Außer uns spricht niemand über uns

Außer uns spricht niemand über uns

Wilhelm Genazino

"Man liest Genazino ungefähr so, wie man sich Woody-Allen-Filme anschaut." Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt

Man versteht natürlich, dass Carola ihren Partner zuweilen nicht mehr erträgt. Er hat sich als gescheiterter Schauspieler und Radiosprecher in einer bequemen Mittelmäßigkeit eingerichtet. Nur in Notfällen kann er von seiner Freundin zu stärkeren Emotionen bewegt werden. Der Fall tritt ein, als Carola ihren Helden verlässt. Sie wird durch diese Notbremsung allerdings nicht glücklicher. Im Gegenteil. Wie der Zufall es will, erklärt sich die Mutter der entweichenden Freundin bereit, dem Verlassenen auszuhelfen. Kann sie ihn retten? Und will der überhaupt gerettet werden? Ob und wie, das steht in diesem so witzigen wie bösartigen Roman.


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Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, lebt in Frankfurt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Kleist-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt Mittelmäßiges Heimweh (Roman, 2007), Das ...

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Presse

"Dieses brillant erzählte Buch ist auch eines der traurigsten, die dieser Autor je geschrieben hat." Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.16

"Wilhelm Genazino erweitert mit dem neuen Roman sein Bestiarium der tragikomischen Antihelden.(...) Virtuoser berichtet derzeit keiner aus der Vorschule des Unglücks, keiner porträtiert eleganter und hartnäckiger die Dienstverweigerer des spätmodernen smarten Daseins. (...) Mit geradezu bewundernswerter Emphase und Langmut, ja mit peinlicher Genauigkeit zeichnet Genazino die Tapferkeit nach, mit der seine lebensuntauglichen Männer ihr Schicksal erdulden." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 03.08.16

"Unser Dasein als ewig Wartende: Keiner schreibt über diesen Zustand so berauschend nüchtern wie der Frankfurter Wilhelm Genazino. Auch seinen neuesten Roman zu lesen ist wie durchs Leben flanieren." Anne Haeming, Spiegel Online, 01.08.16

"Ein unterhaltsames, aber auch unbehagliches Buch. Das ist komisch, angefangen mit der fabelhaftesten ersten Romanseite der Saison. ... Es ist jedoch auch hochdramatisch. (...) selbstverständlich flötet über allem das übliche, wunderschön glanzvolle Genazino-Gejammer." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 05.08.16

"Wilhelm Genazino schreibt oft tolle, hintersinnige Sätze und gestaltet witzige Szenen ... Nur gut, dass Genazinos Helden nicht nur schwierige Existenzen führen, sondern diese auch etwas Lächerliches haben und manchmal komisch sind. Vermutlich fühlt man sich deshalb jedes Mal aufs Neue zu dieser (Literatur-)Wirklichkeit so hingezogen." Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 29.07.16

"In gewisser Weise löst Genazino in seinem bizarren und imponierenden Alterswerk das ein, was er in seinen Anfangsjahren in der Zeitschrift 'pardon' um 1970 begonnen hat: Er führt den satirischen Ansatz melancholisch über in ein ästhetisches Gesamtwerk." Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur, 25.07.16

"‘Außer uns spricht niemand über uns‘ - so nämlich heißt ein weiterer Roman Wilhelm Genazinos, und er scheint den genazinesken Zyklus heiterer Resignation fortzusetzen. Man traue dem Schein aber nie so ganz … Genazino unternimmt etwas ganz Neues: Er lässt Tatsächliches geschehen. ... Seine Suche nach Bedeutsamkeit geht weiter, aber wir sind unterdessen auf ein Stück bedeutsamer Literatur getroffen." Alexander Solloch, NDR Kultur Neue Bücher, 20.07.16

"Genazino macht glücklich (...) seinen neuesten Roman zu lesen ist wie durchs Leben zu flanieren." Anne Haeming, Spiegel Online, 02.08.16

"Wie so oft bei Genazino verbirgt sich unter der komischen Oberfläche die ganze Tragik der menschlichen Existenz." Wolf Grombacher, Neue Westfälische, 06.08.16

"Wilhelm Genazino gelingt es (...) erneut, das Leiden seiner Hauptfigur mit unvergleichlicher Lakonie und sprachlicher Brillanz in ernsthafte Komik und skurrile Philosophie zu verwandeln." Günter Keil, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 06.08.16

"Er erzählt die Geschichte seines vertrackten Helden in einer sprachschönen Mischung von Witz, Boshaftigkeit und Grazie." Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung, 13.08.16

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Literaturhaus Nürnberg,
Luitpoldstraße 9,
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