Zuhause

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Daniel Schreiber

Früher war Zuhause der Ort, von dem man kam – und heute? Daniel Schreiber über die vielleicht wichtigste Suche unseres Lebens.

Wo gehören wir hin? Was ist unser Zuhause in einer Zeit, in der sich immer weniger Menschen sinnstiftend dem Ort verbunden fühlen, an dem sie geboren wurden? In seinem persönlichen Essay beschreibt Daniel Schreiber den Umschwung eines kollektiven Gefühls: Zuhause ist nichts Gegebenes mehr, sondern ein Ort, nach dem wir uns sehnen, zu dem wir suchend aufbrechen. Schreiber blickt auf Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse, und zugleich erzählt er seine eigene Geschichte: von Vorfahren, die ihr Leben auf der Flucht verbrachten. Von der Kindheit eines schwulen Jungen in einem mecklenburgischen Dorf. Von der Suche nach dem Platz, an dem wir bleiben können.


Über den Autor

Daniel Schreiber

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Daniel Schreiber, geboren 1977, ist als Kunstkritiker für verschiedene internationale Zeitungen und Magazine tätig. Er ist Autor der Susan-Sontag-Biografie "Geist und Glamour" (2007), sein hochgelobter persönlicher Essay Nüchtern. ...

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"Eine elegant geschriebene, anregende Meditation über einen schwierigen Begriff in einer für viele Menschen immer unheimlicher werdenden Welt." Oliver Pfohlmann, Der Standard, 14.08.17

"Ein genauso kluges wie emotionales Buch. Und es ist spannend – mir ging es so, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. … Meine persönliche Leseempfehlung.“ Ria Raphael, hr2 „Aktuelles Kulturgespräch“, 28.05.17

„'Zuhause' ist ein Buch über das Wurzelnschlagen. Über das unverhoffte Glück des Ankommens. Und wahrscheinlich auch: über das Erwachsenwerden.“ Clemens Hoffmann, SWR2, 07.05.17

"Es ist möglich, intelligent und spannend über Heimat und Heimatlosigkeit zu sprechen, ohne in rechten Gewässern zu fischen. Der Essayist Daniel Schreiber tut das in seinem eben erschienenen Buch 'Zuhause'." Margarete Stokowski, Spiegel Online, 04.04.17

„Daniel Schreiber hat das Talent, einen mit seinen Essays in den Bann zu ziehen.“ Jörg Magenau, RBB Kulturradio, 30.03.17

"In sehr schön geschriebenen Erinnerungen und stringent daraus entwickelten kulturkritischen und philosophischen Reflexionen nimmt uns Schreiber mit auf seine ganz persönliche Suche nach einem Zuhause und einer Antwort auf die Frage, warum diese Suche für ihn so schmerzhaft war. ... Es sind Schreibers unverwechselbarer Stil, der schonungslose Ehrlichkeit mit einer großen Diskretion verbindet, und der in jedem Absatz spürbare innere Drang, den eigenen Schmerz zu verstehen, die bewirken, dass man das Buch mit klopfendem Herzen liest und gar nicht mehr weglegen möchte. ... Schreiber beherrscht die Kunst, große Fragen zu stellen, ohne jemals explizit werden zu müssen. ... Nicht nur deshalb lohnt es sich, das Buch zu lesen. Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass einem schöne Sprache und gute Literatur auch ein Zuhause sein kann." Christine Regus, taz, 14.03.17

"Schreiber gelingt es, schonungslos autobiografisch zu erzählen, ohne eine selbstmitleidige Nabelschau zu betreiben. ... Verklärende Heimat-Sehnsucht lässt Daniel Schreiber nicht zu, er versucht den Zuhause-Begriff zu fassen. ... Essayistisch, intellektuell-nüchtern und doch persönlich." Anke Jahns, NDR1 Radio MV, 14.03.17

"Ein Essay, den man nach der Lektüre nicht sofort ins Bücherregal stellen mag, weil die Gedanken, die er zum Schwingen gebracht hat, nach der letzten Seite noch lange in Bewegung sind. ... Man merkt erst nach der Lektüre, wie dicht diese 140 Seiten sind, und wird belohnt damit, wie schonungslos uneitel der Autor seine Biografie reflektiert, wie nah man als Leser sein darf, wenn er sich Halt suchend durch seine Krise hangelt. ... Seine Geschichte mag speziell sein, doch die Erkenntnisse bei der Frage, wie und wo man sich ein Zuhause aufbauen kann, sind universell und machen den Essay lohnenswert." Fritz Habekuss, Die Zeit, 09.03.17

"'Zuhause' ist eine elegant geschriebene, anregende Meditation über einen schwierigen Begriff in einer für viele Menschen immer unheimlicher werdenden Welt. Und zugleich die Rekonstruktion von Schreibers eigener Suche nach einem Ort, dre für ihn so etwas wie Stabilität und Bindung bedeuten könnte." Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung, 08.03.17

"Der ganze Text ist im Kern eine fortwährende Suchbewegung. Kein Zufall, dass man Schreiber immer wieder auf langen Spaziergängen durch London oder später durch Berlin begleitet. Diese Spaziergänge gleichen seinen Exkursen oder seiner Art zu denken, sie haben ein fernes Ziel, steuern aber über lehrreiche, überraschende Umwege darauf zu. ... Es ist sehr lohnend und seitenweise sogar beglückend, diesem Autor auf seinem mäandernden Weg nach Hause zu folgen." Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 18.02.17

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