Sprich mit mir
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T.C. Boyle

Sprich mit mir

übersetzt aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren
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Details zum Buch
Roman
  • Erscheinungsdatum: 25.01.2021
  • 352 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26915-6
  • Deutschland: 25,00 €
  • Österreich: 25,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-26987-3
  • E-Book Deutschland: 18,99 €

Wer ist menschlicher? Der Mensch oder der Affe? Die Weltpremiere von T.C. Boyles neuem Roman

Sam, der Schimpanse, den Professor Schermerhorn in eine TV-Show bringt, kann in der Gebärdensprache nicht nur einen Cheeseburger bestellen, sondern auch seinen Namen sagen. Wie ein Kind wächst er umsorgt von Wissenschaftlern auf. Als die schüchterne Aimee dazu stößt, entspinnt sich eine einzigartige Beziehung: Sam erwidert ihre Gefühle und entwickelt sich regelrecht zu einem Individuum. Als jedoch die Vision Schermerhorns, der an das Menschliche im Tier glaubt, keine Schule macht, wird er für Tierexperimente von einer anderen Universität beschlagnahmt. Aimee ist am Boden zerstört und fasst einen verrückten Plan. T.C. Boyle geht ebenso komisch wie mitfühlend der Frage nach, ob uns Tiere ähnlicher sind, als wir vermuten.

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T.C. Boyle

T.C. Boyle

T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in vielen Sprachen übersetzt wurden. Bis 2012 lehrte er Creative Writing an der University of Southern California in ...

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Presse

"Eine so ergreifende wie beglückende Lektüre, weil Glück im Mitleiden liegt, im Pathos und im Verstehen." Rose-Maria Gropp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.02.21

"Wohl einer von Boyles besten – und traurigsten – Romanen, ein Buch, das die Grenzen zwischen Mensch und Tier auflöst." Irene Binal, Neue Zürcher Zeitung, 22.02.21

"Boyles feiner Sinn für Humor zeigt sich an so mancher Stelle. ... Man fühlt sich gut unterhalten, ohne dass dies das ernste Anliegen des Romans unterminieren würde." Jens Uthoff, Die Tageszeitung, 02.02.21

"Dass Boyle Probleme prägnant zugestalten vermag, ohne der gewiss mächtigen Versuchung nachzugeben, sich für eine bestimmte Antwort zu entscheiden: Darin bewährt sich seine Kunst." Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 02.02.21

"Ein atemlos erzählter Roman mit einem Feuerwerk an typischen Boyle Szenen.“ Stefan Maelck, NDR Kultur, 28.01.21

"Ein furioser Roman ... verlässlich im Boyle-Sound von Dirk van Gunsteren übersetzt." Meike Fessmann, Der Tagesspiegel, 21.01.21

"T.C Boyle zeigt sich beim Aufbau des Spannungsbogens seiner Geschichte wieder mal als großer Meister des klassischen Erzählens, die Handlung schnurrt wie ein gut geöltes Uhrwerk, Boyle findet großartige poetische Bilder, kongenial übersetzt von Dirk van Gunsteren." Anja Höfer, SWR2 Lesenswert Magazin, 24.01.21

"Eine raffinierte Mischung aus Zeitlupentechnik und literarischem Lagenlook, sehr filmisch, sehr cool und sehr traurig." Petra Kohse, Frankfurter Rundschau, 25.01.21

T.C. Boyle über seinen Roman

Als Student im Writers' Workshop der University of Iowa, damals, als es noch Wildnis gab und Plastik den Pazifischen Ozean noch nicht erobert hatte, erfuhr ich, dass Wissenschaftler versuchten, anderen Spezies beizubringen, in unserer Sprache zu kommunizieren. Das interessierte mich sehr und hat bis heute nicht aufgehört, mich zu interessieren. Ich schrieb damals "Descent of Man", die titelgebende Story meiner ersten Sammlung von Erzählungen. Sie wird von einem unbedarften jungen Mann erzählt, dessen Freundin im Rahmen eines Forschungsprojekts mit einem sehr intelligenten und charismatischen Schimpansen namens Konrad arbeitet. Es ist gewissermßen eine Dreierbeziehung - und die junge Frau zieht Konrad ihrem Freund vor. Jetzt, nach all den Jahren, bin ich zurückgekehrt, um die Auswirkungen der speziesübergreifenden Kommunikation - und Liebe - noch einmal zu erforschen. In meinem letzten Roman Das Licht ging es um das menschliche Bewusstsein und die Möglichkeit, es durch psychedelische Mittel zu erweitern, in Sprich mit mir dagegen steht das tierische Bewusstsein im Vordergrund. Das Buch greift die Fremdpflegeversuche der 1970er und 80er Jahre auf, bei denen kleine Schimpansen ohne Kontakt zu Angehörigen ihrer eigenen Spezies in menschlichen Familien aufgezogen wurden - wie menschliche Kinder also -, um festzustellen, ob sie imstande waren, unsere Sprache situationsbezogen und durch Nachahmung zu erlernen. Der berühmteste dieser Schimpansen war Nim Chimpsky, dessen bewegende, ja herzzerreißende Biografie von Elizabeth Hess eine der Inspirationen für diesen Roman waren, wie auch andere Texte aus jener Zeit, etwa Roger Fouts' Next of Kin (dt. Unsere nächsten Verwandten) und Maurice K. Temerlins Lucy: Growing Up Human sowie die Werke von Frans de Waal, Jane Goodall und einigen anderen Primatenforschern. Die Heldin in Sprich mit mir ist Aimee Villard, eine schüchterne, verschlossene Studentin, die fasziniert ist von dem Primatenforschungsprogramm ihrer Universität und seinem mitreißenden Leiter Guy Schermerhorn, dessen Assistentin - und Geliebte - sie wird. Wie immer gibt es einen Bösewicht (es muss einen geben), und hier ist es ein Psychologe und Schimpansenzüchter, der die Fäden zieht und Tiere wie Menschen für seine eigenen Zwecke missbraucht. Und es gibt eine weitere zentrale Figur, den männlichen Helden, und das ist Sam, der Schimpanse, den Guy und Aimee aufziehen und der wie ein Ersatzkind in ihrem Haus lebt. Sams Sicht auf die Welt wiederzugeben, war für mich die größte Herausforderung und zugleich das größte Vergnügen beim Schreiben dieses Buches. Sam ist wie wir - immerhin sind wir, wie Jared Diamond und andere uns versichern, zu einem Drittel Schimpansen -, und doch auch ganz und gar anders. Er wird, wie wir, von Hormonen getrieben, er ist frustriert, er hat Wutanfälle, er will seine Hausaufgaben nicht machen - und dennoch ist er imstande, an den tiefen Brunnen der Liebe zu rühren. Es ist ein Buch, das bei allen einen Nerv treffen wird, die je ein Haustier gehabt haben, sei es Hund, Katze, Sittich oder Python, - all diese Wesen kommunizieren auf vielen Ebenen mit uns, auch wenn die Form dieser Kommunikation ganz anders ist als das, was wir mit unseren Mitmenschen austauschen. Unser Bewusstsein bestimmt unsere Welt. Wir sind immer da, wir bringen Ideen, Gedanken, Wünsche hervor, und Sprache ist unser Motor. Die anderen Tiere müssen sich vor uns hüten - so viele von ihnen landen im Kochtopf, auf dem Grill oder unter den Rädern unserer Wagen. Doch auch sie haben ein Bewusstsein, sie haben ihre eigene Sicht auf die Welt, und die ist so schlüssig wie unsere - sie können uns nur nicht davon erzählen. Aber was, wenn sie könnten? Was, wenn man ihnen unsere Sprache beibringen könnte? Was, wenn sie dann Dinge sagen würden, die wir nicht hören wollen? T.C. Boyle

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