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Friedrich Achleitner

Schnörkellos, hintersinnig, ironisch und absurd: Friedrich Achleitners literarische Miniaturen.

Herr Feige und Herr Mut unterhalten sich über einen mutmaßlichen Feigling; in des Teufels Küche sitzt ein Möchtegern, der keiner sein will; ein besoffener Kapuziner und ein Mohr im Hemd gehen am Wiener Stephansplatz auf einen Türkischen Honig; und im Hinterzimmer des Braugasthofes findet ein sechzigjähriges Maturatreffen statt. Friedrich Achleitner, der als Mitglied der legendären Wiener Gruppe einst die Mythen der traditionellen Poesie in ihre Teile zerlegte, geht dem Sinn, dem Hintersinn, aber auch dem Unsinn der Wirklichkeit auf den Grund. Auf pointierte Weise spießt er Redensarten auf, karikiert Phrasen und hinterfragt modische Begriffe.


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Friedrich Achleitner

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Friedrich Achleitner, geboren 1930 in Schalchen, Oberösterreich, Mitglied der Wiener Gruppe. Bis 1998 Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Bücher (u.a.): Österreichische Architektur (1980 ff.) und zuletzt bei ...

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„Achleitner erweist sich in diesem witzigen, melancholischen, mitunter auch boshaften Buch wieder einmal als ein Autor, der den Bewegungen der Sprache folgt, den Lauten und Nebenbedeutungen der Wörter nachgeht, und gerade dadurch Bedenkenswertes zutage fördert.“ Hermann Schlösser, Wiener Zeitung, 07.03.15

„Achleitners Miniaturgeschichten beginnen harmlos, unschuldig, scheinbar naiv: «warst du schon auf urlaub? ja, aber daheim. und was hast du da gemacht? ich bin in mich gegangen. in dich? war das nicht fad?» All diesen Anfängen wohnt der Zauber der Verschmitztheit inne.“ Jan Koneffke, Neue Zürcher Zeitung, 12.05.15

„Momentaufnahmen von Kleinigkeiten, absurde Begegnungen, skurrile Überlegungen eröffnen Hintersinn oder Widersinn." Klaus Kastberger, Der Standard, 23.5.15

„Am komischsten sind jene Texte, die sich am idiomatischen Sprachgebrauch entzünden und Redewendungen so lange weiterdrehen, bis die Alltagssprache ihrer mangelnden Reflektiertheit überführt ist. Auf diese Weise entstehen Exkurse über umgangssprachliche beziehungsweise dialektale Ausdrücke wie „einen Stiefel reden“ oder „antitscht sein“; vom Aussterben bedrohte Begriffe werden dadurch wie in einem Sammelalbum liebevoll archiviert.“ Alexandra Millner, Die Presse, 23.05.15

„Die Texte spielen mit den verschiedenen Gebrauchsmöglichkeiten des wortgesindels und markieren auf höchst humorvolle Weise die Untiefen der Sprache, deuten grammatikalische Phänomene und hebeln so Bedeutungsebenen aus.“ fixpoetry, 23.05.15

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