Das Sägewerk

Das Sägewerk

Daniel Odija

Eine neue Schriftstellergeneration wächst in Polen heran. Einer ihrer Wortführer ist Daniel Odija. Seine Romane und Dramen spielen in der Provinz. Er berichtet von Menschen am Rand der Gesellschaft und bietet einen beklemmenden Eindruck in das Polen von heute und die Entdeckung einer magischen, für unsere Augen archaischen Welt. Unsentimental erzählt Odija von einem Dorf, das bis zur Wende von einer Kolchose beherrscht wurde und nun langsam vor die Hunde geht. Einzig der Schmalspuroligarch und Sägewerksbesitzer Józef Mysliwski versteht es, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Als er scheitert, ist auch der Traum vom raschen Aufstieg auf Kosten anderer ausgeträumt.


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Daniel Odija wurde 1974 in Slupsk geboren, wo er heute als Schriftsteller und Fernsehjournalist lebt. Das Sägewerk ist sein zweiter Roman und sein erster auf Deutsch.

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Das Sägewerk

Presse

"Der Roman ist eine eindrucksvolle Skizze eines beschädigten, weitgehend dumpfen Lebens, in dem immer wieder Archaisches, aber auch die Sehnsucht nach Liebe aufscheinen."
Deutsche Presse Agentur, 25.09.06

"Lakonisch trocken, mit schmerzlicher Präzision und abgründiger Einfühlung beschreibt Odija parabelhaft die Katastrophe, die in den neunziger Jahren über das ländliche Polen kam, als die kleine Ordnung der Dinge zerfiel... Ein Traklscher Traum von Natur liegt über seiner Provinz des Menschlichen."
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 07.11.06

"Obwohl einfach und spannend geschrieben, ist dieser Roman auch und besonders ein nachdenkliches Werk über Leben und Sterben. Mit Odija hat die polnische Literatur ein ernsthaftes, sprachgewandtes Talent."
Berner Zeitung, 09.11.06

"Mit Hilfe seiner starken, urtümlichen Metaphorik überhöht der stilsichere Autor seine Beobachtungen in das Parabelhafte. (...) Eine derart drastische Milieuschilderung aus dem Polen der neunziger Jahre hat Seltenheitswert."
Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 23.12.06"In wenigen Kapiteln erzählt Odija ein Lehrbeispiel ursprünglicher kapitalistische Akkumulation und eine Fabel darüber, wie man nach der Wende mit ein wenig Grips und viel Skrupellosigkeit seine Schäfchen ins Trockene bringen konnte."
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.06

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