Hinter Glas
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Julya Rabinowich

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Details zum Buch
  • Erscheinungsdatum: 28.01.2019
  • empfohlen ab 14 Jahren
  • 208 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26218-8
  • Deutschland: 16,00 €
  • Österreich: 16,50 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-26323-9
  • E-Book Deutschland: 11,99 €

Der neue Roman der Bestsellerautorin Julya Rabinowich – eindringlich und mit poetischer Kraft schildert sie die Geschichte einer Emanzipation
Wie ein Spiegel ist Alice bisheriges Leben in tausend Scherben zerbrochen. Sie hat die Enge und Stille, die Tyrannei des Großvaters nicht mehr ausgehalten. Und flieht zu Niko, ihrer großen Liebe. Von ihm erhofft sie sich Geborgenheit und Halt. Mit ihm verbringt sie einen Sommer voller Freiheit. Doch dann verändert sich alles: Niko ist zunehmend unbeherrscht. Im Moment der größten Verzweiflung gelingt es Alice, sich aus dem Strudel zu befreien. Julya Rabinowich schreibt mit einer erzählerischen Intensität, wie man sie im Jugendbuch lange gesucht hat. Eindringlich und mit poetischer Kraft schildert sie die Facetten der Gewalt und die Geschichte einer Emanzipation.

Julya Rabinowich

Julya Rabinowich

Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin tätig sowie als Dolmetscherin. Bei Deuticke erschienen Spaltkopf (2008, u. a. ...

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Hinter Glas

Presse

„Ein faszinierender Roman … Rabinowich erzählt diese Geschichte einer Wandlung in einer einfühlsamen poetischen Sprache … spannend – bis zur letzten Seite.“ Rolf Brockschmidt, Tagesspiegel, 06.03.2019

„Eine packende Geschichte… Es hilft Alice besagte Dea, eine nebelfarbende, sphinxhafte Hündin, die Alice auf dem Weg zu sich selbst geleitet – eine berückende Erfindung der Autorin, ein magisches Element inmitten der Prosaik der Pubertät, das diese Coming-of-Age Geschichte erst zu einem Stück der Literatur macht.“ Kirsten Breitfellner, Der Falter, 19.03.19

„Um die 15 wird man wohl sein müssen, damit man den Roman in seinem Reichtum und seinen (zum Teil) armseligen Menschen ganz erfasst. Nach „oben“ gibt es keine Altersgrenze. Und Burschen, richtige Burschen, versäumen etwas, wenn sie Alice nicht kennenlernen.“ Peter Pisa, Der Kurier, 16.03.19

„‚Ein Jugendbuch, das man mit 17, 27 oder 37 lesen kann. … Julya Rabinowich schreibt unheimlich glaubhaft und berührend. Ein echt intensives und überraschendes Leseerlebnis!“ Gesa Wegeng, WDR 1LIVE Stories, 29.01.19

„Julya Rabinowich erzählt eine leise, zarte Geschichte, die sich erst nach und nach dem Leser erschließt. Ihre Sprache ist zurückhaltend und dennoch kraftvoll. Vor allem aber überzeugt die Vielschichtigkeit ihrer Figuren, die es genauso im echten Leben geben könnte.“ Katja Eßbach, Norddeutscher Rundfunk, 18.01.19

„Rabinowich ist in jedem Fall ein pädagogisch wertvolles Buch zu einem schwierigen Thema gelungen.“ Zeit im Bild (ZIB), Österreichischer Rundfunk, 27.02.19

5 Fragen an …

Julya Rabinowich

Wer sollte Hinter Glas lesen?
Eigentlich alle. Wenn man mich fragt. Aber vielleicht am meisten jene, die Gewalt oder Grenzüberschreitung erlebt haben und vielleicht nicht wussten, wie sie darauf reagieren oder wie sie aus dieser Situation wieder herauskommen sollten. Ich habe dieses Buch im Wissen um Gewaltspiralen und im Vertrauen auf den Überlebenswillen geschrieben.

Was ist das Besondere an Hinter Glas?
Das Thema sind verschiedene Aspekte der Gewalt, die oft wie Zahnräder ineinandergreifen – und die Mechanismen, die in der Situation helfen oder eskalieren können. Mir schien Gewalt ein sehr wichtiges, akutes Thema zu sein. Einerseits sinken Hemmschwellen. Mobbing erfährt durch die digitale Verstärkung eine weitere Eskalation, die Nachrichten, die Filme sind voll von Gewalt, die abstumpfen lässt, vielleicht sogar dazu verleitet, nicht mehr zu genau hinsehen zu wollen, zu vereinfachen, die falschen Antworten zu geben. Meistens hat Gewalt ein System und einen Mechanismus, den man, wenn man sich dessen nicht bewusst wird, nur sehr schwer verlassen kann.

Warum ist ihnen das Thema Gewalt so wichtig?
Das, was mich an diesem Thema fasziniert hat, war einerseits der Wiederholungszwang, der manche Opfer immer wieder in dieselbe Situation zurückführt, bis sie aus diesem System ausbrechen können. Andererseits die Überwindung dieser Systeme, eine Überwindung die einen starken Überlebensinstinkt, eine große Resilienzkraft benötigt. Um diesen Prozess für Alice zu erleichtern, habe ich ihr Dea an die Seite gestellt. Die Geschichte von Alice ist eine Geschichte der Selbstermächtigung und der Emanzipation. Häusliche Gewalt trifft übrigens in einem hohen Maß Frauen und Mädchen. Mit der Geschichte von Alice will ich Opfern von Gewalt Hoffnung machen. Ich will sie stärken. Und diejenigen, die keine Gewalt erleben, vielleicht auch dazu anregen, darüber nachzudenken. Mobbing ist nicht denkbar ohne stille Mitläufer, und viele Opfer von Gewalt brauchen erst jemanden, dem sie sich anvertrauen können, bevor sie weitere Schritte setzen.

Was ist der wichtigste Satz in dem Buch?
„Zwischen uns alle Magnetfelder dieser Welt.“ Für mich ist das der wichtigste Satz im Buch, weil er das festhält, was Alice am Intensivsten erlebt, die Verliebtheit und die Annäherung an Niko. Das verleitet sie ja erst dazu, auszubrechen und ihm die Wahrheit über ihr Leben zu erzählen. Das ist etwas, das sie noch nie zu teilen gewagt hat. Beide Tatsachen führen ja erst zu der gesamten weiteren Entwicklung, die uns auf eine Achterbahnfahrt zwischen Schönem und Fürchterlichem mitnimmt.

Was hat dir beim Schreiben von Hinter Glas am meisten Spaß gemacht?
Mit Alice gemeinsam den Weg aus dem Labyrinth zu suchen und zu finden.

Termine

Julya Rabinowich, "Hinter Glas" | Zur Veranstaltungs-Website

Frankfurt
Literaturhaus Frankfurt e. V.,
Schöne Aussicht 2,
60311 Frankfurt

Buchpräsentation: Julya Rabinowich, "Hinter Glas"

Wien
Jüdisches Museum der Stadt Wien,
Dorotheergasse 11,
1010 Wien

Julya Rabinowich, "Hinter Glas"

Wien
VHS Penzing,
Hütteldorfer Str. 112,
1140 Wien

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Leseproben

Kommentare

28.01.2019

„Julya Rabinowich gelingt das Kunststück, eine literarische Sprache zu finden, die für Jugendliche leicht lesbar ist, aber in ihren Bildern so kraftvoll und berührend ist, dass sie auch erwachsene Leser*innen abholen kann.“
Alexandra Zumoberhaus, Hintermayer Kinderbücher – Buchhandlung in Wien, 28.01.2019


21.01.2019

„Rabinowich erzählt Großes und Schmerzhaftes mit beeindruckend ruhiger Stimme und psychologischem Geschick. Man darf staunen und ist berührt von der Intensität dieses poetischen Textes.“
Katrin Rüger, Buchpalast – Buchhandlung in München, 21.01.2019


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