Die schönen Fremden

Die schönen Fremden

Mircea Cartarescu

Erzählungen voller Ironie und Witz: Die ideale Einstiegsdroge für Cartarescu-Entdecker

Skurril, selbstironisch, leichtfüßig: So zeigt sich Cartarescu in diesen drei Erzählungen, die er so – oder zumindest so ähnlich – erlebt hat. Mit trockenem Humor erzählt er von einem angeblichen Anthrax-Kuvert, einem Telefon-Interview mit Marilyn Monroe und von den Erlebnissen einer Reisegesellschaft, der er selbst angehört: Zwölf Schriftsteller aus Rumänien sollen während einer dreiwöchigen Tour das literarisch interessierte Frankreich erobern. Die großzügigen Gastgeber stellen ihnen dazu ein höchst ambitioniertes Programm zusammen … Ein Porträt des Schriftstellers als junger Mann, das einen mal laut lachen lässt, dann wieder nachdenklich stimmt. Die ideale Einstiegsdroge für Cartarescu-Entdecker.


Über den Autor

Mircea Cartarescu

Mircea Cartarescu

Mircea Cartarescu wurde 1956 in Bukarest geboren und veröffentlicht seit 1978 Gedichte und Prosa. Zahlreiche Aufenthalte im Westen (u. a. in Berlin, Stuttgart, Wien). Sein Werk wird in viele Sprachen übersetzt und ist vielfach ...

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Presse

"Mircea Cartarescu versteht sich nicht nur auf schwerblütige phantastische Romane, sondern auch auf (irr)witzige leichte Erzählungen." Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung, 30.06.16

"Wer sich dem gefeierten postmodernen Dichter Mircea Cartarescu sanft annähern möchte, weil er sich über die 'Orbitor'-Trilogie noch nicht drübergetraut hat, dem sei 'Die schönen Fremden' empfohlen, das drei vergleichsweise konventionelle Erzählungen versammelt, bei denen man einfach auch einmal lachen kann. Es ist ein Selbstprortät des Schriftstellers als junger Mann, das wohl zum guten Teil erfunden sein dürfte. Aber gut erfunden." Romana Beer u.a., ORF Bestenliste, 22.06.16

"Das rasante, vor Esprit, (Selbst-)Ironie und grotesker Zuspitzung sprühende Reiseprotokoll demaskiert den internationalen Literaturbetrieb, spielt mit den Tücken der Eigen- und Fremdwahrnehmung – und hievt mit Nonchalance auch noch Rumäniens ganze Literaturgeschichte aus dem Gepäcknetz." Neue Zürcher Zeitung, 21.06.16

"Eine amüsant zu lesende selbstkritische Introspektion eines Schriftstellers." Günter Kaindlstorfer, Ö1 Kultur, 22.05.16

"Anarchie, Witz und Selbstironie: Davon findet sich viel in den neuen Erzählungen des rumänischen Schriftstellers Mircea Cartarescu." Andrea Gerk, Deutschlandradio Kultur Lesart, 07.04.16

"Porträt des Künstlers als Mann in den besten Jahren: Der rumänische Star-Autor Mircea Cartarescu gewährt intime Einblicke in den alltäglichen Wahnsinn des Literaturbetriebs." Günter Kaindlstorfer, WDR5 Lesefrüchte, 07.04.16

"Drei äußerst amüsante Erzählungen, die den selbstironisch-kecken Blick auf die eigene Schriftstellerexistenz mit einer Satire auf den Literaturbetrieb verbinden. ... Vielleicht sind sie imstande, das ein oder andere Rumänienklischee heiter zu unterlaufen." Wolfgang Seibel, Ö1 Morgenjournal, 10.03.16

"Nichts ist diesem Autor zu banal, zu unwichtig, um sein Augenmerk darauf zu richten. Jede dreckige Kleinigkeit, jeder Schmutz und Schweiß birgt das Potential einer Flut von Assoziationen, Abenteuern und Aufregungen. Hier schreibt einer nach dem Zusammenbruch des rumänischen Feudalsozialismus authentisch über das bedrückende Konglomerat aus Korruption , Armut und Oligarchie. ... Das Schlimmste am Kommunismus ist wohl tatsächlich, was danach kommt. Das Schlimmste zeigt sich auch und gerade in den kleinen Dingen und läppischen Begebenheiten des Alltags. Cartarescu schaut nicht nur täglich hin, er stellt sich dem Schlimmsten immerzu und berichtet davon mit Witz und Wut und Übermut." Jörg W. Gronius, SR BücherLese, 02.03.16

„Ein vergleichsweise leichtes Buch, das man aber gerade deswegen nicht unterschätzen sollte. Der anarchische Witz der Erzählungen lotet in der Tiefe, aber auch in einer bisweilen durchaus existenziell empfundenen Leere: dem Lebens eines Schriftstellers.“ Paul Jandl, Die Welt, 21.02.16

„Die hohe Kunst des Autors, noch aus den banalsten Erlebnismücken Elefanten der Komik und (Selbst)Erkenntnis zu machen, kommt in der Übersetzung durch Ernest Wichner stilistisch glänzend zum Tragen.“ Jan Koneffke, Berliner Zeitung, 15.08.16

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