Young Mungo
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Douglas Stuart

Young Mungo

übersetzt aus dem Englischen von Sophie Zeitz
Details zum Buch
Roman
  • Erscheinungsdatum: 20.02.2023
  • 416 Seiten
  • Hanser Berlin
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-27582-9
  • Deutschland: 26,00 €
  • Österreich: 26,80 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27788-5
  • E-Book Deutschland: 19,99 €

Der Bookerpreisträger Douglas Stuart erzählt von der Liebe zweier Jungen in einer von Gewalt geprägten homophoben Welt. „Ein Meilenstein des Sozialrealismus im jungen 21. Jahrhundert.“ (Christian Baron, Der Freitag)

Für die hypermaskuline Welt der Arbeiterviertel im Glasgow der 90er Jahre ist Mungo zu hübsch und zu sanft. Sein Bruder Hamish, gefürchteter Bandenführer, will ihn zum Mann machen und schleift ihn zu den brutalen Kämpfen zwischen Protestanten und Katholiken – nur wer hart genug ist, kann hier überleben. Dann trifft Mungo auf James und mit ihm kann er sein, wie er ist. Mit ihm lernt er ein Begehren kennen, das geächtet ist, das ihn mit Scham erfüllt, aber auch mit Glück, das er selbst vor seiner Schwester Jodie verleugnen muss, mit der er sonst alles teilt. Denn die Liebe, die zwischen den Jungen wächst, ist lebensgefährlich – und zugleich ihre Rettung.
Ein großartiger Roman über Liebe in einer von Gewalt geprägten homophoben Welt und die Verheißung von Aufbruch und Befreiung.

Douglas Stuart

Douglas Stuart

Douglas Stuart, geboren und aufgewachsen in Glasgow, studierte am Royal College of Art in London. Nach seinem Abschluss zog er nach New York, wo er als Modedesigner arbeitete. Für seinen ersten Roman, Shuggie Bain, der in 40 Ländern ...

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Young Mungo

Presse

„Depremierend und grandios zugleich. … Die hohe Kunst von Douglas Stuart und das hohe Ethos seines Schreibens besteht darin, sich nie dem sauren Kitsch dunkelschwarzer Desillusioniertheit zu überlassen. ... Man wird in der zeitgenössischen Literatur nicht viele Romane finden, die so subtil und hartnäckig an die Kraft von Liebe, Empathie und Solidarität festhalten wie jene von Douglas Stuart – und nicht viele Figuren, die einen so berühren.“ Klaus Nüchtern, Falter, 22.03.23

„Ein tolles Buch: Mitreißend erzählt und vor allem mit seinen Figuren und ihren Abgründen mitfühlend bis zur letzten Seite.“ Caroline von Lowtzow, Bayern 2 Kultur, 17.03.23

„Wie Douglas Stuart gesellschaftliche Abgründe auslotet und erbarmungslos Verhaltensweisen darstellt, die von keinen zivilisatorischen Tabus gesteuert sind, hat Bestechendes und Verstörendes an sich.“ Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung, 14.03.23

„Douglas stuart reißt mit, schockiert mit einer manchmal überfallsartigen Abfolge der Ereignisse." Bernhard Hanisch, Kurier, 06.03.23

„[Ein] Roman ..., der trotz all seiner Drastik und des Hasses nicht trostlos ist. Im Gegenteil, ... Stuart gelingt es, hoffnungsvolle Fäden einzuweben, an denen man sich festhalten kann. Durch alle Gnadenlosigkeit hindurch scheint am Ende doch noch so etwas wie eine Zukunft.“ Simon Sahner, die tageszeitung, 04.03.23

„'Young Mungo' ist bei aller Ähnlichkeit kein Abklatsch [von ‚Shuggie Bain‘], sondern eine Vertiefung des Themas, eine Weiterentwicklung. ... Wie Stuarts Erstling entwickelt auch 'Young Mungo' einen zunehmenden Sog ... Man spürt das große Drama, die zeitlose Tragödie."
Jutta Duhm-Heitzsmann, WDR5, 24.02.23

„Ein Meilenstein des Sozialrealismus im jungen 21. Jahrhundert." Christian Baron, Der Freitag, 24.02.23

„Das Leid des Autors und das Leid der Figuren. Der Autor als geprügelter Hund. Dass er damit Preise gewinnt, ist nicht verwunderlich. Dass die Romane nicht bloßer Elendsvoyeurismus sind, sondern großartige Literatur, schon eher. ... Stuart [schafft es], seine Figuren nicht von oben herab zu betrachten, sondern auf Augenhöhe zu bleiben. ... Das Buch ist schneller erzählt [als ‚Shuggie Bain‘], mit mehr Spannungselementen, teilweise ein Thriller." Xaver von Cranach, Der Spiegel, 18.02.23

Leseproben

Stimmen

"Diese Liebesgeschichte über zwei junge Männer und ihrer verbotenen Liebe hat mir das Herz zerrissen. Der Autor spielt stilistisch mit Zeitsprüngen von vergangenen Tagen aus Mungos Leben und was diese für Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Ein ganz wichtiges Buch in Sachen toxischer Maskulinität, Alkoholsucht in der Familie, Armut, Diskriminierung und große Träume, die ungreifbar scheinen." Clara Ueckermann, Thalia Bernburg

"Mindestens so gut wie Shuggie Bain. Young Mungo ist jetzt schon eines meine Jahreshighlights." Benjamin, Hugendubel

"Douglas Stuarts hervorragend geschriebener Roman ist eine Romeo-und-Julia-Geschichte der Gegenwart und eigentlich weiß man von Anfang an, dass die Geschichte nicht gut ausgehen kann. Doch Stuart schafft es, der Trostlosigkeit und Gewalt immer wieder Hoffnung entgegenzustellen. Das macht das Buch so grandios und lesenswert. Und ganz am Ende öffnet sich die Tür zu einer besseren Zukunft vielleicht um ein paar Millimeter …" Sebastian Thiem, Buchhandlung Peterknecht

"Absolut fantastischer Roman! Stuart schildert feinfühlig und schonungslos zugleich Mungos leben im Arbeitermilieu Glasgows der 90er. Mungos Schicksal rührt zu Tränen und der Roman hallt noch lange nach dem lesen nach." Paulina Heine, Heymann, Hamburg-Bramfeld

"Nach "Shuggie Bain" hätte es mich wahrscheinlich wenig erstaunen sollen, wie schwierig die Themen auch dieses Buches sein würden. Oder wie brutal und ehrlich es werden wird. Dennoch, oder gerade deswegen, ein grandioses Leseerlebnis.
In Douglas Stuarts Worten entsteht das Glasgow der 80er Jahre so lebhaft vor dem inneren Auge, als würde man selbst dabei sein. Sämtliche Emotionen der Charaktere werden realistisch übertragen, und man kann gar nicht anders als mitzufiebern und mitzufühlen. Wo "Shuggie Bain" ein sehr konstantes Leid beschrieben hat, zeigt "Young Mungo" stärkere Höhen und Tiefen auf, die das Buch spannender werden lassen. Zusammen mit ihm verliebt man sich, kann die Mutter doch nicht so ganz verabscheuen und fühlt all den Schmerz zusammen mit ihm. Die zwei Zeitebenen lassen einen böses befürchten, und dann auch wieder Hoffnung entstehen. Insgesamt hat es mir etwas besser gefallen als "Shuggie Bain", da es sich deutlich flüssiger liest. Und das eher offene Ende ist gewisse Folter." Julie Hell

"Ohne Witz, ich weiß überhaupt nicht wo ich beginnen soll! Dieses Buch hat mich einfach umgehauen; ich habe jede Seite geliebt, obwohl mich Douglas Stuarts Roman mehr als einmal dermaßen emotional beansprucht hat, dass ich kaum weiter lesen konnte.
Ich kenne seinen Erstling nicht, was ich definitiv nachholen werde, und kann deshalb auch keine Vergleiche zu Shuggie Bain ziehen, was mir vielleicht auch einen unverstellteren Blick auf Young Mungo ermöglicht.
Die im Buch geschilderten Themen sind unbequem, die tun weh beim Lesen und das sollen sie auch! Und letztendlich ist es EINE Sache, die am Ende den Unterschied macht, den Ausweg bereit hält und das ist einfach die Liebe. Und genau deshalb finde ich auch die Covergestaltung des Romans so gelungen. Eben diese ist nicht auf eine bequeme und gefällige Ästhetik ausgelegt. Der verschwitzte Kuss zweier Männer und so ehrlich muss man auch heutzutage leider immer noch sein, erregt Aufmerksamkeit, zieht die Blicke auf sich und ist, wie auch der Inhalt des Buches, für viele Menschen unbequem. Deshalb gehört für mich dieses Buch mit seinem Cover an einen sichtbaren Ort in der Buchhandlung, an welchem möglichst viele Menschen vorbei gehen.
Also, bitte lest dieses Buch. Es ist großartig und meine absolute Herzensempfehlung." Florian Beck, Thalia Sulzbach

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