Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Das Leben der Eichhörnchen
Josef H. Reichholf

Das Leben der Eichhörnchen

Lieferstatus: sofort lieferbar Beim Buchhändler bestellen
Lieferstatus: sofort lieferbar myBookShop Über myBookShop bestellen
Details zum Buch
    illustriert von Johann Brandstetter
  • Erscheinungsdatum: 23.09.2019
  • 176 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26407-6
  • Deutschland: 20,00 €
  • Österreich: 20,60 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-26500-4
  • E-Book Deutschland: 15,99 €

Was macht Eichhörnchen so faszinierend? – Josef H. Reichholf entführt in die unbekannte Lebenswelt direkt vor unserer Haustür.

Mit akrobatischen Sprüngen turnt es durch die Baumwipfel, um wenig später äußerst geschickt Nüsse im Garten zu verstecken: Das Eichhörnchen, Sympathieträger Nummer eins unserer Tierwelt. Der renommierte Biologe Josef H. Reichholf zeigt, dass es dafür gute Gründe gibt. Schließlich macht es nicht nur großen Spaß, Eichhörnchen zu beobachten, wir können von ihnen und ihren Verwandten auch viel über uns selbst lernen. Reichholf erklärt, warum auch Eichhörnchen spielen, wie Siebenschläfer uns helfen können, unsere Herbstmelancholie zu überwinden – und wie er es mit einem Eichhörnchen zu tun bekam, das vom Himmel fiel. Eine spannende Naturkunde, die uns die Tiere mit anderen Augen sehen lässt.

Josef H. Reichholf

Josef H. Reichholf

Prof. Dr. Josef H. Reichholf, 1945 in Niederbayern geboren, Evolutionsbiologe, war bis April 2010 Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München und Professor für Ökologie und Naturschutz an der Technischen ...

Mehr über Josef H. Reichholf

Weitere Bücher von Josef H. Reichholf

Alle Bücher von Josef H. Reichholf

Weitere Empfehlungen für Sie

Das Leben der Eichhörnchen

Presse

"Reichholf hat uns mit seinem bezaubernden Buch die Augen geöffnet, damit wir diese schöne, menschen- und tierfreundliche Wahrheit sehen können." Jörg Baberowski, Die Welt, 05.10.19

"Reichholf wirbt für Tiere, die sich in menschlichen Ballungsräumen eingerichtet haben. Tiere in der Stadt sind für ihn […] fester Bestandteil einer Umwelt, die sich ständig verändert […]. Kaum ein Tier führt das so kunstvoll vor wie das Eichhörnchen, der Nager der Herzen." Jutta Person, Süddeutsche Zeitung, 15.10.19

5 Fragen an …

Josef H. Reichholf

Wie kamen Sie zu den Eichhörnchen? Was fasziniert Sie so an ihnen?
Als Kind schon faszinierten mich Eichhörnchen mit ihrem munteren Wesen, wie sie an den Bäumen im Wald kletterten, sich vor mir versteckten, aber doch wieder neugierig nach mir schauten. Später, nachdem ich nach München gekommen war, ließen sich die kleinen Flitzer noch besser beobachten und bewundern. Richtig befassen musste ich mich aber mit ihrem Leben, als ich Ziehvater eines Eichhörnchenbabys wurde, das „vom Himmel gefallen“ war.

Eichhörnchen und Nüsse: Warum passen sie so gut zusammen?
Nüsse sind, wie wir wissen, sehr nahrhaft. Den Eichhörnchen liefern sie viel Energie, die die kleinen Nager für ihr Leben brauchen. Nüsse sind bestens handhabbar für ihre Pfoten. Das Nagetiergebiss eignet sich gut zum Aufnagen. Zudem lassen sich Nüsse leicht verstecken und ziemlich lange aufbewahren. Das ermöglicht den Eichhörnchen die überlebenswichtige Vorratswirtschaft.

Ist das aus Nordamerika stammende Grauhörnchen eine Gefahr für unser Eurasisches Eichhörnchen?
Das hängt von den Umständen ab. Wenn, wie in England, Habicht und Baummarder bis fast zur Ausrottung aus jagdlichen Gründen dezimiert werden, können die amerikanischen Grauhörnchen, die sich in den Städten kräftig vermehren, für das europäische Eichhörnchen zur Konkurrenz werden. Aber das liegt dann mehr am Menschen als an der Natur. Bei uns können die Eichhörnchen in den Städten sicher leben. Sie sind häufig genug, um von den Grauhörnchen nicht verdrängt zu werden. Ungünstiger sieht es für sie in den intensiv forstwirtschaftlich genutzten Wäldern aus. Im Forst sind sie viel seltener als in der Stadt – und damit generell gefährdeter.

Viele Baumarten wie die Fichte werden den immer heißeren Sommern nicht standhalten. Was bedeutet das für das Eichhörnchen und andere Arten?
Wenig, denn die Städte mit ihren Parkanlagen und Gärten sind der mit Abstand bedeutendste Lebensraum der Eichhörnchen. Die Fichten, die besonders betroffen sind von Hitze, Dürre und Borkenkäferbefall, sollten ohnehin längst durch standortgemäße (Laub-)Baumarten ersetzt worden sein. Seit einem halben Jahrhundert fordern das die Naturschützer, ohne Gehör gefunden zu haben. Buchen und Eichen werden in den Wäldern auch in Zukunft Bucheckern und Eicheln liefern, die den Eichhörnchen als Winternahrung dienen.

Warum trifft man in der Stadt öfter auf Eichhörnchen als auf dem Land?
Die Städte sind für die Eichhörnchen viel günstiger als die Wälder auf dem Land. In der Stadt dürfen viele Bäume alt und höhlenreich werden. Stadtparks und Bäume in Gärten werden nicht als Nutzholzbestände bewirtschaftet. Die Menschen sind tierfreundlich. Sie erfreuen sich an den Eichhörnchen – und diese mitunter durchaus auch an uns!

Leseproben

Ihr Kommentar

* Diese Angaben sind verpflichtend