Kritik üben

Kritik üben

Anthony O. Scott

Der bedeutende Kritiker A. O. Scott zeigt, wie er zu seinen Urteilen kommt. Ein Manifest gegen die oberflächlichen Rankings im Internet

Wir alle sind Kritiker. Ob im Kino, im Restaurant oder beim Fußball, wir wissen sofort genau, was gut war und was in die Hose gegangen ist. Und wir machen unser Urteil auch gleich in allen möglichen Medien öffentlich: Daumen rauf, Daumen runter. Reicht das? A. O. Scott, in der „New York Times“ für die Filmkritik verantwortlich, hat da so seine Zweifel. Er plädiert dafür, die Kritik als eine Kunst zu betrachten. Nicht der spontane Reflex zählt, sondern die fundierte Kenntnis, dazu das genaue Argument, das zu einem begründeten Urteil führt. Langweilig? Überhaupt nicht. Das feine Urteil als hohe Kunst betrieben macht unsere Gespräche interessanter, egal, ob es um Romane oder um Rotwein geht.


Über den Autor

Anthony O. Scott

Anthony O. Scott

Jahrgang 1966, US-amerikanischer Filmkritiker und Journalist. Seit 2004 leitender Filmkritiker bei der New York Times und Professor für Filmkritik an der Wesleyan University. A.O. Scott lebt in Brooklyn, New York. Bei Hanser erscheint ...

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Presse

"A.O. Scott pflegt in seinem Buch einen lebendigen, diskursiven Stil, der Argumente gegeneinander führt und mit Witz und zwischengeschalteten kleinen Pro und Contra-Wortgefechten hervortreibt, warum uns Kritik alle Mühe wert sein sollte." Angela Gutzeit, NZZ am Sonntag, 28.05.17

"Das Buch ist jedoch nicht rein defensiv, schon gar nicht weinerlich. Es schwärmt auch, mal lustig und selbstironisch, mal im sehr ernsthaften New Yorker Intellektuellenton (...) ‚Kritik üben‘ ist aber keine weitere Einführung in die ästhetische Theorie, sondern eher eine leidenschaftliche Warnung vor der Abschaffung der rezensorischen Einfühlung und Argumentation in der Gegenwart.“ Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 21.03.17

"Tatsächlich gibt es so viele kluge Sätze in diesem Buch, dass man sie kaum alle zitieren kann“ Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.17

"Es ist die ungemein inspirierte, dichte Beschreibung eines gelehrten Praktikers, keine analytische Durchdringung. (…) Dieser ernsthafte Intellektuelle will dem Leser lieber vorführen, wie Kritik sein sollte, und zwar zeigt er das durch sein essayistisches Buch selbst.“ Alexander Cammann, Die Zeit, 16.03.17

"(...) eine Fundgrube an scharfsinnigen Reflexionen in einem Themenfeld, das weit ist.“ Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung, 02.03.17

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