Auferstehung

Auferstehung

Lew Tolstoi

Wer "Auferstehung" von Lew Tolstoi heute liest, könnte meinen, einen Roman über unsere Gegenwart in den Händen zu halten.

Russland im 19. Jahrhundert: Vor vielen Jahren hat der Fürst Nechljudow die junge Maslowa verführt. Jetzt ist er Geschworener, sie aber sitzt als Prostituierte auf der Anklagebank. Und Nechljudow erkennt: Er allein trägt die Schuld an ihrem unendlichen Elend. Wie soll er mit diesem Wissen weiterleben? Im Tiefsten getroffen folgt Nechljudow der Maslowa nach Sibirien in die Verbannung. „Auferstehung“ ist eine leidenschaftliche moralische und politische Anklage, das erschütternde Vermächtnis des alten Tolstoi. Barbara Conrad, 2011 für „Krieg und Frieden“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, hat „Auferstehung“ neu übersetzt, einen Roman, der bis heute noch viel zu unbekannt ist.


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Lew Tolstoi

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Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi wurde am 28. August 1828 auf dem Gut Jasnaja Poljana geboren, wo er, mit der Unterbrechung langer Reisen, sein ganzes Leben verbrachte. Er starb am 7. November 1910 auf der Bahnstation Astapovo und wurde ...

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Presse

"'Auferstehung' zu lesen, vielleicht sogar anstelle von zwei oder drei aktuellen Krimis, lohnt sich sehr. Man wird nämlich schlauer. 'Auferstehung' ist nicht Belletristik, sondern Nahkampf mit Gott. ... Das Buch hat großartige Passagen, in denen Tolstois Genie aufflackert und unvergessliche Bilder schafft." Tim Neshitov, Süddeutsche Zeitung, 29.12.16

„Großartig! Das Panorama, was erzählt wird, die Figuren, die auftreten, die Schilderungen aus dem Gefängnis, die Schilderungen dieses Zuges, der nach Sibirien verfrachtet wird ... Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen!“ Axel Hacke, ZDF „Das literarische Quartett“, 09.12.16

„Das Großartige an dem Buch ist die Kombination: Es ist total modern, weil es praktisch dokumentarische Literatur ist. ... Gleichzeitig ist es ein Gesellschaftspanorama von einem größenwahnsinnigem Mann, der das Eigentum abschaffen will, die Kirche abschaffen will, den Staat abschaffen will und das alles mit dem Mittel des Romans zu erreichen versucht. ... Es ist Barbara Conrad so toll gelungen, es nicht blöd zu gegenwartisieren, sondern einfach zu entstauben und eine schöne Sprache zu finden.“ Volker Weidermann, ZDF „Das literarische Quartett“, 09.12.16

"Wozu überhaupt noch Gegenwartsautoren lesen, wenn man doch auch mit den Russen durch den Winter käme?" Die Welt, 03.12.16

"Vollständig ist das Bild des Tolstoischen Werks nur mit diesem letzten seiner Riesenromane. Gnadenlos und gesellschaftspolitisch radikal." Die Zeit, 24.11.16

"Eine geschmeidige Neuübersetzung, die durchaus zur Lektüre verlockt. ... Gesellschaftsromane – dies sind Tolstois belletristische Werke immer. Und dennoch versucht keiner der Romane so penibel wie 'Auferstehung', die Totalität aller Lebensbereiche, aller Institutionen, aller Klassen von Menschen, all ihrer Affekte und seelischen Stimmungen so vollständig und mit geradezu fanatischem Eifer zu katalogisieren wie dieses Werk." Hannelore Schlaffer, Neue Zürcher Zeitung, 09.11.16

"Eine vollständig neue Übersetzung, die alle Eigenheiten des Originals mit erfreulicher Präzision wiedergibt." Urs Heftrich, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.16

"Barbara Conrad, die dicht an seinen Sätzen bleibt, hat die Vorlage in ein kräftiges, modernes Deutsch gebracht. Sie sorgt überdies mit Anmerkungen und dem Nachwort für hilfreiche Informationen über Autor, Roman und Zeit. So großartig, auch so attraktiv ist der Roman lange nicht präsentiert worden. Der Verlag hat »Auferstehung« in seiner wunderschönen, inzwischen vielbändigen Klassikedition herausgebracht, einer Reihe, die allein durch die noble, hochwertige Ausstattung (Dünndruck und Einbände in Leinen) entzückt." Klaus Bellin, neues-deutschland.de, 26.11.16

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