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Barbara Coudenhove-Kalergi

Taschenmesser und Wolldecke - das sind die einzigen Habseligkeiten, die der 13-jährigen Barbara bei Kriegsende nach ihrer Vertreibung in den Westen bleiben. In ihrer bewegenden Autobiographie erzählt die Publizistin und Mitbegründerin der legendären Osteuropa-Redaktion des ORF, Barbara Coudenhove-Kalergi, von der untergegangenen Welt der böhmischen Aristokratie, von ihren Anfängen als Reporterin in Wien während des Kalten Krieges, vom Wiedersehen mit ihrer Heimat Böhmen. Und wir erfahren von ihrer Ehe mit dem Reformkommunisten und Vertrauten Rudi Dutschkes, Franz Marek. Die Erinnerungen der Grande Dame des Journalismus in Österreich sind ein einzigartiges Dokument über die Irrungen und Wirrungen Mitteleuropas im 20. Jahrhundert.


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Barbara Coudenhove-Kalergi

Barbara Coudenhove-Kalergi

Barbara Coudenhove-Kalergi, geboren 1932 in Prag, wurde 1945 als Prager Deutsche vertrieben und lebt seither in Österreich. Nach Stationen u.a. bei der Presse, der Arbeiter-Zeitung und bei profil kam sie Mitte der 1970er Jahre zum ...

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Presse

"Barbara Coudenhove-Kalergi ist die Quadratur des Kreises gelungen: Memoiren, die nicht eitel sind." Franz Schuh, WDR5, 16.02.13

"Ihre Erinnerungen zeichnen ein lebendiges Panorama der jüngeren österreichischen und mitteleuropäischen Geschichte. Sie fesseln den Leser mit dem Reichtum des Erzählten und bestechen vor allem durch die Eleganz der Sprache und des Geistes. Ein wunderbares Buch." Georg Hoffmann-Ostenhof, profil, 18.02.13

"Ein anschaulich geschriebener und warmherziger Erinnerungsband und gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte." dpa, 20.2.2013

„Lesenswerte Erinnerungen der Grande Dame des österreichischen Journalismus, die stets die Balance zwischen ihrem eigenen Schicksal und dem relativierenden Blick auf die Historie halten“. Dirk Schümer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.04.13

Leseproben

Kommentare

Carl Wilhelm Macke
30.01.2013

So schön, lebendig, anregend, liebenswert, manchmal auch widersprüchlich und provozierend könnte die europäische Kultur sein, wenn nicht immer nur von Ökonomie, Krise, Schulden und Milch-Subventionen die Rede wäre…Die Lebenserinnerungen von Barbara Coudenhove-Kalergi lesend, bekommt man wieder Mut, sich für dieses Projekt zu schlagen. Jahrzehnte lang hat die Autorin das Werden des neuen Europa nach dem Ende des Faschimus und des Stalinismus begleitet, als Tochter aus bester 'deutschböhmischer Adelsfamilie', als neugierige 'linke Korrespondentin', als weltoffene österreichische Bürgerin – und sie ist dabei keine Zynikerin und Verzweifelte geworden. Eine wunderbare Autobiographie, von der ersten bis zur letzten Zeile. Ein europäisches Heimatbuch.
Carl Wilhelm Macke ( München, Generalsekretär 'Journalisten helfen Journalisten' e.V. )


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