Anna nicht vergessen

Anna nicht vergessen

Arno Geiger

Lukas nimmt Abschied von Berlin. Dort ist einiges schiefgelaufen, und so verbringt er auch die letzte Nacht vor der Rückkehr nach Wien auf der Gästecouch einer todmüden Kellnerin. Am Morgen ist sie nicht wach zu kriegen, und als der Klempner klingelt, findet der junge Mann plötzlich einen Zuhörer, dem er ein ganz anderes Leben erzählen kann, das Leben, das er sich wünschen würde und eine große glückliche Liebe.
Arno Geiger, der 2005 für seinen Roman "Es geht uns gut" den Deutschen Buchpreis erhielt, erzählt in seinem neuen Buch von Liebesdesastern und Lebensträumen und von Menschen, die nicht vergessen werden wollen - leicht, sprachlich brillant und mit großer Komik.


Über den Autor

Arno Geiger

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Arno Geiger, 1968 geboren, lebt in Wolfurt und Wien. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt Alles über Sally (2009), Der alte König in seinem Exil (2011) und Selbstporträt mit Flusspferd (2015). Er erhielt u. a. den Deutschen ...

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Anna nicht vergessen

Presse

"Komisch, selbstironisch und ein bisschen verloren kreisen Arno Geigers Figuren um sich selbst und zeigen, wie absurd der Alltag sein kann." Freundin, 01.08.07

"Erzählungen erfordern eine besondere Stringenz, sie müssen genau komponiert werden, und da kommen die Stärken eines Autors besser heraus, vielleicht auch die Schwächen. Bei Arno Geiger aber die Stärken. ... Der Autor kann das Beklemmende alltäglichen Scheiterns wunderbar und feingliedrig nuancieren. Er beherrscht einen Tonfall von unsentimentaler, lakonischer Härte." Sigrid Löffler, Deutschlandradio, 03.08.07

"Der Monolog einer unglücklich liebenden Frau, auf drei innerhalb des Jahres 1973 vollgesprochene Tonbänder gebannt, ist schlicht und einfach genial. ... Wie hier die Reste von sozialem Stolz, Kultiviertheit und dem diskreten Charme bourgeoisen Konversationsvermögens schließlich vor der Übermacht der Gefühle kapitulieren, das ist sprachlich so grandios und berührend gestaltet, dass einem als Leser der Atem wegbleibt." Tilman Krause, Die Welt, 04.08.07

"Arno Geiger bietet uns ein tragikomisches Kaleidoskop der Liebe in Zeiten offener Beziehungskultur." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 08.08.07

"Geiger beweist mit seinem neuen Erzählband aufs Neue, dass es ihm an Könnerschaft nicht mangelt. Er versteht es, auf verschiedenen Klaviaturen zu spielen, tiefsinnige, melancholische, kritische, aber auch heitere Töne anzuschlagen." Peter Landerl, Wiener Zeitung, 11.08.2007

"Im Zentrum der sprachlich fein ziselierten Miniaturen: das Greifen nach dem Glück." Reinhold Reiterer, Oberösterreichische Nachrichten, 16.08.07

Leseproben

Kommentare

Jack Waschl
22.11.2009

Ich finde das Buch super, da ich mir schon oft so vorgekommen bin wie der Erzähler.


Tilman Schneider
14.08.2007

2005 wurde Geigers Roman „Es geht uns gut“ mit dem Deutschen Buchpreis als bester Roman des Jahres ausgezeichnet. In seinem neuen Band überrascht er mit 12 exzellenten Kurzgeschichten. Er lässt uns tief Blicken in den Alltag seiner Protagonisten und gleich die Titel gebende Geschichte lässt aufhorchen. Eine überforderte Mutter wird mit kleinen Zetteln in der Wohnung von ihrer Tochter Anna erinnert, „Anna nicht vergessen.“ Viel zu oft schon musste sich das kleine Mädchen in Erinnerung rufen. Wir treffen auf frisch verliebte Paar, einen etwas anderen One Night Stand, eine Firma in der nichts stimmt und noch vielen weiteren interessanten Protagonisten. Arno Geiger ist ein hervorragender Erzähler und zeigt sein literarisches Können perfekt.


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