Der letzte Mohikaner

Der letzte Mohikaner

James Fenimore Cooper

Der berühmteste der Lederstrumpf-Romane, seit einem Jahrhundert zum ersten Mal neu übersetzt: Im Sommer 1757 kämpfen Briten und Franzosen erbittert um die Vorherrschaft im Nordosten Amerikas – einer endlosen Wildnis aus Wald, in der stolze Indianer-Völker leben. Ein britischer Offizier versucht mit den ungleichen Schwestern Alice und Cora zu deren Vater an die Front vorzudringen. Sie geraten in eine Falle, aus der sie nur Lederstrumpf und die Mohikaner befreien können. Cooper, der erste große Romancier der USA, begeisterte u.a. Goethe und Melville, Stevenson und Joseph Conrad, bevor seine Abenteuergeschichten Vorlagen für Hollywood-Western wurden. Der Mythos Amerika, grandios inszeniert als spannende Abenteuergeschichte – ein Stück Weltliteratur ist neu zu entdecken. - Das Nachwort und der ausführliche Anmerkungsteil erhellen die historischen Hintergründe.


Über den Autor

James Fenimore Cooper

James Fenimore Cooper (1789–1851) war mit seinen mehr als dreißig Büchern der erste große Romancier der USA. Vor allem seine fünfteilige Reihe um die Figur des Lederstrumpf machte ihn weltberühmt.

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Der letzte Mohikaner

Presse

"Wer sich heute auf den Weg durch den fast sechshundert Seiten langen, von Karen Lauer erstmals angemessen ambitioniert übersetzten und gut kommentierten Wälzer macht, wird staunen, was ihm die Lederstrumpf-Bände seiner Jugend durch Kürzung und Bearbeitung alles vorenthalten haben." Georg Klein, Die Zeit, 18.04.2013

"Das Lagerfeuer der Literatur brennt hell: James Coopers 'Der letzte Mohikaner' erscheint in neuer Übersetzung. Und weckt den Jungen in uns." Wolfgang Büscher, Welt am Sonntag, 24.02.13

"Zum ersten Mal ist jetzt James Fenimore Coopers Roman 'Der letzte Mohikaner' in einer vollständigen deutschen Übersetzung erschienen – und in einer Sprache, die diesem Autor angemessen ist ... ihn neu zu lesen, jenseits aller jugendlichen Begeisterung ist ein überaus lohnenswertes Unternehmen: Denn in diesem Roman verbirgt sich eine große Geschichte von der Verwandlung der Welt durch das Geld." Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 09./10.03.13

"James Fenimore Coopers berühmtestes Buch von 1825 liegt jetzt in einer großartigen Neuübersetzung von Karen Lauer vor. Eine einmalige Chance, den Kindern von heute zu zeigen, wie Karl May in viel, viel besser geht." Stern, 21.03.2013

"Die neue Übersetzung der Münchnerin Karin Lauer sorgt für berechtigten Jubel." Peter Pisa, Kurier Wien, 26.03.2013

"Eine ungemein spannende Geschichte, die jede Generation aufs Neue zu faszinieren vermag. Das zeigt erst die vollständige Übersetzung – ein monumentales Panorama der amerikanischen Natur und Geschichte." Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 05.05.13

"Diesen James Fenimore Cooper kann man nun nach langer Zeit entdecken, der erste Schritt ist getan mit diesem wundervollen neuen ‘Letzten Mohikaner‘." Die Welt, 04.05.13

"Vergesst Winnetou! Coopers ‘Der letzte Mohikaner‘, der vor knapp zweihundert Jahren erschien, liegt nun in guter deutscher Übersetzung vor." Tilman Spreckelsen, 09.03.13

"Karen Lauers Neuübersetzung bringt einen gänzlich unbekannten Lederstrumpf auf die Bühne...Eine wirkliche Neuentdeckung." Raoul Schrott

"In der unerschütterlichen Freundschaft von Chingachgook und Natty Bumppo erträumte Cooper eine neue Gesellschaft." D.H. Lawrence

"Coopers Meisterschaft ist unerreicht, ob er sich im Wald bewegt oder auf See." Edgar Allan Poe

"Die Größe, das Originelle an Lederstrumpf: diese Heldenfigur zwischen Indianern und Weißen wird leben, solange die Literatur lebt." Honoré de Balzac

Leseproben

Kommentare

Jens Ehlert
27.12.2013

Sehr geehrte Frau Lauer,

vielen Dank für Ihre super gelungene Übersetzung ! Ich genieße das Buch häppchenweise, da es eine Delikatesse ist – auch Dank Ihnen.
Manchmal muß ich zwei-oder dreimal einen Satz lesen, aufgrund der Kommasetzung. Dann offenbart sich jedoch der volle Lesegenuß.

Was mich zuweilen an den Kritken zu Cooper stört, ist , daß sein "Rassismus" selten im Kontext zur damaligen Zeit gesehen wird.

Nochmals vielen Dank für Ihre gelungene Arbeit – gute Übersetzer/innen werden meiner Ansicht zu wenig gewürdigt.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Ehlert, Hamburg


Robert Seidemann
08.06.2013

ich habe den letzten Mohikaner in der neuen Übersetzung sehr genossen, möchte aber auf einen Punkt als absolut unnötigen Fehler hinweisen: Frau Lauer hat noch nie in einem Kanu gesessen (und der Lektor auch nicht). Was ein Tragplatz ist habe ich erst begriffen, als ich in die Originalausgabe geschaut habe und diese Kanus werden mit dem Stechpaddel voranbewegt, also gepaddelt. Ich lade alle Interessierten ans Bootshaus des Göttinger Paddlerclubs ein. Die indianische Art der Fortbewegung wird von uns immer noch praktiziert!


Helmut Thiess
20.02.2013

Man kann nur hoffen, daß die übrigen Titel des "Lederstrumpf"-Zyklus ebenfalls neu übersetzt in Ihrem Verlag erscheinen werden – noch dazu möglichst in der richtigen Reihenfolge (eigentlich hätte ja mit dem "Wildtöter" begonnen werden müssen). Soweit ich mit dem Kauf des vorliegenden Buches dazu beitragen kann, werde ich das tun.


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