Der Hund und sein Mensch
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Josef H. Reichholf

Der Hund und sein Mensch

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Details zum Buch
Wie der Wolf sich und uns domestizierte
  • Erscheinungsdatum: 17.08.2020
  • 224 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26779-4
  • Deutschland: 22,00 €
  • Österreich: 22,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-26868-5
  • E-Book Deutschland: 16,99 €

Einst lebte er frei wie der Wolf. Und er war Wolf. Irgendwann jedoch näherte er sich den Menschen. Zehntausend Generationen später war er Hund – und ein besonderes Lebewesen, das uns zum Spiegel wurde.
Unterhaltsam und mit fachlicher Expertise widmet sich Josef Reichholf einer der ältesten Beziehungen der Menschheitsgeschichte, die immerhin fast zehn Millionen Haushalte in Deutschland kennen. Dafür verbindet er persönliche Geschichten mit aktueller Forschung zur Biologie und zur Evolution des Hundes und fördert Erstaunliches zutage – für alle, die ihren Hund und sich selbst ein klein wenig besser verstehen wollen.

Josef H. Reichholf

Josef H. Reichholf

Prof. Dr. Josef H. Reichholf, 1945 in Niederbayern geboren, Evolutionsbiologe, war bis April 2010 Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München und Professor für Ökologie und Naturschutz an der Technischen ...

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Presse

"Eine grandiose Evolutionsgeschichte. ... Reichholf spekuliert mit Akribie und Wonne und souverän argumentierend aus einem verehrungswürdigen Wissensfundus. ... Dass Reichholf komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge behutsam und verständlich darzulegen vermag wie wenige andere Naturwissenschaftler, muss nur für Leser angemerkt werden, die diesen Schriftsteller noch nicht kennen. ... Reichholf hat ein untrügliches Gespür für Details, mit denen er Leser fassen kann. Er erzählt und argumentiert sie so plastisch aus, dass jeder sie versteht und gleichzeitig die Fachwelt kaum an ihnen vorbeikommen wird." Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung, 13.10.20

"Bereitet Vergnügen ... Nicht weil man einem belesenen Naturwissenschaftler, der seine Gedanken zu formulieren versteht, gern folgt, sondern auch wegen vieler sehr persönlicher Passagen." Günther Haller, Die Presse, 27.09.20

"Die Besonderheit des Buchs liegt in dem objektiven und doch liebevollen Blick auf die Tiere und ihrem arttypischen Verhalten. Reichholf zeigt neue Wege auf, wie der Haushund entstanden sein könnte, vor allem aber auch, was diesen ausmacht. Und – das ist dem Autor besonders wichtig – wie Hund und Mensch zum gegenseitigen Nutzen zusammenleben können." Larissa Tetsch, Spektrum der Wissenschaft, 23.09.20

„Ein Standardwerk für alle, deren Neugier auf den Hund über Hundnase und Schwanzhund hinausreicht.“ Denis Scheck

5 Fragen an …

Josef H. Reichholf

Die Beziehung zwischen Hund und Mensch ist eine ganz besondere. Was zeichnet sie aus – aus persönlicher Sicht und aus der eines Ökologen und Verhaltensbiologen?
Der Hund ist uns näher als jedes andere Tier. Er lebt gleichsam auf der Brücke zwischen der Tier- und Menschenwelt. Im Hund wird klar, dass die scharfe Trennung falsch ist, die in der westlichen Kultur zwischen Mensch und Tier eingeführt worden ist. Hunde können sich, so man sie lässt, einklinken in unsere Gefühlswelten. Sie verstehen unsere Äußerungen, sehr viel auch von der Sprache und von den sozialen Beziehungen der Menschen untereinander. Hunde stehen in einer engen Symbiose zu uns. Über den Hund verstehen wir mehr voneinander. Was ja nicht selten höchst wünschenswert wäre.


Es gibt den alten Mythos vom Menschen, der einst eine wilde Wölfin zähmte und deren Nachkommen über Generationen gezielt zu Hunden züchtete, die er als Wachhunde und bei der Jagd einsetzen konnte. Die Geschichte klingt schön, doch die Datenlage spricht dagegen – wieso hält sich diese Vorstellung trotzdem so hartnäckig?
Diese Vorstellung schmeichelt unserer Eitelkeit, denn dabei sind wir Menschen die aktive Seite. In Wirklichkeit war es wohl anders. Der Wolf kam zu den Menschen und Wölfe domestizierten sich selbst. Die gegenwärtige Wiederkehr der wilden Wölfe nährt erneut die alte Sicht vom bösen Wolf, weil viele Menschen nicht wahrhaben wollen, dass die Hunde nach wie vor weitgehend Wolf geblieben sind.


„Wie der Wolf sich und uns domestizierte“ lautet der Untertitel Ihres Buchs. Weshalb ist die Beziehung zwischen Mensch und Wolf so zentral, wenn wir dessen Evolution in ihrer ganzen Komplexität verstehen wollen?
Auch wir Menschen, unsere gar nicht so fernen Vorfahren, waren einst „wild“. Unsere eigene Domestizierung fing mit dem Sesshaftwerden an. Und wie beim zum Hund gewordenen Wolf schrumpfte bei den sesshaft gewordenen Menschen das Gehirn deutlich. Das Soziale gewann allmählich die Kontrolle über den reinen, die unmittelbaren Vorteile und das Überleben fördernden Egoismus. Mit dem Hund kam eine erweiterte Partnerschaft ins Leben der Menschen, eine Symbiose. Sie war bereits erfolgreich als die Menschen anfingen, Wildrinder, Wildschafe, Wildziegen und Wildschweine zu domestizieren. Die Hunde halfen dabei.


Woher stammt Ihr persönliches Interesse, sich nach der „Rabenschwarzen Intelligenz“, den „Schmetterlingen“ und dem „Leben der Eichhörnchen“ nun gerade diesem Tier zu widmen?
Mit Hunden wurde ich in meiner Kindheit und Jugendzeit ein wenig vertraut. Die familiären und beruflichen Umstände erlaubten es aber erst in der jüngeren Vergangenheit, dass wir uns einen Hund zulegen und von ganz klein an großziehen konnten. Was wir dabei erlebten, öffnete mir die Augen dafür, was ein Hund eigentlich ist und wie er sich ins Familienleben zu integrieren vermag. Dabei kam zwangsläufig die Frage auf, wie es kommen konnte, dass aus Wölfen Hunde wurden. Neuer Forschungsergebnisse vertieften die Kenntnisse und veränderten die bisherigen Sichtweisen.


Und zuletzt: Was wäre Ihr wichtigster Rat für alle Hundehalter und Hundehalterinnen?
Den Hund als Partner betrachten und nicht „als Tier“ behandeln. Die meisten Hunde verdienen die Chance, richtig sozialisiert zu werden. Sie gewinnen Vertrauen in ihre Menschen und das macht sie für andere vertrauenswürdig.

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