Mörderische Huren

Mörderische Huren

Roberto Bolaño

Roberto Bolaño hat die Weltliteratur verändert – und erzählt uns von einer aus den Fugen geratenen Welt.

Melancholische Pornostars, durchgedrehte Dichter, mystische Zahnärzte und Fußballer mit einem Hang zum Übersinnlichen – Roberto Bolaño, der große Erzähler aus Chile, bleibt unnachahmlich. In dreizehn unwiderstehlich komischen, abgründigen Erzählungen zeichnet er die Lebenslinien von Menschen nach, die auf der Flucht sind: vor Armut und Gewalt, vor allem aber vor sich selbst. Es sind dreizehn Treffer ins finstere Herz der Gegenwart. Wo auch immer Bolaños Figuren landen auf der Welt, sie tragen die Zeichen ihrer Verstörung mit sich. Doch ohne die Verstörung wäre nichts Menschliches, denn "die Welt ist lebendig und nichts Lebendiges hat eine Lösung und das ist unser Glück."


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Roberto Bolaño

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Roberto Bolaño, 1953 in Chile geboren und nach dem Militärputsch von 1973 inhaftiert, ging ins Exil nach Mexiko und 1976 nach Spanien. 2003 starb er in Barcelona. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den National ...

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Presse

"Der Erzählband zeigt einmal mehr die thematische wie die stilistische Spannweite des Autors, der in der Reportage ebenso zu Hause war wie in der fantastischen oder der Spannungsliteratur, in der Humoreske oder in der autobiografischen Reiseerzählung." Eva Karnofsky, Deutschlandfunk, 02.06.2015

"Dreizehn Geschichten sind im Band versammelt. Sie kommen mit einer Dringlichkeit daher, als müssten sie erzählt werden." Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 18.12.14

"Schöner kann man die Verlorenheit des Menschen nicht beschwören." Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 22.10.14

"'Mörderische Huren' zeigt den chilenischen Exildichter auf der Höhe seiner Kunst." Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11. 14

"Idyllen sucht man vergebens, dafür aber findet man eine schwer zu überbietende existenzielle Wut und poetische Genauigkeit." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 25.11.14

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