Ihr Gelobtes Land

Ihr Gelobtes Land

Ian Buruma

Was bedeutet in Europa nationale Identität? Die bewegende Geschichte einer jüdischen Familie in den Katastrophen des 20. Jahrhunderts

Der Zweite Weltkrieg trennte das Ehepaar Schlesinger für viele Jahre. Bernard versorgte als Arzt britische Truppen, Winifred blieb in London. Täglich schrieben sie sich Briefe. Sie sind Zeugnis einer besonderen Familiengeschichte. Denn Bernard und Winifred entstammten deutschen Familien, die im 19. Jahrhundert als Juden nach England emigriert waren. Dennoch fühlten sie sich mit ihrer früheren Heimat tief verbunden. Erst Hitler zerriss diese innere Bindung. Der Krieg konnte ihrer menschlichen Haltung jedoch nichts anhaben: Den Weihnachtsabend 1945 feierten sie mit einem deutschen Kriegsgefangenen. Ian Buruma hat die Briefe seiner Großeltern zu einer wunderbaren Geschichte verwoben, die von einem anderen, besseren Europa erzählt.


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Ian Buruma, 1951 in Den Haag geboren, lehrt als Henry R. Luce Professor am Bard College und lebt in New York. Er veröffentlicht in zahlreichen amerikanischen und europäischen Zeitschriften. Bei Hanser erschienen zuletzt: ...

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Presse

„Burumas Erzählung, die vordergründig eine Familiengeschichte beschreibt, ist ein großes Stück Gegenwartsliteratur. Sie ist Basislektüre für die Zukunft und außerdem ein Meisterwerk biographischer Schriftstellerkunst.“ Paul Stänner, DLF Andruck, 31.07.17

„Er hat seinen Grosseltern ein liebevolles, aber nicht unkritisches Denkmal gesetzt, das weit über eine reine Familiengeschichte hinausweist.“ Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 15.07.17

"Buruma ist es gelungen, ein romanhaftes Geschichtsbuch aus den Briefen zu erschaffen, ein Buch, das sich um Identität wie Loyalität dreht und dem Problem von Insidern und Outsidern nachgeht. ‚Ihr gelobtes Land‘ ist privat und doch allgemeingültig, es belehrt und verwirrt, kurzum ein Buch, das – wie Philip Roth schreibt – ‚liebenswert und großartig zugleich‘ ist." Christina Brinck, Tagesspiegel, 17.05.17

"Für den Sohn eines niederländischen protestantischen Vaters und einer englischen jüdischen Mutter ist die Beschäftigung mit den Großeltern auch eine Suche nach Identität. Wie sieht man sich, wie wird man gesehen, und wie hängen die beiden Blickwinkel zusammen? Angesichts von Flucht und Ankunft auch für uns gerade wieder hochaktuell." Gabriele von Arnim, Die Zeit, 06.04.17

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