Eine Weltgeschichte in 33 Romanen

Eine Weltgeschichte in 33 Romanen

Markus Gasser

Eine Weltgeschichte der ganz besonderen Art: Markus Gasser reist mit 33 Romanen in die Vergangenheit.

Der Schriftsteller und der Historiker sind Wahlverwandte. Beide wollen ihr Publikum fesseln, ob sie erdachte Geschichten erzählen oder packende Tatsachen. Den Schriftstellern liefert die Vergangenheit spannenden Stoff zur Genüge. Markus Gasser präsentiert nun 33 Romane, die zusammen eine Weltgeschichte vom Alten Ägypten bis in unsere Gegenwart ergeben. Thomas Mann, Umberto Eco, Leo Tolstoi, Stefan Zweig und Orhan Pamuk: Sie und viele andere erzählen mit ganz unterschiedlichen Stimmen aus unterschiedlichen Zeiten. Markus Gasser schickt uns auf eine Entdeckungsreise durch die Epochen der Welt- und Literaturgeschichte: Ein verblüffendes literarisches Spiel, ein großes Lektürevergnügen.


Über den Autor

Markus Gasser

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Markus Gasser, 1967 geboren, studierte Germanistik und Anglistik in Innsbruck, wo er heute als Privatdozent lehrt. Er lebt als Essayist und Kritiker in Zürich. Bei Hanser erschienen: Das Buch der Bücher für die Insel (2014) und Eine ...

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Presse

"Für sich genommen schon lesenswert, weckt das Buch vor allem Lust auf mehr Literatur." Reutlinger-General-Anzeiger, 23.01.16

"Gassers Portraits von 33 zum Teil wenig bekannten Romanen haben selbst literarische Qualität, und sie zeigen, worin das Faszinierende der von Poeten erzählten Weltgeschichte besteht: Es ist die Sinnlichkeit, mit der hier geliebt und gehasst, gegessen und getrunken, gezeugt und gemordet, gelacht und geweint werden darf!" Manfred Koch, NZZ am Sonntag, 27.09.15

5 Fragen an …

Markus Gasser

1. Wie haben Sie die 33 Romane ausgesucht?
Jeder der 33 Romane sollte eine faszinierende Zeitreise bieten und anschaulich machen, wie genau es sich anfühlte, in dieser und in jener Epoche am Leben gewesen zu sein.

2. Was unterscheidet einen Schriftsteller von einem Historiker? Im Regelfall: der Historiker erklärt, der Schriftsteller erzählt. Der Historiker ist ein sich bändigender Romancier, der Romancier ein kraft seiner Phantasie außer Rand und Band geratener Historiker. Der Romancier erfindet aus dem Material, das der Historiker vor ihm ausbreitet, Geschichten – handlungsstark, reich an Atmosphäre, plastischen Szenen und sinnlichen Details, mit Pathos, Horror, Leidenschaft und oft aus der Perspektive von Menschen wie du und ich, so dass der Leser das Gefühl hat, er stecke mittendrin.

3. Was lernen wir aus der Literatur über die Geschichte?
Dass die Geschichte aus sich selbst heraus kein Ziel verfolgt. Dass sich – so sehr sich die Zeitumstände auch wandeln – immer gleichbleibt, was uns alle antreibt. Und dass die Menschheit nicht zum Untergang verurteilt ist.

4. Haben Sie in den 33 Romanen einen Lieblingshelden oder eine Lieblingsheldin entdeckt?
Jeanne d´Arc, den Astronomen Johannes Kepler und den ehemaligen Sklaven Paul D aus Toni Morrisons „Menschenkind“.

5. In welcher Epoche hätten Sie gerne gelebt (und warum)? Um 1666 in Delft: ich wäre gerne ein flämischer Großkaufmann, der Jan Vermeer mit viel Kunstverstand so selbstlos und großzügig unterstützt, dass sich Vermeer keine Geldsorgen machen muss und vielleicht sogar mehr als ein Gemälde im Jahr komponiert.

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