Irren ist nützlich

Irren ist nützlich

Henning Beck

Henning Beck erklärt, warum Denkfehler die Geheimwaffen des Gehirns sind und uns kreativ machen – ein unterhaltsames Plädoyer für den Irrtum.

Die Anforderungen an unser Gehirn sind höher als je zuvor. Wir werden von Informationen bombardiert, mailen, chatten und surfen gleichzeitig. Und es scheint, als sei unser Gehirn nicht für das digitale Zeitalter gemacht. Es ist permanent abgelenkt, ungenau und vergesslich. Für genau diese Schwächen jedoch sollten wir ihm dankbar sein! Denn die Hirnforschung zeigt: Erst durch die Irrtümer des Gehirns sind wir kreativ – etwas, was Künstliche Intelligenz noch in 100 Jahren nicht erreichen wird. Dieser Ratgeber ist ein neurobiologischer Mutmacher, der auf ungewöhnlichem Weg zu besserer Konzentration, größerer Entscheidungsstärke und mehr Kreativität verhilft.


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Henning Beck wurde 1983 an der südhessischen Bergstraße geboren und studierte Biochemie in Tübingen. Nach seinem Diplom-Abschluss promovierte er an der dortigen Graduate School of Cellular & Molecular Neuroscience. Er arbeitete an ...

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Presse

"In seinem unterhaltsamen und informativen Buch zeigt er, zu welchen Leistungen unser Gehirn imstande ist - und warum es die Unvollkommenheit unseres Denkens ist, die uns zu Menschen macht." P.M. Magazin, 05/2017

"Das überraschende, unterhaltsame Plädoyer für den Irrtum liest man mit so viel Vergnügen, als hätte man einen süffigen Krimi vor sich." Öko-Test, 06/2017

"Beck macht das übrigens ebenso gekonnt wie humorvoll, sodass wir ihm und dem Gehirn – vor allem dem eigenen – alles auch gerne verzeihen." Christoph Bopp, Nordwestschweiz, 24.03.17

"Was genau der Geist eigentlich ist, dass weiß die Wissenschaft noch immer nicht. (...) Rätselhaft ist nach wie vor auch das Gedächtnis. Gut aber, dass es Neurobiologen gibt wie Dr. Henning Beck, der uns zuverlässig regelmäßig mit Büchern versorgt, die uns viele dieser Fragen erklären helfen." Stephan Karkowsky, rbb radio eins, 11.03.17

"Henning Beck beleuchtet diesen 1,5 Kilo schweren Gewebebrocken gründlich, von allen Seiten anschaulich und sorgfältig gegliedert. (...) Ein Plädoyer für das Fehlermachen: ein Buch, das Mut macht!" SRF Radio2 Kultur, 26.04.17

5 Fragen an …

Henning Beck

Wie kam es zu der Idee, über die Schwächen des Gehirns zu schreiben?
Wenn man sein Gehirn regelmäßig benutzt, stellt man fest: Das funktioniert manchmal gar nicht so gut wie erhofft. Man vergisst Dinge, ist unkonzentriert oder schweift ab. Da lohnt es sich genauer hinzuschauen warum das so ist – denn nicht immer ist es schlecht.

Inwiefern kann denn eine Denkschwäche eine Stärke sein?
Dass wir uns zum Beispiel von einem klingelnden Handy ablenken lassen ist auf der einen Seite schlecht, wenn wir konzentriert arbeiten wollen. Allerdings ist unser Gehirn ständig auf der Suche nach etwas Neuem und muss dafür auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Wären wir immer zu 100 % konzentriert, hätten wir niemals neue Ideen.

Welcher Irrtum war denn für Sie am nützlichsten?
Ich irre mich permanent, wenn ich die Zeit richtig einschätzen soll. Ohne Uhr wäre ich verloren. Auf der anderen Seite bin ich nur dann wirklich produktiv, wenn ich die Zeit und alles um mich herum vergesse.

Und welche Denkschwäche nervt Sie am meisten?
Dass man sich heute von der Vielzahl an Medien so leicht ablenken lässt, kann wirklich störend sein. Deswegen teile ich mir meine Arbeit systematisch ein: in Phasen der strengen Konzentration – und in Abschnitte, in denen ich meine Gedanken laufen lassen kann.

Sollte man das Buch also lesen, um seine Schwächen auszumerzen?
Auch wenn das Gehirn oft Fehler macht – darin steckt immer auch eine positive Kraft. Es ist schließlich der Fehler im Denken, der uns von der unkreativen Maschine unterscheidet. Erst wenn man versteht, warum sich das Gehirn ab und zu einen Denkschnitzer leistet, kann man ihn bekämpfen, oder (noch besser) zu seinem Vorteil nutzen. Das macht uns leistungsfähiger, kreativer und entscheidungsfreudiger.

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