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Hubert Achleitner

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Details zum Buch
Roman
  • Erscheinungsdatum: 25.05.2020
  • 304 Seiten
  • Zsolnay
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-552-05972-6
  • Deutschland: 23,00 €
  • Österreich: 23,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-552-05957-3
  • E-Book Deutschland: 16,99 €

Hubert von Goiserns literarisches Debüt: Ein musikalischer Roman über Liebe, Sehnsucht und das flüchtige Glück.

Maria ist verschwunden. Seit Monaten hat Herwig, mit dem sie seit fast dreißig Jahren verheiratet ist, nichts von ihr gehört. Dass sie ihren Job gekündigt und seinen Volvo mitgenommen hat, lässt zumindest hoffen, dass sie noch am Leben ist. Doch was ist passiert, mit ihrer Ehe, ihrer Liebe, ihrem gemeinsamen Leben? Hubert Achleitner schickt seine Protagonisten auf eine abenteuerliche Reise, die sie von den österreichischen Bergen quer durch Europa bis nach Griechenland führt. Und die für beide doch in erster Linie eine hochemotionale Reise in ihr Inneres bedeutet. Ein weiser und sehr musikalischer Roman über Liebe und Sehnsucht, das Schicksal und das flüchtige Glück … „Flüchtig wie die angezupften Töne der Bouzouki waren die Begegnungen mit diesen Menschen. Dennoch hinterließ jeder von ihnen eine Melodie in meinem Herzen, die weiterschwingt.“

Hubert Achleitner

Hubert Achleitner

Hubert Achleitner, bekannt als Hubert von Goisern, wurde 1952 in Bad Goisern geboren. Er gilt als prononciertester Vertreter der „Neuen Volksmusik“ und Erfinder des sogenannten „Alpenrock“. Seine Interpretation alpenländischer ...

Mehr über Hubert Achleitner

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Presse

„Der Roman ist versiert konstruiert, weist einen komplexen Subtext auf und hat eine existentielle Tiefendimension, die nach der Lektüre noch eine Weile nachhallt, und – last but not least – ist das Buch spannend zu lesen.“ Günter Kaindlstorfer, Ö1 Ex libris, 21.06.20

„Eine elegante Erzählung in klaren Worten. Die geschickt verflochtenen Handlungsstränge zwischen Österreich und Griechenland machen sie zum lebensklugen Pageturner.“ Michael Wurmitzer, Der Standard, 14.6.2020

„‘flüchtig‘ ist ein Buch, dass sich einem beim Lesen selbst erzählt. Als säße man mit Menschen zusammen, die einem von sich, von ihren Lieben und ihrem Leiden erzählen – einfach so. Mit 'flüchtig' ist Hubert Achleitner ein bemerkenswerter Debütroman geglückt.“ Martina Kothe, NDR Kultur, 06.06.20

„Es ist ein schönes Buch geworden – über alles, was das Leben ausmacht." Doris Kraus, Die Presse am Sonntag, 24.05.20

„Achleitner überzeugt als großartiger Geschichtenerzähler.“ Christian Mückl, Nürnberger Zeitung, 26.05.20

„Eine spannende und leichtfüßige literarische Reise“ Judith Hoffmann, Ö1 Morgenjournal, 25.05.20

„Ein (viel-)stimmiges, sprachlich trittsicheres Roadmovie … Ein weltkluger Roman, der mehr ist als eine flüchtige Lektüre.“ Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 24.05.20

„Ein Roman voller Reisen zu äußeren und inneren Lebenszielen.“ Ö1 Kulturjournal, 25.05.20

„Spätes, aber umso beeindruckenderes Debüt des österreichischen Nicht-nur-Volks-Musikers. Ein Buch, das immer in Bewegung bleibt." Musikexpress, 21.05.20

5 Fragen an …

Hubert Achleitner

Maria und Herwig sind die beiden wichtigsten Protagonisten Ihres Romans flüchtig, wann und wie ist das Paar bei Ihnen aufgetaucht?
Die erste Idee hatte ich vor etwa fünfzehn Jahren. Im Mittelpunkt sollte eine Frau stehen, die ihren Mann verlässt – ohne Erklärung bei der Tür hinausgeht und nicht mehr wiederkommt. Sowie ein Mann, der sich auf die Suche nach ihr und nach dem Grund ihres rätselhaften Verschwindens begibt. Sie sollten beide eine Reise machen und Grenzen überschreiten müssen.

Reisen, fremde Welten, andere Perspektiven und verschiedene Glaubensrichtungen verändern sowohl Maria als auch Herwig und die Menschen rund um sie herum. Gibt es Punkte im Leben, an denen man sich umsehen muss?
Der überwiegende Teil unseres Lebens läuft, entsprechend dem Bild, das wir von uns und der Welt mit herumtragen, auf den Schienen äußerer Notwendigkeiten. Es gibt jedoch immer wieder Wendepunkte, Wegkreuzungen, Weichenstellungen … Ob man diese ergreift oder ignoriert, hängt von der Bereitschaft ab, seiner Intuition zu folgen und sich dem Risiko des Unbekannten auszusetzen.

Ihr Roman ist zu großen Teilen aus der weiblichen Perspektive erzählt. Wie kam es dazu?
Ich fand es einerseits die größere Herausforderung und es hat mir auch geholfen, mich in eine andere Person hineinzuversetzen.

Wie sind Sie vom Komponieren und Musizieren zum Schreiben gekommen?
Den Wunsch, mich an Belletristik zu versuchen, hatte ich schon lange. Dass es so lange gedauert hat, ist allein der Musik geschuldet. Immer wieder haben sich musikalische Abenteuer hinein- und vorgedrängt. Bis ich vor zwei Jahren alle Musikinstrumente weggeräumt und aus meinem Blickfeld verbannt habe.

Wie fühlt sich so ein Debüt als Schriftsteller für jemanden an, der schon einen so langen und künstlerisch sehr erfolgreichen Weg gegangen ist wie Sie?
Es fühlt sich immer gut an, wenn es einem gelungen ist, etwas, das man sich vorgenommen hat, umzusetzen. 2010 ist mein erstes Buch Stromlinien erschienen, das Logbuch meiner Reise mit einem zur Bühne umgebauten Frachtkahn quer durch Europa. Während ich Stromlinien geschrieben habe, habe ich oft damit gehadert, immer bei den Tatsachen bleiben zu müssen. Fiktion wäre viel einfacher, so dachte ich jedenfalls. Die Arbeit an diesem Roman hat mich eines Besseren belehrt. Lustvoller war sie aber auf jeden Fall.

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Leseproben

Kommentare

09.07.2020

“‘Flüchtig’ ist ein leichtes, sommerliches Buch über lange und flüchtige Beziehungen, über Spiritualität, Landschaften, Griechenland, Musik und das Leben. Der Autor schlüpft glaubwürdig in die Rolle der weiblichen Hauptdarstellerin und lässt sie verschwinden – flüchten – aus ihrem bisherigen Leben. Unterwegs begegnet sie flüchtigen Beziehungen und sie strandet in Griechenland. Was dabei mit den Zurückbleibenden und ihren neuen Bekanntschaften passiert wird eindrucksvoll und nicht zu viel oder zu wenig geschildert. Verständlicherweise werden Natur und Musik am schönsten beschrieben – der Autor gleitet nicht ins Kitschige ab. Für ein Erstlingswerk ist der Spannungsbogen geschickt aufrecht gehalten bis zum Ende – welches eine Fortsetzung möglich macht … Man ist neugierig, was mit den Protagonisten weiter passiert.” Gabriele Freudenthaler


07.07.2020

“Maria und Wig sind ein Paar in den besten Jahren. Von außen betrachtet scheinen sie ein gutes Leben zu führen. Doch von innen gesehen ist die Beziehung stagniert und lässt für Entwicklung keinen Raum. Besonders Maria fühlt sich wie eine Gefangene. Eines Tages bricht sie aus. Die Handlung beginnt, als Maria plötzlich und spurlos aus Wigs Leben, noch dazu mit seinem Auto und dem gemeinsam Ersparten, verschwindet. Ich stelle mir vor, wie Hubert Achleitner, alias Hubert von Goisern, die Lebensfäden seiner ProtagonistenInnen spinnt. Gefühlvoll tastet er nach dem alle und alles verbindenden Geheimnis. Aus alten und neuen Begegnungen, uraltem Wissen und Phantasie verwebt er die Fäden sprachlich geschickt, auch mit Witz, zu dem Teppich, der sich im vorliegenden Buch vor den LeserInnen ausbreitet. Die Sicht auf eine Vielfalt von Lebensrealitäten wird frei. Ich komme nicht umhin bei der Lektüre an das Gedicht “Ein alter Tibetteppich” von Else Lasker Schüler zu denken. Schimmert doch auch in diesem Roman etwas von Hubert von Goisern‘s buddhistischer Weltsicht durch. Eine feine Lektüre! Man möchte fliegen, so wie im Buch der Mönch vom Berg Athos.” Friederike Kommer


01.07.2020

“Man spürt beim Lesen von „flüchtig“ förmlich, dass es für den Autor eine Herzensangelegenheit war, dieses Buch zu schreiben. Es wollte geschrieben werden. Hubert Achleitner, aka Hubert von Goisern, nimmt uns mit auf einen road trip, quer durch Europa und quer durch einige Jahrzehnte. Wir nähern uns beim Lesen nicht nur den besuchten Orten an, sondern auch schrittweise den inneren Landkarten der Protagonist*innen. Es ist ein Beziehungsroman geworden, aber auch ein Erzählung über das Leben und seine verschlungenen Pfade, auch die, die man lieber nicht eingeschlagen hätte. Die Leserin wird dabei unweigerlich gezwungen, sich selbst zu fragen: Fühlt sich mein Leben richtig an? Gebe ich allen Anteilen Raum, die gelebt werden wollen? Wie in einen bunten Teppich webt Hubert Achleitner dabei viel Lokalkolorit, poetische Aphorismen, die manchmal auch bitter sein dürfen, sowie einige schillernde Fäden Musikgeschichte ein. Es ist ein schöner Teppich geworden.” Magdalena Kasper


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