Anweisungen für eine Himmelsbestattung

Anweisungen für eine Himmelsbestattung

John Burnside

Gedichte von John Burnside, der nicht nur ein großartiger Romanautor ist, sondern auch einer der besten englischsprachigen Dichter.

John Burnside ist ein Meister des unscheinbaren Augenblicks, in dem sich das abgründige Wesen der Dinge offenbart. Ob es die verstörende Betrachtung der Leiche eines Kojoten am Wegrand ist oder der Besuch des Berliner Spiegelkabinetts mit seinem Sohn, in dem das Ich plötzlich als schwindende, groteske Figur erscheint. Aber dann kann es auch sein, dass ein fliehender Hase, der über die großen Felder wegflitzt, den Dichter „sprachlos lässt, offen für Neues“. Burnside weiß: Was uns von den Dingen trennt, ist auch jenes „Leben, das niemals uns allein gehört, / das uns einschließt, bis alles / Chor ist“.


Über den Autor

John Burnside

John Burnside

John Burnside, 1955 in Dunfermline, Schottland, geboren, ist einer der bedeutendsten schottischen Gegenwartsautoren. Er studierte Sprachen in Cambridge und lebt seit 1996 als freier Schriftsteller im schottischen Five. Seine ...

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"Nachrichten aus dem Niemandsland, in dem wir alle zu Hause sind." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.16

"Was für ein Glücksfall, dass gleichzeitig mit Burnsides Erinnerungsbuch jetzt auch sein (von Iain Galbraith so genau wie liebevoll übersetzter) Gedichtband „Anweisungen für eine Himmelsbestattung“ erschienen ist, belegt er doch ebenso wie sein 2011 erschienener Gedichtband „Versuch über das Licht“ (Edition Lyrik Kabinett bei Hanser), dass bei diesem Dichter Prosa und Poesie von gleicher Vollkommenheit sind, was im englischen Sprachraum zuletzt vielleicht nur bei Thomas Hardy der Fall war (…)." Peter Hamm, Die Zeit, 24.11.16

"Burnside ist weniger Naturlyriker als vielmehr Romantiker. Sein Werk ist der Weg, dessen Richtung Novalis beschrieben hat: ‚Wo gehn wir denn hin? Immer nach Hause.‘ Das Berührende an Burnsides Gedichten ist, dass sie durch alles Rohe, Kalte und Düstere der Natur manchmal einen Abglanz genau dieser Geborgenheit entdecken.“ André Hatting, Deutschlandradio Kultur, 20.08.16

"Damit lässt sich John Burnsides Lyrik charakterisieren: Sie geht von einem Platz im Leben aus oder kehrt zu ihm zurück. Sie ist realistisch, aber nie langweilig oder anspruchslos. Naturbilder dominieren in ihr, aber Natur wird hier nicht benutzt, um in eine scheinbare Naivität zu gelangen. Diese Naturlyrik weiß zum Beispiel etwas von moderner Erkenntnistheorie. (…) Seine Gedichte führen vor, wie sich ein leidender Mensch ins Leben hineinwühlt und dort mühsam behauptet.“ Dirk von Petersdorff, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.16

"... zeigt einen wortmächtigen Lyriker, der die Natur in sich aufnimmt, Bilder der Dunkelheit und des Zwielichts malt und davon spricht, wie das sterbliche Ich mit all dem zurechtkommt." Rainer Moritz, Literarische Welt, 22.10.16

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