Serverland

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Josefine Rieks

Ein Zukunftsroman über die Gegenwart: "Aufregend abgründig: Digitale Deppen. Kaputte Freaks. Typen, die von nichts eine Ahnung haben.“ Jan Brandt

Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Reiner, Mitte zwanzig, sammelt Laptops aus dieser lange vergangenen Zeit und wird zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab – die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Mit einem sezierenden Blick auf unsere Gegenwart hat Josefine Rieks einen rasanten wie klugen Roman geschrieben. Ein Debüt, das man mit weit aufgerissenen Augen liest.


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Josefine Rieks wurde 1988 in Höxter geboren, studierte Philosophie und lebt in Berlin. Sie schrieb das Drehbuch zum No-Budget-Film U3000 – Tod einer Indieband. 2017 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium. Bei Hanser erschien 2018 ...

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"Durch ihren Perspektivwechsel bringt Josefine Rieks das Kunststück zustande, die prosaische Gegenwart der Produkte in ein Archiv zu verwandeln und sie dabei mit dem Glanz der Nostalgie auszustatten. Natürlich ist das alles sehr ironisch, wie immer in Pop-Romanen.“ Matthias Schümann, NDR Kultur, 21.3.18

"Kein Zweifel also, dass die Kultur der Digitalität endlich mehr motivischen Einzug in unsere zeitgenössische Belletristik finden muss. Ein Glück beweist Rieks mit ihrem aufrüttelnden Debüt, [...] wie einfach es gehen kann: Man fängt da an zu schreiben, wo andere aufhören über die Freiheit des Internets nachzudenken." Judith Poznan, Musikexpress, 15.3.18

"Es handelt sich also gar nicht im Science-Fiction, sondern um, sagen wir, eine retromanische Fantasie: um eine Geschichte, die in der Zukunft spielt, eigentlich aber die Vergangenheit und damit wiederum unsere Gegenwart meint. […] Der Witz an 'Serverland' ist, dass der Roman sich darüber subtil lustig macht, genauso wie über die naive Utopie der digitalen Steinzeit.“ René Hamann, taz, 14.3.18

"Dieses Buch ist wie ein Geheimnis, das ein Insider einem anderen ins Ohr flüstert.“
Thomas Lindemann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11.03.18

"Josefine Ricks bietet mit ihrer geschickten zeitlichen Konstruktion, vermeintlich retrospektiv auf den heutigen Status des Internets zu blicken, eine kurzweilige Lektüre mit interessanten Denkanstößen.“ Raphael Smarzoch, Deutschlandfunk Büchermarkt, 5.3.18

"Die […] Autorin widersteht der Versuchung, die Zukunft tatsächlich zu gestalten, sie mit allzu viel Farbe auszumalen. […] Dieser Verzicht auf den großen Knall, diese Nicht-Inszenierung, die im Übrigen dazu führt, dass sich das Stück prächtig ins Theater übersetzen lassen würde, ergibt durchaus Sinn. So setzt die knappe Handlung keinerlei Fett an und läuft auch nicht Gefahr, zur Räuberpistole zu werden. Die Fantasie holt Rieks stattdessen aus der Gegenwart.“ Jochen Overbeck, SPIEGEL Online, 24.02.18

"‘Serverland‘ ist clever, entspannt, lässig und unbekümmert. Josefine Rieks mischt die Genres, ohne dass das literarische Experiment im Vordergrund stünde. Sie nimmt sich, was sie brauchen kann, und fügt die Elemente von Dystopie, Roadnovel und Versuchsanordnung im Geiste Becketts zu einem schlichten Plot mit höchst origineller Zeitstruktur … 'Serverland‘ ist ein Roman von klugem Understatement, kühl unterspielt und prägnant erdacht." Meike Feßmann, Süddeutsche Zeitung, 20.02.18

"Möglicherweise ist ‚Serverland‘ am Ende auch eine sehr kluge Analyse vom Aufstieg und beginnenden Zerfall einer analogen Bewegung, die noch zur Voraussetzung hat, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein."
Kristina Kaufmann, spex, März/April 18

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Josefine Rieks: "Serverland". In der Reihe "zwischen/ miete" - Lesungen in WG's | Zur Veranstaltungs-Website

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Tübinger Str. 91,
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Josefine Rieks: "Serverland". Im Rahmen der Reihe "Bücher Break"

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