Hanser Berlin

Hanser Berlin ist die Berliner Adresse der Hanser Literaturverlage. Hier am Checkpoint Charlie entsteht unter der Leitung von Karsten Kredel ein urbanes und zeitgemäßes Literatur- und Sachbuchprogramm. Autoren wie Jan Wagner, Richard Ford, Hanya Yanagihara, Mathias Enard, Helene Hegemann, Teju Cole und Robert Seethaler haben bei Hanser Berlin ihre verlegerische Heimat. Zu den wichtigsten Sachbuchautoren des Verlags gehören die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, Richard Sennett und Orlando Figes.

Das erste Buch

Die Regale waren noch nicht geliefert, als schon die Pakete mit dem ersten Buch des neuen Verlages aus der Druckerei eintrafen. [Bild] Im Januar 2012 hatte eine kleine Mannschaft – die Verlagsleiterin Elisabeth Ruge gemeinsam mit zwei Lektoren, einem Pressesprecher und einer Assistentin – die neuen Verlagsräume bezogen, um zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen im Münchner Stammhaus eine Idee zu verwirklichen: ein Hanser Verlag in der Hauptstadt, ohne große Strukturen, aber mit viel Spontaneität und Ideen.

Eigentlich war das erste Programm für den folgenden Herbst geplant – doch in der Aufbruchstimmung kam eine Entdeckung gerade recht und konnte nicht warten: Philippe Pozzo di Borgos Autobiographie “Ziemlich beste Freunde”, die Vorlage des gleichnamigen Films, der zum Sensationserfolg werden sollte. In Rekordzeit wurde es übersetzt, lektoriert, gedruckt und in den Handel gebracht: Am 16. März, keine hundert Tage nach der Verlagsgründung, stand es in den Buchläden – und wurde zu einem der größten Bestseller des Jahres.

Die ersten Programme

Im Herbst 2012 erschien das erste reguläre Programm, mit bekannten Namen: Richard Ford, Ingo Schulze, Jan Wagner, Richard Sennett – deutschsprachige und internationale Literatur, anregende und relevante Sachbücher. Im Herbst 2013 wurde Swetlana Alexijewitsch, die große Geschichtsschreiberin der menschlichen Seele im Sowjetreich, mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Im gleichen Programm wie ihr Opus Magnum “Secondhand-Zeit” erschienen Gerd Ruges Erinnerungen “Unterwegs”, die schnell zu einem Publikumserfolg wurden, und Helene Hegemanns “Jage zwei Tiger”, der zweite Roman einer der aufregendsten und interessantesten neuen Schriftstellerinnen deutscher Sprache. Im Buchherbst 2014 ist Robert Seethalers Roman “Ein ganzes Leben” einer der großen Favoriten der Buchhändler und Leser.

Staffelübergabe

Im Januar 2014 übernahm Karsten Kredel die Verlagsleitung von Elisabeth Ruge Bei Hanser Berlin erscheinen zweimal im Jahr rund zehn Bücher – etablierte und anerkannte literarische Stimmen wie Péter Esterházy, Viktor Jerofejew, Jeanette Winterson, Jonathan Littell, Mathias Énard, Emmanuèle Bernheim oder Jean Echenoz neben Entdeckungen – beispielsweise die Bücher von Andrea Hirata, dem literarischen Star Indonesiens – und Neuentdeckungen wie Albertine Sarrazins Astragalus oder Kenneth Mackenzies 1937 erschienener Klassiker “Was sie begehren”. Neben den literarischen Titeln stehen die Sachbücher, häufig mit gesellschaftlichen Themen: Florian Kesslers “Mut Bürger”, Marianne Birthlers Erinnerungen “Halbes Land, ganzes Land, ganzes Leben”, Shereen ElFekis “Sex und die Zitadelle” und Daniel Schreibers Essay “Nüchtern. Über das Trinken und das Glück.” Die Lyrik ist von Anfang an ein fester Bestandteil der Programme von Hanser Berlin gewesen, mit Autoren wie Jan Wagner, Sylvia Geist, Björn Kuhligk und Tom Schulz.

Ein Berliner Verlag

All das findet an einem besonders quirligen Ort statt: Die Büros von Hanser Berlin liegen am Checkpoint Charlie, dem Ort der ehemaligen Konfrontation zwischen Ost und West. Wer hier auf der Kreuzung steht, hat hinter sich die Topographie des Terrors, vor sich Springer-Hochhaus und taz-Redaktion, ein wenig weiter im Süden das Jüdische Museum, links den Gendarmenmarkt, und rechts geht es nach Kreuzberg hinein. Der Verlag hat seinen Sitz, an einem offenen, vielschichtigen und kosmopolitischen Ort. Hier Bücher zu verlegen, heißt vielleicht, es ein wenig anders zu tun.


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Ein wenig Leben

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Die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Der Roman ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Er begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

Mehr schon jetzt auf www.ein-wenig-leben.de

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“Diese streng in schwarz-weiß gehaltenen Zeichnungen erzählen eindrücklich von dem, was in Syrien passiert. Reduziert auf den Mikrokosmos Krankenhaus wird die Zerrissenheit der Gesellschaft fast physisch spürbar. Eine berührende Graphic Novel!” Deutschlandradio Kultur, 01.02.17

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Mathias Enard

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Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2017 wird an den französischen Schriftsteller Mathias Enard für seinen Roman “Kompass” vergeben. Die Preisverleihung findet anlässlich der Eröffnung der Leipziger Buchmesse am Abend des 22. März 2017 im Gewandhaus zu Leipzig statt.

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Sie sind gebildet, gut informiert, politisiert – aber ihre Mütter haben die Welt schon gerettet und der Kapitalismus hat ihre Sehnsucht absorbiert. Mit anarchischer Lust am Spiel inszeniert Noemi Schneider einen hinreißenden Schlagabtausch zwischen Stadt und Land, Realität und Utopie, Müttern und Töchtern.

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“Ein wirklich starker Roman,” sagte der mittlerweile ehemalige US-Präsident Barack Obama über “Licht und Zorn” von Lauren Groff. Im Gespräch mit Michiko Kakutani von der “New York Times” verrät er viel über seinen Buchgeschmack (auch: Süddeutsche Zeitung, 18.01.17)

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“Über dieses Buch kann man sich prächtig ärgern, weil es Illusionen zerstört. Aus demselben Grund kann man sich freuen über das Buch, weil man nach der Lektüre einiges klarer sieht. Es ist eines der wichtigsten Debattenbücher dieses Herbstes.” Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

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 Das rote Radio | Folge 7 | Es ist nichts passiert

Das rote Radio | Folge 7 | Es ist nichts passiert

Björn Kuhligks lyrische Stimme war noch nie so klar wie in “Die Sprache von Gibraltar”. Er meldet sich als politischer Mensch zu Wort und zeigt, was ein Gedicht vermag: Es greift uns an, weil es Bilder in uns erzeugt, die wir nicht wegwischen können, es trifft mit seinem rauen Ton ins Mark und duldet doch keine bloß emotionale Reaktion.

Zu Björn Kuhligks “Die Sprache von Gibraltar” >

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