Herkunft

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Botho Strauß

Botho Strauß erzählt, wovon er noch nie erzählt hat: von Kindheit und Jugend. Es ist die Geschichte seiner Herkunft.

Botho Strauß erzählt, wovon er noch nie erzählt hat: von seiner Kindheit und Jugend in den 40er und 50er Jahren, von Naumburg und Bad Ems, den Orten, in denen er aufgewachsen ist, von seinen frühen, prägenden Erinnerungen. Mit diesem Buch findet er noch einmal zu einer ganz neuen Seite seines Schreibens: zum Ton des Erinnerns, der Vergewisserung über die eigenen Ursprünge. Die Jugend ist die Zeit, da die Zukunft einem noch bevorsteht; jetzt lässt Strauß eine lang zurückliegende Gegenwart wiedererstehen. Vor allem ist es der Vater, dessen Bild immer deutlicher hervortritt, liebevoll gezeichnet, doch ohne Selbsttäuschung. Botho Strauß‘ "Herkunft" ist das konzentrierte, reiche Werk eines großen Erzählers aus Deutschland.


Über den Autor

Botho Strauß

Botho Strauß, 1944 in Naumburg/Saale geboren, lebt in der Uckermark. Bei Hanser erschienen neben einer vierbändigen Werkausgabe seiner Stücke zuletzt die Prosabände Mikado (2006), Die Unbeholfenen ...

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Presse

"Selten hat Botho Strauß so anmutig, so leichthändig und berührend erzählt." Ulrich Greiner, Die Zeit, 11.12.14

"Prosa-Pointillismus vom 'Meister des Gedankenfragments'. Ein Lesebuch, das beim Denken hilft und zeigt, was Formulierungskunst auf kleinstem Raum vermag." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.14

"Ein ruhiges, gelassenes Buch, das zugleich ein Porträt des Künstlers als jungen Mannes zeichnet." Thomas Schmid, Die Welt, 04.12.14

"Er ist der Deuter unserer Tagträume ... Ein Dichter für das 21. Jahrhundert." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.12.14

"Er inszeniert Erinnerung nicht, er erfährt sie. Mit seinem reichen Wortschatz und der intellektuellen Durchdringung sind ihm genaue Differenzierungen möglich. 'Herkunft' ist sein intimstes Buch geworden." Volker Hage, Der Spiegel, 01.12.14

"Erinnerungsbilder und Reflexion gehen aufs Schönste ineinander." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 01.12.14

"Ein intellektuelles Vergnügen." Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 14.11.14

"Ein anrührendes kleines Buch. ... Nie hat Botho Strauß mehr von sich preisgegeben. Plötzlich ist er uns ganz nah. Und wir lesen seine Werke im Licht dieser Konfession ganz neu." Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 02.11.14

"Es ist ein kleines, ein schmales Buch, und es ist ein großes Buch, weil Botho Strauß darin nicht nur von seiner eigenen Kindheit erzählt, sondern das Erinnern schlechthin behandelt, indem er zeigt, dass es uns Menschen so nötig und unentbehrlich ist wie Nahrung, Liebe, Schlaf." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.14

"'Herkunft' ist ein berührendes Buch wegen der Schutzlosigkeit, mit der Strauß von seiner Vatersehnsucht erzählt. Es ist aber auch ein Buch, dessen Sprache so rein, klar und elementar wie Quellwasser wirkt, das einem allen Phrasenstaub aus den Ohren spült." Ijoma Mangold, Die Zeit, 01.10.14

"Dieses Buch ist eine Befreiung - die Befreiung aus einer Strengführung des Denkens, die jeder kennt, der zu lange fern der Welt und mit seinen Gedanken allein war. ... Ein erstaunlich schonungsloser Blick auf sich selbst, auf das eigene Leben und die eigene Kunst, deren Genius und Grenzen - auf das Erbteil, das in ihm steckt und den Sohn des ernsten, letztlich scheiternden Vaters zur Wiederholung drängt." Wolfgang Büscher, Welt am Sonntag, 28.09.14

"Eines seiner schönsten Bücher. Nie zeigte sich der große Außenseiter der deutschen Literatur so nahbar wie hier. ... 'Herkunft' ist nicht nur eine aufwühlende Hommage an den Vater, die fast einer Abbitte gleichkommt, sondern auch ein betörendes Stück Reflexionsprosa über die Macht der Erinnerung, dem einzigen Feld, auf dem wir 'noch expandieren, reicher werden' können. " Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 27.09.14

"Botho Strauß blickt milde und versöhnt zurück, ohne etwas zu verklären. Das ist das Berührende." Heide Soltau, NDR, 1.12.14

"Einem hochpoetischen Buch, in dem das Erzählen sich wie von selbst ereignet." Jörg Magenau, Cicero, 1/2015

"Selten hat Botho Strauß so anmutig, so leichthändig und berührend erzählt." Ulrich Greiner, Die Zeit, 11.12.14

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