Die Terranauten

Die Terranauten

T.C. Boyle

4 Frauen, 4 Männer, 2 Jahre in einem riesigen Terrarium. Bestsellerautor T.C. Boyle erzählt vom halsbrecherischen Versuch, eine neue Welt zu erschaffen.

In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit.


Über den Autor

T.C. Boyle

T.C. Boyle

T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, unterrichtete an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt Willkommen in Wellville (Roman, 1993), América (Roman, 1996), Riven Rock ...

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Presse

"Ein Buch wie ein Dampfdruckkochtopf: Je länger das Experiment läuft, desto größer die Spannung." Denis Scheck, Tagesspiegel, 19.03.17

"Keiner beschreibt die Apokalypse mit so viel schwarzem Humor wie T.C. Boyle." Karin Gramling, SWR 2 Kultur Regional, 16.02.17

"Keiner erzählt so gut in wahre Begebenheiten rein wie T.C. Boyle. ... Ein genialer Roman, über Menschen, die Gott spielen – der einmal mehr beweist, dass Boyle poetisch wie ein Engel und zynisch wie der Teufel ist." Angela Wittmann, Brigitte, 3/2017

"Boyle ist ein großartiger Erzähler mit einem scharfen Blick für die vielen Nuancen des Zwischenmenschlichen oder besser vielleicht des allzu Menschlichen." Maria-Christine Leitgeb, Die Presse, 21.01.17

"Psychologische Detailbeobachtungen einer größenwahnsinnigen Versuchsanordnung. ... Packend und humorvoll schreibt Boyle über den Ehrgeiz, die Kleinkriege, und über die sexuellen Eskapaden der Terranauten." Jan Tussing, 3sat "Kulturzeit", 20.01.17

„Was für ein Setting! Diesmal hat T.C. Boyle es richtig krachen lassen. ... Dieser Mikrokosmos unter Glas ist einfach wie geschaffen für das Boylesche Universum.“ Teresa Hübner, SWR2 „Forum Buch“, 20.01.17

"Ein ebenso witziges wie böses und gnadenloses Buch" Christian Preusser, Frankfurter Neue Presse, 14.01.17

"Boyle leuchtet hier psychologisch aus, was Menschen umtreibt, die heute Steinzeitdiät-Tipps posten oder sich mit drei Salatköpfen aus dem Garten als Selbstversorger inszenieren.“ Britta Heidemann, Die Welt, 14.01.17

"Eine Komödie, bei der einem das Lachen oft im Halse stecken bleibt. ... Eine sehr düstere Meditation über den menschlichen Charakter und die sogenannte Zivilisation." Sebastian Fasthuber, Falter, 11.01.17

"Boyle entdeckt in dieser Geschichte den Ursprung dessen, was wir heute Reality-TV nennen. ... Die Figuren, die er beschreibt, sind sehr tiefgründige Charaktere. Es sind psychologisch genau beobachtete Menschen. ... Das ist das Faszinierende an dem Buch: Es ist die dunkle Seite der menschlichen Natur, die nicht auf einem Konstruktionsplan steht, an der das Projekt scheitert.“ David Eisermann, WDR 5 „Scala“, 11.01.17

„Boyle ist ein Spezialist für tragikomische Einblicke in sehr eigensinnige Charaktere und auch für Ausnahmesituationen. ... Das Szenario ist außergewöhnlich, sehr spannend und interessant. Boyle erzählt flüssig, süffig und ironisch, wie man es von ihm kennt.“ Stefan Sprang, hr1 „Buchtipps“, 11.01.17

"Eine bitterböse Satire auf menschliche Eitelkeit und Geltungssucht, auf Dummheit und Geschwätzigkeit, als Farce des Publicity-Wahns und der Medienhörigkeit. Das Buch ist hinreißend komisch, aber auch bitter entlarvend." Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung, 09.01.17

"Wie gewohnt verpackt Boyle in seine Reality-Literatur alle großen Fragen des Lebens, die ihn und uns umtreiben. ... Unter den Bedingungen der Glaskuppel erfährt auch Jean-Paul Sartres Diktum eine neue Gestaltung: 'Die Hölle, das sind die anderen.' Zum Leser kommt das als Tragikomödie, mit der richtigen Dosis Witz, glaubhaft und aushaltbar zugleich." Res Strehle, Tages-Anzeiger, 08.01.17

"Ein komisches Lehrstück darüber, wohin wahnhafte Liebe zur Natur führt: in die Selbstzerstörung." Knut Cordsen, BR 2 "Diwan", 07.01.17

"Eine Satire über Castingshows und New-Age-Kult. ... Doch vor allem sind es die herrlich treffenden Beschreibungen der menschlichen Schwächen, die den Roman so unterhaltsam machen. Eine schillernde bitterkomische Komödie. Ein typischer T.C. Boyle." Krischan Koch, NDR Kultur, 06.01.17

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