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Hermynia Zur Mühlen

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Details zum Buch
Im Auftrag der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung ausgewählt und herausgegeben von Ulrich Weinzierl, mit einem Essay von Felicitas Hoppe
  • Erscheinungsdatum: 13.05.2019
  • 2432 Seiten
  • Zsolnay
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-552-05926-9
  • Deutschland: 49,00 €
  • Österreich: 50,40 €

Die Wiederentdeckung einer großartigen Erzählerin und kämpferischen Frau: die Werke der roten Gräfin Hermynia Zur Mühlen in der "Bibliothek Wüstenrot Stiftung. Autorinnen des 20. Jahrhunderts" – mit einem Essay von Felicitas Hoppe
Aristokratin, Kommunistin, Katholikin, unbeugsame Nazigegnerin und Exilantin: Hermynia Zur Mühlen wurde 1883 in Wien als Gräfin Folliot de Crenneville geboren und starb 1951 im englischen Exil. Geschätzt von Joseph Roth und Karl Kraus, war sie eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts. Mit ihren proletarischen Märchen hat sie ein eigenes Genre erfunden, darüber hinaus war sie eine politische Erzählerin und Publizistin von Rang. Diese von Ulrich Weinzierl betreute und mit einem Essay von Felicitas Hoppe eingeleitete Edition präsentiert Vergessenes, Unbekanntes, Verdrängtes. Die rote Gräfin Hermynia Zur Mühlen – faszinierend und wieder zu entdecken.

Hermynia Zur Mühlen

Hermynia Zur Mühlen

Hermynia Zur Mühlen, 1883 in Wien geboren, gestorben 1951 in Radlett/ England, entstammte einer der angesehensten Familien der habsburgischen Monarchie. Ihr Leben war geprägt vom Widerstand gegen die Familie, gegen die ...

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„Das Werk der ‚roten Gräfin‘ stellt ein Kaleidoskop der Epoche dar, es ermöglicht Einblicke in die Welt des Adels und der revolutionären Bewegungen sowie in alle Schichten der Bevölkerung in vielen Ländern. […] Ihre Neuentdeckung krönt jetzt diese Werkausgabe, die zwar nur die Hälfte ihres Schaffens aber dessen ganze Vielfalt präsentiert.“ Eva Pfister, Deutschlandfunk Büchermarkt, 09.06.19

„Wer sich für die unter Ruinen und Ignoranz begrabene Literatur dieser Zeit interessiert, sollte den nun gehobenen und vielfältigen Schatz der Roten Gräfin unbedingt lesen." Katharina Döbler, rbb, 17.05.19

„Eine große Unbeugsame mit einem imponierenden Werk, beeindruckend in seiner Vielfalt, in den Brüchen und in seiner Konsequenz.“ Kristina Pfoser, Ö1, 17.05.19

„Diese Autorin müsste berühmter sein und mehr gelesen werden, wenn die Welt bei Sinnen wäre, weil sie eine hinreißende Unterhaltungsschriftstellerin war, weil es ein Vergnügen ist mit ihr, ob sie gerade politisch antreibt, oder vornehm spöttelt.“ Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 11.05.19

„Brillant versteht Hermynia Zur Mühlen scheinbar einfache Erzählweisen zu nutzen und zugleich komplexe Zusammenhänge aufzuzeigen. (…) Die Texte zeugen – allen Reden von einer Alternativlosigkeit zum Trotz – von der Magie, die darin liegt, an die Veränderbarkeit der Welt eben doch jederzeit und unter allen Umständen zu glauben.“ Björn Hayer, Der Freitag, 09.05.19

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