Malwida von Meysenbug
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Joachim Radkau

Malwida von Meysenbug

Details zum Buch
Revolutionärin, Dichterin, Freundin: eine Frau im 19. Jahrhundert
  • Erscheinungsdatum: 14.03.2022
  • 592 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-27282-8
  • Deutschland: 38,00 €
  • Österreich: 39,10 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27499-0
  • E-Book Deutschland: 32,99 €

Malwida von Meysenbug: Aristokratin, Freiheitskämpferin, Frauenrechtlerin, Erfolgsautorin: das Leben einer außergewöhnlichen Frau im 19. Jahrhundert

Sie hätte das Leben einer Aristokratin führen können, Malwida von Meysenbug (1816 – 1903) aber ging ihren eigenen Weg. 1848 stand sie auf der Seite der Revolutionäre, später kämpfte sie für die Rechte der Frauen. Im Exil in London und Paris verkehrte sie in den wichtigsten künstlerischen und politischen Kreisen. Zurück in Deutschland, wurde sie zur Vertrauten Wagners und Nietzsches, in Rom schließlich fand diese europäische Kosmopolitin ihre zweite Heimat. Ihre „Memoiren einer Idealistin“ waren ein Bestseller, viele Frauen entdeckten darin die Möglichkeit, aus eigener Kraft ein erfülltes Leben zu führen. Joachim Radkaus Biografie lädt dazu ein, diese faszinierende Frau zu entdecken: eine Netzwerkerin, bei der viele Fäden zusammenliefen.

Joachim Radkau

Joachim Radkau

Joachim Radkau, Jahrgang 1943, lehrte als Professor bis 2009 Neuere Geschichte an der Universität Bielefeld. Bei Hanser sind erschienen: Das Zeitalter der Nervosität. Deutschland zwischen Bismarck und Hitler (1998), Max ...

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Malwida von Meysenbug

Presse

"Ein funkelnder Spiegel der Zeit. ... Trotz ihres stattlichen Umfangs bietet die Biographie anregende Lektüre. ... Es gelingt Radkau tatsächlich eine kaleidoskopische Darstellung des neunzehnten Jahrhunderts, in deren Zentrum der Weg einer überaus interessanten Frau steht." Elmar Schenkel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.22

„Jetzt hat sie endlich einen klugen, einfühlsamen Biografen gefunden. … Er stellt Malwida mit großer Verknüpfungskompetenz in die Diskurse ihrer Zeit. Dass sie auch der unseren viel zu sagen hätte, werden hoffentlich andere noch herausarbeiten.“ Tilman Krause, Welt am Sonntag, 13.03.22

5 Fragen an …

Joachim Radkau

Lieber Joachim Radkau, von Malwida von Meysenbug, einst sehr berühmt, war in den letzten Jahren nur wenig zu hören. Warum sollen wir uns jetzt wieder mit ihr beschäftigen?
1940 begründete die NS-Schulbehörde die Umbenennung der Kasseler Malwida-von-Meysenbug-Oberschule damit, “Weltanschauung und Leben” dieser Pazifistin, deren Freundschaften über nationale Grenzen hinweg reichten, seien “das genaue Gegenteil von der Haltung, zu der unsere weibliche Jugend erzogen werden soll”. Schon dies gibt Grund, diese Frau wieder in Erinnerung zu rufen, aus der sie vor allem durch den NS verdrängt worden ist. Doch es gibt noch ganz andere Gründe – diese erfährt man aus diesem Buch.

Was verbindet Malwida von Meysenbug mit heutigen Frauen, was trennt sie?
Ihre Entschlossenheit, lebenslang ihren eigenen Weg zu gehen und dabei immerzu allein zu reisen zu einer Zeit, als das für Frauen noch höchst ungewöhnlich war, verbindet sie mit modernen Frauen. Dagegen ihre Liebe zu der alten deutschen Geisteswelt der Goethe-Zeit, der Welt des Idealismus trennt sie wohl von vielen Frauen der Moderne. Auch ihr immer wieder durchbrechender aristokratischer Zug, ihre Verachtung der Masse „gemeiner“ Menschen.

Wie bringt man Malwida von Meysenbugs Lebensphilosophie auf den Punkt?
Idealismus mit Realismus zu kräftigen, bis hin zu Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaften. Volle Entfaltung der Individualität, verbunden mit der Sehnsucht, in einer großen All-Einheit aufzugehen.

Um welches Talent beneiden Sie Malwida von Meysenbug?
Ich beneide sie um ihre Kunst der Freundschaft, die sie im Laufe ihres Lebens immer höher entwickelte – auch um ihre ausgeprägte Fähigkeit, schweigend zuzuhören und sich in das Gegenüber hineinzuversetzen.

Was hätten Sie Malwida von Meysenbug gerne gefragt?
Haben Sie das ernst gemeint, als Sie Ihrer Mutter klagten, es sei gemein vom Schicksal, dass es Sie nicht zu Richard Wagners Frau gemacht habe?

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