Peter von Matt

Peter von Matt

Peter von Matt, geboren 1937 in Luzern, war von 1976 bis 2002 Professor für Germanistik an der Universität Zürich. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, der Akademie der Künste Berlin und der Sächsischen Akademie der Künste. 2014 wurde Peter von Matt mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Er lebt bei Zürich. Bei Hanser erschienen zuletzt: Wetterleuchten (Kleine Deutungen deutscher Gedichte, 2009) und Das Kalb vor der Gotthardpost (Zur Literatur und Politik der Schweiz, 2012). Im Januar 2017 erscheint bei Hanser: Sieben Küsse. Glück und Unglück in der Literatur.


Bücher von Peter von Matt

Sieben Küsse

Sieben Küsse

Peter von Matt

Sieben bedeutungsvolle Küsse der Literaturgeschichte von Marguerite Duras bis Heinrich von Kleist hat Peter von Matt für sein neues Buch ausgewählt. Eigentlich ist Küssen ja ein ...

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Die tintenblauen Eidgenossen

Die tintenblauen Eidgenossen

Peter von Matt

Eine kleine Literaturgeschichte der Schweiz: Mit dem Handwerkszeug des Literaturwissenschaftlers, dem politischen Bewußtsein des Citoyen und in eleganter Sprache schlägt Peter von Matt den ...

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... fertig ist das Angesicht

... fertig ist das Angesicht

Peter von Matt

Das menschliche Gesicht ist wohl einer der ältesten Gegenstände literarischer Beschreibung. Seit Lavaters berühmter Physiognomie, die Ende des 18. Jahrhunderts entstand, zeigt sich, wie eng ...

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Peter von Matt

Presse

"Die Kunst des Lesens beherrscht Peter von Matt wie wenige. Er ist überdies ein brillanter Geschichtenerzähler. ... Wenn ein Meister seines Fachs wie Peter von Matt davon erzählt, was er nicht nur den lieben langen Tag, sondern ein Leben lang liest und wieder liest, und wenn er darüber schreibt, was ihm dabei auffällt und einfällt: Dann beginnen auf einmal die Versflüsse zu tanzen, dann fährt plötzlich Leben in verstaubte Bücher – und aus trockener Wissenschaft wird unversehens Kunst. ... Ein Teufelskerl von einem Künstler des Lesens und Deutens." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 31.01.17

„Ein Zen-Meister unter den Germanisten, wo es wahrlich nicht so viele Meister gibt. Er ist wirklich ein Meister im Lesen.“ Hildegard Keller, SRF 2 „Literaturclub“, 31.01.17

"Für den Zürcher Germanisten geht es ums Ganze, also um das Wesen des Menschen; und es geht ums Konkrete, nämlich um ganz bestimmte Figuren in bestimmten Werken. Und er zoomt vom einen zum anderen und zurück in einer Sprache, die selbst literarische Qualitäten hat: Formulierungen benutzt und Bilder erfindet, die sich im Kopf festsetzen wie die besten Sätze einer Novelle." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 28.01.17

"Ein großartiger Herausgeber Schweizer Literatur. Er sucht Texte aus, die ihn ergreifen, und macht begreifbar, warum. Seine Kollektion vergessener Schweizer Literatur (bei Nagel & Kimche) ist eine Eröffnung. ... Dabei geht er weit über die Kernaufgaben der Philologie hinaus, Texte zu ermitteln, sie herauszugeben und zu kommentieren. Er will Literatur wirkmächtig machen. Er besitzt ein starkes Gespür für die doppelte historische Differenz von Dichtung. ... Wie kein zweiter in der Schweiz gibt er der Dichtung Realpräsenz und der Literaturwissenschaft poitisches Gewicht – und damit auch sich selbst." Christine Richard, Zeit Online, 24.01.17

Awards

2014 Goethe-Preis der Stadt Frankfurt

2012 Schweizer Buchpreis

2011 Jahrespreis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur (STAB)

2007 Brüder-Grimm-Preis der Philipps-Universität Marburg

2006 Heinrich-Mann-Preis

2005 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

2004 Deutscher Sprachpreis d. Henning-Kaufmann-Stiftung

2002 Europäischer Essaypreis Charles Veillon

2001 Friedrich-Märker-Preis für Essayisten

2000 Kunstpreis der Stadt Zürich

1998 Preis der Frankfurter Anthologie

1997 Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste

1995 Kulturpreis der Innerschweiz

1994 Johann-Peter-Hebel-Preis

1991 Johann-Heinrich-Merck-Preis für literar. Kritik

Bibliographie

Im Carl Hanser Verlag sind erschienen
1989 Liebesverrat. Die Treulosen in der Literatur
1994 Das Schicksal der Phantasie. Studien zur deutschen Literatur
1995 Verkommene Söhne, mißratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur
1996 Goethe erzählt. Geschichten, Märchen, Schilderungen, Abenteuer und Geständnisse. Mit Begleittexten herausgegeben von Peter von Matt
1998 Die verdächtige Pracht. Über Dichter und Gedichte
2001 Die tintenblauen Eidgenossen. Über die literarische und politische Schweiz
2003 Öffentliche Verehrung der Luftgeister. Reden zur Literatur
2006 Die Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist
2007 Das Wilde und die Ordnung. Zur deutschen Literatur
2009 Wörterleuchten. Kleine Deutungen deutscher Gedichte
2012 Das Kalb vor der Gotthardpost. Zur Literatur und Politik der Schweiz

Im Nagel & Kimche Verlag sind erschienen
2002 Die schönsten Gedichte der Schweiz. Herausgegeben von Peter von Matt und Dirk Vaihinger
2007 Der Entflammte. Über Elias Canetti.

Peter von Matt ist Herausgeber der Kollektion, die im Verlag Nagel & Kimche erscheint.
http://www.hanser-literaturverlage.de/verlage/nagel-und-kimche/kollektion-nagel-und-kimche.html