Orhan Pamuk

Orhan Pamuk

Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus. Für seine Werke erhielt er u. a. 2003 den Impac-Preis, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur. Auf Deutsch erschienen die Romane Das schwarze Buch (1995), Das neue Leben (1998), Rot ist mein Name (2001), Schnee (2005), Die weiße Festung (Neuausgabe 2005), Das Museum der Unschuld (2008), Das stille Haus (2009) und Cevdet und seine Söhne (2011); außerdem die Essaybände Der Blick aus meinem Fenster (2006), Der Koffer meines Vaters (2010) und Der naive und der sentimentalische Romancier (2012) sowie das Erinnerungsbuch Istanbul (2006) und der Katalog Die Unschuld der Dinge. Das Museum der Unschuld in Istanbul (2012). Zuletzt erschien sein Roman Diese Fremdheit in mir (2016).


Bücher von Orhan Pamuk

Diese Fremdheit in mir

Diese Fremdheit in mir

Orhan Pamuk

Kann man die falsche Frau heiraten und trotzdem die große Liebe finden? Mevlut ist Straßenverkäufer in Istanbul, als er sich Ende der 60er Jahre auf der Hochzeit seines Cousins in die jüngere ...

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Die Unschuld der Dinge

Die Unschuld der Dinge

Orhan Pamuk

Im Frühjahr 2012 wurde es endlich eröffnet - Orhan Pamuks „Museum der Unschuld“. Ausgehend von seinem großen Liebesroman gleichen Titels, in dem Gegenstände aus der Alltagskultur der ...

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Der naive und der sentimentalische Romancier

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Orhan Pamuk

Was geht in uns vor, wenn wir einen Roman lesen? Was macht seine einzigartige Wirkung aus? Und wie geht die Verwandlung von Wörtern in Bilder vor sich? In den Vorträgen, die Orhan Pamuk an der ...

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Alle Bücher von Orhan Pamuk

Orhan Pamuk

Presse

"Ein Dichter, in dem die Gegensätze zwischen der Türkei und Europa sich berühren. Die bedeutendste zeitgenössische literarische Stimme der Türkei." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.10.06

"Orhan Pamuks Romankunst ist eine Schule des Zweifels, der Skepsis, der Ironie. Fragen bleiben, nicht Antworten, Rätsel, nicht Dogmen. Für Leser – und nicht nur für sie – gibt es nichts Schöneres. ... Ein avancierter postmoderner Erzähler, der auch ein Bestsellerautor ist, ein großartiger Fabulierer, der politisch denkt, ein Muslim, der ein Meister des Brückenschlags zwischen Ost und West ist, und ein überzeugter Demokrat und Europäer." Jörg Plath, Frankfurter Rundschau, 13.10.06

"Ein großartig begabter Erzähler und Essayist." Volker Hage, Der Spiegel, 16.10.06

"Einer, der politisches Engagement mit gutem Schreiben zu verbinden weiß." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.10.06

"Die Kunst von Orhan Pamuk ist, dass er das von Anfang an miteinander verbunden hat. Die Solidarität, das Engagement, die Politik und den guten Roman." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.10.06

"Einer, der seit über dreissig Jahren mit unermüdlicher Konsequenz und Konzentration alles, was er sieht, riecht, schmeckt, liest und erlebt, in Literatur verwandelt. … Ein Mann, der dem Westen wie dem Osten noch vieles zu sagen, noch viel zu erzählen hat." Monika Carbe, Neue Zürcher Zeitung, 13.10.06

"Seine Bücher sind voller seltsamer Helden, voller Intrigen, Verschwörungen und Liebschaften. Sie sind vor allem genaueste Schilderungen vergangener und heutiger türkischer Zustände. Sie sind ironisch, sarkastisch, zärtlich, aber auch brutal, voll Mord und Tod." Joachim Sartorius, Laudatio zur Verleihung des Nobelpreis für Literatur, 2006

"Diese Literatur ist Kosmogonie. Sie will Welt abbilden und Welt schaffen." Tilman Krause, Die Welt, 13.10.06

"Ein Beobachtungsvirtuose und geniesserischer Liebhaber alltäglicher Details." Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 13.04.10

"Wer Orhan Pamuk liest, nimmt an einem visuellen Ereignis teil – so plastisch entwirft er die Räume seines Romans, dass wir uns schwerelos in der virtuellen Szenerie bewegen, als ob sie greifbar real wäre. Man empfindet sofort die unergründliche Faszination, die den poetischen Kern aller Literatur von Rang ausmacht." Pia Reinacher, Die Weltwoche, 22.07.10

"Die Fragen nach dem Warum wird Pamuk nicht los, immer wieder kreist seine Arbeit als Schriftsteller um Themen, die mit wesentlichen Zuordnungen zu tun haben, mit Fragen der Identität. Arm oder reich, Ost oder West, gläubig oder nicht, modern oder traditionell – es ist das ständige Hinterfragen derartiger Polaritäten und der Versuch, die Armierungen und Schutzwälle der einzelnen Pole aufzuweichen, der die literarische Arbeit des Literatur-Nobelpreisträgers kennzeichnet." Stefan Hentz, Die Welt, 20.03.11

"Ein mutiger Mann und ein großer Schriftsteller." Volker Weidemann, Der Spiegel, 25.01.16

"Ein Schriftsteller, der souverän über die Mittel des zeitgenössischen westlichen Romans verfügt und in seinen besten Büchern an Kafka oder Nabokov anschließt." Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 30.01.16

Awards

2007 Ehrendoktorwürde der FU Berlin, der katholischen Universität Brüssel und der Bosporus-Universität Istanbul

2006 Nobelpreis für Literatur

2005 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

2005 Ricarda-Huch-Preis

2005 Prix Medicis für den besten ausländischen Roman

2003 IMPAC-Preis

1991 Prix de la découverte européenne

1990 Independent Foreign Fiction Award

1984 Madarali-Preis

1979 Romanpreis der Zeitung Milliyet

Bibliographie

Im Carl Hanser Verlag erschienen
1995 Das schwarze Buch. Roman. Aus dem Türkischen von Ingrid Iren
1998 Das neue Leben. Roman. Aus dem Türkischen von Ingrid Iren
2001 Rot ist mein Name. Roman. Aus dem Türkischen von Ingrid Iren
2005 Schnee. Roman. Aus dem Türkischen von Christoph K. Neumann
2005 Die weiße Festung. Roman. Aus dem Türkischen von Ingrid Iren (Neuausgabe, auf deutsch erstmals erschienen 1990) 
2006 Der Blick aus meinem Fenster. Betrachtungen. Aus dem Türkischen von Ingrid Iren, Gerhard Meier, Christoph K. Neumann u.a. 
2006 Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt. Aus dem Türkischen von Gerhard Meier
2008 Das Museum der Unschuld. Roman. Aus dem Türkischen von Gerhard Meier
2009 Das stille Haus. Roman. Aus dem Türkischen von Gerhard Meier
2010 Der Koffer meines Vaters. Aus dem Leben eines Schriftstellers. Aus dem Türkischen von Ingrid Iren und Gerhard Meier
2011 Cevdet und seine Söhne. Roman. Aus dem Türkischen von Gerhard Meier
2012 Der naive und der sentimentalische Romancier. Aus dem Türkischen von Gerhard Meier 
2012 Die Unschuld der Dinge. Das Museum der Unschuld in Istanbul. Aus dem Türkischen von Gerhard Meier 
2016 Diese Fremdheit in mir. Roman. Aus dem Türkischen von Gerhard Meier