Der Mensch und seine Dinge
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Stefan Laube

Der Mensch und seine Dinge

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Details zum Buch
Eine Geschichte der Zivilisation, erzählt von 64 Objekten
  • Erscheinungsdatum: 21.09.2020
  • 512 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26824-1
  • Deutschland: 32,00 €
  • Österreich: 32,90 €

Die große Geschichte der menschlichen Zivilisation, erzählt von 64 Objekten. Mit zahlreichen vierfarbigen Abbildungen

Wer einen Menschen verstehen will, muss die Dinge verstehen, die ihm wichtig sind: Alltagsgegenstände, Kunstwerke und religiöse Objekte. In den Berliner Museen findet sich eine unüberschaubare Menge davon aus allen Zeiten und allen Gegenden der Erde. Stefan Laube hat 64 von ihnen ausgewählt, um die Geschichte der menschlichen Zivilisation zu erzählen. Die beginnt mit den vier Elementen – einem Faustkeil, einem Brunnen, einer Feuermaske, einer Windharfe – und führt hin bis zur Kunst des Speicherns, sei es auf Lehm oder Festplatten. Zu jedem Thema stellt Laube vier Objekte einander gegenüber: ein Spiel, das dazu verführt, immer weiterzulesen und immer neue Entdeckungen zu machen.

Stefan Laube

Stefan Laube

Stefan Laube, Jahrgang 1964, studierte in München Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie. Er lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin und forscht an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Stefan Laube lebt in Berlin. ...

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Presse

"Selten bekommt man den Reichtum der Berliner Museumslandschaft so plastisch vorgeführt." Rüdiger Schaper, Tagesspiegel, 11.10.20

5 Fragen an …

Stefan Laube

Zu allen Zeiten und in allen Gegenden der Welt hat sich der Mensch mit Dingen umgeben, die ihm wichtig sind. Gibt es drei Dinge, auf die Sie niemals verzichten können?
Einen Ball, ein Fahrrad und ein philosophisches Buch, dem man bei jedem Lesen neue Einsichten abgewinnen kann.


Aus dem Zusammenspiel von Dingen und Menschen entwickeln sich Zivilisationen. Welche Dinge liefern den Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart?
Wegwerfobjekte aus Plastik, die jetzt in Corona-Zeiten – weil sie so hygienisch sind – wieder eine Renaissance erleben. Meine Generation der Babyboomer wird wohl in die Geschichte eingehen als Generation mit dem höchsten Müllverbrauch. Besonders verhaltenssteuernd für unsere Zeit ist das Smartphone mit Headset, das Nutzerinnen und Nutzer daran hindert, die Umwelt in sinnlicher Unmittelbarkeit wahrzunehmen. Ist es nicht ein Alarmzeichen, wenn inzwischen immer mehr Menschen mit Handy in der Hand und Knopf im Ohr joggen, so dass kein Blätterrauschen und Vogelgezwitscher sie mehr erreicht?!


Zur Zivilisation gehört die Zivilisationskritik und die klagt schon lange darüber, dass wir uns mit zu vielen Dingen umgeben. Auf welche Dinge könnten Sie getrost verzichten?
Viele Dinge aus Plastik und Objekte, die schnell kaputt gehen und nicht repariert werden können. Die Konsumgesellschaft hat wohl keine Freude an mir. Noch in Zeiten unserer Großeltern hieß es, man solle seine „Siebensachen“ packen. Unter dem Dach des heutigen Normalverbrauchers sind hingegen Tausende von Objekten – Schätzungen gehen durchschnittlich von 10.000 Objekten aus – vereinigt. Jeder Umzug wird bei diesem Sammelsurium im Schlepptau zur Qual.


Sie haben das Material zu Ihrem Buch in Berliner Museen gefunden. Welches dieser Museen wird chronisch unterschätzt?
Erster Kandidat mangelnder Wertschätzung ist wohl das Kunstgewerbemuseum, untergebracht im vielleicht allzu sachlichen Ambiente der 1970er Jahre auf dem Kulturforum. Niemand würde vermuten, dass dort hochkarätige Objekte über die Zeit der Kunst- und Wunderkammern ausgestellt werden oder zur mittelalterlichen Schatzkunst. Es gibt meines Wissens nirgendwo ein Museum in staatlicher Hand, das einen so exquisiten Kirchenschatz beherbergt, den so genannten Welfenschatz.


Mit dieser Frage haben Sie sowieso gerechnet: Welches der Objekte in ihrem Buch ist Ihnen das liebste?
Es sind vor allem die kleinen unscheinbaren Objekte, an denen man aber gewichtige Geschichten erzählen kann, wie das Opfer-Kälbchen aus Mesopotamien mit seinem Unschuldsblick oder die Figurenuhr von den Salomonen. Mit „Figur“ ist ein von einem Indigenen geschnitztes Porträt gemeint, das durch seinen Miene und Gebärde zum Ausdruck bringt, was vom Minutentakt der westlichen Uhrzeit zu halten ist – nämlich ziemlich wenig! Oder ein ebenso praktischer wie ornamentierter Keltengürtel, der von einer habsburgischen Herzogin in der Mode ihrer Zeit – alles andere als eine Funktionskleidung – ausgegraben wurde. Sie merken, es fällt mir durchaus schwer, das Liebste aus den 64 auszuwählen. Es ist immer wieder ein anderes …

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