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Hanna Bervoets

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übersetzt aus dem Niederländischen von Rainer Kersten
Details zum Buch
Roman
  • Erscheinungsdatum: 25.07.2022
  • 112 Seiten
  • Hanser Berlin
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-27379-5
  • Deutschland: 20,00 €
  • Österreich: 20,60 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27545-4
  • E-Book Deutschland: 15,99 €

Wer oder was bestimmt unsere Weltanschauung? Hanna Bervoets erzählt von den Abgründen des virtuellen Raums. „Ein fein komponierter, psychologisch scharfsinniger und subtiler Roman einer seelischen Entblößung.“ (Ian McEwan)

Mindestens 500 Beiträge pro Tag, maximal 7 Minuten Pause, beim Gang aufs Klo läuft die Stoppuhr – die Arbeitsbedingungen bei HEXA sind hart. Aber Kayleigh gefällt der neue Job, das Gehalt ist gut, und die schrecklich verstörenden Bilder, die sie für die Plattform prüfen muss, behandelt sie mit professioneller Distanz. Als sie sich in ihre Kollegin Sigrid verliebt, scheint ihr Glück vollkommen. Bis ihre Kollegen plötzlich zusammenbrechen oder Verschwörungstheorien anhängen, und Sigrid sich immer mehr distanziert. Ist Kayleigh dem Job als Einzige gewachsen? Oder merkt sie nur nicht, wie auch ihr moralischer Kompass sich auf gefährliche Weise zu verschieben beginnt?
"Dieser Beitrag wurde entfernt" ist ein faszinierender, aufwühlender Roman darüber, wer oder was bestimmt, wie wir die Welt sehen, in der wir heute leben.

Hanna Bervoets

Hanna Bervoets

Hanna Bervoets, geboren 1984, ist eine der meistgelesenen niederländischen Autorinnen. Für ihre Romane wurde sie vielfach ausgezeichnet, 2017 erhielt sie den renommierten Frans-Kellendonk-Preis für ihr Gesamtwerk. Hanna Bervoets ...

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Presse

„Ein Augenöffner … Wie sich die Kriterien fürs Löschen eines virtuellen Inhalts in den Kopf und den Alltag der Protagonistin Kayleigh schleichen und wie sie womöglich ihren eigenen moralischen Kompass verschieben, während sie glaubt, sich gut abgeschirmt zu haben, macht nachdenklich.“ Katharina Kluin, Stern, 11.08.22

„Hanna Bervoets [hat] in sportlichem Erzähltempo eine psychologisch komplexe Story auf ihre Essenz komprimiert, und dabei einen ethisch fragwürdigen Aspekt der digitalen Community vor den Bildschirm gezerrt.“ Lisa Berins, Frankfurter Rundschau, 08.08.22

„Hanna Bervoets legt einen beunruhigenden, gut recherchierten Roman vor, der von der Paranoia von jenen erzählt, die Internetmüll löschen müssen. ... Wie sie das Erschrecken über die allmähliche Veränderung dieser ‚Cleaner‘ dramaturgisch aufbaut und in eine Liebesgeschichte aufnimmt, ist sehr clever gemacht. Diesen außergewöhnlichen gut recherchierten Roman liest man am besten nochmals, um die dezent platzierten Warnsignale zu erkennen.“ Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt, 06.08.22

„Der Roman tut gut daran … Fragen offenzulassen. Am Ende bleibt Bervoetsʼ Erzählerin so verunsichert zurück wie die Leser:innen. ,Dieser Beitrag wurde entfernt´ erzählt auf eindringliche Weise von den psychischen und sozialen Folgen einer, man kann es nicht anders sagen, Drecksarbeit. Die nur deshalb getan werden muss, weil sich in den sozialen Medien Menschen gern von ihrer schlechtesten Seite zeigen.“ Oliver Pfohlmann, SWR2, 19.09.22

„Was Bervoets erwähnt – die Kätzchen etwa oder das Mädchen, das ihren Körper aufritzt – reicht, um an der Menschheit zu verzweifeln. Das ist Nachhaltigkeit. Der Roman wirkt lang nach. Die Art zu schreiben ist unspektakulär. Sie stiehlt dem Thema nichts an Aufmerksamkeit.“ Peter Pisa, Kurier, 23.07.22

„Das Spannende an ‚Dieser Beitrag wurde entfernt‘ ist sein realistisches Setting. ... Content-Manager machen soziale Medien erst sozial, sagt dieses Buch. Ohne ihre Arbeit wären die Plattformen verstörende Tore zur Hölle." Carola Padtberg, Der Spiegel, 23.07.22

„‚Dieser Beitrag wurde entfernt‘ [ist] ein wichtiger Roman für die Gegenwart, verdeutlicht er doch vor allem zwei Dinge: Die sozialen Medien sind nur scheinbar sozial, eigentlich aber ziemlich toxisch. Und der ‚outgesourcte‘ Arbeitsmarkt in kostengünstigen Subunternehmen ist es ebenso.“ Maxi Beigang, Berliner Zeitung, 08.09.22

„In diesem schmalen Roman über eine Zeit, in der Sensationsgier alles Menschliche zu Fall bringt, ist kein Wort verschwendet, seine zweckdienlichen Sätze führen geradewegs zum Ziel. Hanna Bervoets sagt, was sie zu sagen hat. In einer Deutlichkeit, dass man schreien möchte.“ Ingrid Mylo, Badische Zeitung, 23.08.22

„Wie leicht es für Bervoets gewesen wäre, aus diesem Stoff eine effekthascherisch-gewalttätige Geschichte zu machen … – aber stattdessen fokussiert sich die Autorin auf den psychologischen Zerfall ihrer Protagonistin und überlässt die meisten Grässlichkeiten unserer Imagination, was den Roman eher noch unheimlicher macht. Das Buch – und das hat mir besonders gefallen – ist ziemlich minimalistisch aufgebaut, die Handlung ist knapp und die Figuren sind so überschaubar wie bei einem Kammerspiel. Doch Bervoets schafft es auf diesem reduzierten Platz trotzdem, riesige Fragen unserer Zeit aufzugreifen.“ Nina Kunz, Das Magazin, 19.08.22

„Gruselig, in welcher Welt wir leben - Hanna Bervoets zeigt das drastisch auf." Antonia Barboric, Presse am Sonntag, 14.08.22

„Die Geschichte [bietet] einen Einblick in die Arbeit von Community-Managern, deren Tätigkeit von uns alle unbemerkt im Hintergrund laufen, wann immer wir uns in Sozialen Netzwerken aufhalten. Es zeigt eindrücklich, welchen psychischen Belastungen die Mitarbeiter ausgesetzt sind.“ Sven Trautwein, Münchner Merkur, 04.08.22

„Bervoets knüpft eine Verbindung zwischen zwei Parallelwelten: der hässlichsten Fratze sozialer Medien und dem unaufgeregten Alltag, der täglich mit den Bildern auf den Bildschirmen clasht. Das hinterlässt Spuren.“ Elisabeth Krainer, Galore 09/2022

Leseproben

Stimmen

“Ein fein komponierter, psychologisch scharfsinniger und subtiler Roman einer seelischen Entblößung.” Ian McEwan

“In ihrem eindrucksvollen Roman leuchtet Hanna Bervoets gnadenlos die Schattenseiten des virtuellen Raums aus und führt uns die prekären Arbeitsbedingungen in der Content-Moderation vor Augen.” Berit Glanz

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