1.02.2021

"Trotz aller Sachlichkeit, die manchmal sogar distanziert wirkt, erkennt man den Schmerz und die Verzweiflung vor allem dann, wenn Alem Grabovac über seine Mutter schreibt. Sein Stil ist trotz seiner Zügigkeit sehr unterhaltsam und effizient. Das achte Kind ist ein wunderbares Beispiel für das Genre der Autofiktion." Susanne Steufmehl, Münchner Kirchenradio, 23.03.2021

5 Fragen an …

Alem Grabovac

Herr Grabovac, worum geht es in Ihrem Roman Das achte Kind?
Um Bauern, Diebe, Fabrikarbeiterinnen, Tito, Nationalsozialisten, drei Väter, zwei Familien und das ganze schräge Inventar aus dem kurzen 20. Jahrhundert mit all seinen großen und kleinen Erzählungen, die sich schicksalhaft in die Biografien der Protagonisten eingeschrieben haben.

Die Geschichte hängt sich weitgehend an Ihrer Biografie auf. Wie war der Schreibprozess für Sie?
Zunächst: Was kommt hinein, was lasse ich weg, wie ordne ich alles an und was muss ich erfinden, um die Realität glaubhaft und spannend zu erzählen. Es handelt sich um eine Autofiktion, eine Autobiografie, in die fiktionale Handlungsebenen verwoben sind. Und dann habe ich das alles so schlicht und kristallklar wie nur möglich aufgeschrieben. Die Sprache sollte, ganz ohne poetologische Ornamentik, geräuschlos und zugleich lebendig hinter der Handlung verschwinden.

Hätten Sie Ihrer Romanfigur Alem lieber ein anderes Heranwachsen gewünscht?
Ach, das überlasse ich meinem kleinen Sohn, der liebevoll und behütet aufwächst und dann irgendwann so seine Probleme damit haben wird.

Maxim Biller bezeichnet Das achte Kind als Bildungsroman. Was meint er damit?
Zwei Dinge, vermute ich. Einerseits die noch nicht auserzählte Migrationsgeschichte der BRD und andererseits ein Fortwirken der nationalsozialistischen Ideologie, die in vielen Familien unter den Teppich gekehrt wurde. Mein deutscher Vater war zum Beispiel ein Wehrmachtssoldat, der die Juden gehasst hat. Für ihn war, wie für so viele andere Deutsche, der 8. Mai 1945 ganz bestimmt kein Tag der Befreiung.

Ist Das achte Kind auch eine Geschichte des Loslassens und Verzeihens?
Nein, das Loslassen und Verzeihen hatte schon lange vor dem Schreiben stattgefunden. Ich habe versucht, die Geschichte ungeschönt und wertfrei zu erzählen. Ganz allein der Leser oder die Leserin sollen entscheiden, welche Schlussfolgerungen sie aus alledem ziehen.

Termine

Alem Grabovac: "Das achte Kind" | Zur Veranstaltungs-Website

Konstanz
Kulturzentrum am Münster (Wolkensteinsaal),
Wessenbergstraße 43,
78462 Konstanz

Alem Grabovac: "Das achte Kind" | Zur Veranstaltungs-Website

Hameln
Kunstkreis Hameln,
Rathausplatz 4,
31785 Hameln

Alle Termine zum Buch
Alle Termine

Leseproben

Ihr Kommentar

* Diese Angaben sind verpflichtend