Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
John Green

Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?

übersetzt aus dem Englischen von Henning Dedekind, Friedrich Pflüger, Wolfram Ströle, Violeta Georgieva Topalova
Lieferstatus: sofort lieferbar Beim Buchhändler bestellen
Lieferstatus: sofort lieferbar myBookShop Über myBookShop bestellen
Details zum Buch
Notizen zum Leben auf der Erde
  • Erscheinungsdatum: 18.05.2021
  • 320 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-27055-8
  • Deutschland: 22,00 €
  • Österreich: 22,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27172-2
  • E-Book Deutschland: 16,99 €

Das erste Sachbuch des Bestsellerautors John Green: die Menschheitsgeschichte von Tastaturen über Hotdogs bis zur Schönheit des Sonnenuntergangs in der Review.

John Green verbindet sein eigenes Leben mit den großen Fragen der Menschheit: Was hat ein Teddybär mit Macht und Ohnmacht zu tun oder das Googeln mit unserer Endlichkeit? Mit seinem Blick für Seltsames, Wichtiges und Überraschendes bewertet John Green die menschengemachte Gegenwart auf einer Skala von 1 bis 5.
Das Anthropozän ist das aktuelle Erdzeitalter, in dem wir den Planeten grundlegend verändern. John Green versammelt Facetten dieser Epoche: Seine absurden, erhellenden und ganz persönlichen Funde spiegeln unser Leben mit allen Höhen und Tiefen. Ob „Monopoly“ oder Pest, Klimaanlage oder Internet, „Super Mario Kart“ oder Sonnenuntergänge – „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?“ erzählt mit großer Leichtigkeit von unserer Lebenswirklichkeit und den existentiellen Erfahrungen des Menschseins.

John-Green-Detailseite
John Green

John Green

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf ...

Mehr über John Green

Weitere Bücher von John Green

Alle Bücher von John Green

Weitere Empfehlungen für Sie

Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?

Videos

YouTube Kanal von John Green

Presse

„Allein die kuratorische Leistung des Buchs ist nicht zu unterschätzen.” Uwe Ebbinghaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.06.21

„Green liefert Hintergrundinformationen, aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern als Beobachtungen, Denkanstöße. … Immer bringt John Green komplexe Gefühle auf den Punkt … Das Buch bietet viele Anregungen, über diese und andere Fragen noch einmal nachzudenken. 4,5 Sterne.“ Volkart Wildermuth, Deutschlandfunk Kultur, 4.6.21

„Fünf Sterne für John Green … gleichermaßen zauberhaft wie randvoll an Kenntnissen … Sein exploratives Erzählen gleicht der Neugierde junger Hunde: grenzenlos verspielt, unermüdlich, mit jeder Entdeckung bereit, sich in diese Welt zu verlieben, wider den eigenen Nihilismus. … [Das Buch] beginnt zu leuchten, wenn es, wie auf fast jeder Seite, das Ich auf die Suche nach einer Welt gehen lässt, die offen ist für Begegnung. Und es brilliert, wenn es die Geschichte des Anthropozäns episodisch verdichtet.“ Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 2.6.2021

„Eine helle Freude ... Einige der Texte schaffen es, das Kleine sinnstiftend mit dem Großen namens Leben zu verbinden … Green schenkt uns Trost, mitten im dunklen Anthropozän.“ Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 18.5.21

„Die Rezensionen sind jeweils ein Stück Kulturgeschichte. Sie sind philosophische Essays … Sie sind gleichzeitig eklektisch und absolut zwingend. Deprimierend und hoffnungsvoll. Lustig und traurig.“ Maren Keller, Der Spiegel, 15.5.21

5 Fragen an …

John Green

Lieber John Green, Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen? ist Ihr erstes Sachbuch für Erwachsene. Wo lag für Sie der größte Unterschied dazu, Romane zu schreiben?
Für mich geht es beim Schreiben von Fiktion darum, mir das Leben anderer Menschen vorzustellen. In diesem Buch wollte ich versuchen, mein eigenes Leben besser zu verstehen. Ich wollte einige der großen Kräfte abbilden, die das Leben der Menschen heute prägen – und als ich mitten im Schreiben steckte, erschien die größte Kraft unserer Zeit in der Form eines neuen Coronavirus auf der Bildfläche.

In der Einführung schreiben Sie, dieses Buch sei für Sie der Versuch, Ihr Leben zu leben. Was meinen Sie damit?
Ich habe lange Zeit versucht, mich durch Ironie und sogar Zynismus zu schützen. In diesem Buch wollte ich so schreiben, wie ich gerne leben möchte – enthusiastisch und mit offenem Herzen. Aber vor allem will ich dem Leben aufmerksam begegnen, denn unsere Aufmerksamkeit ist letztendlich unsere einzige Ressource. Dieses Buch ist mein Versuch, der Außenwelt achtsam und stetig meine Aufmerksamkeit zu schenken. Aber auch der Welt in meinem Inneren.

In Wie hat Ihnen das Anthropozän bisher gefallen? stellen Sie verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens auf der Erde in den größeren Kontext unserer Zeit und ihrer Widersprüchlichkeiten – zum Beispiel der Frage, wie wir gleichzeitig so mächtig und so machtlos sein können. Wie unsere Spezies andere Spezies zu Dutzenden ausrotten kann, es aber nicht schafft, sich selbst zu retten. In welcher Hinsicht haben die Pandemie und der Klimawandel Ihr Buch beeinflusst?
Es ist schwierig, sich bewusst zu machen, welches Ausmaß unsere Dominanz über diesen Planeten angenommen hat. Wir greifen radikal in die Biodiversität und das Klima der Erde ein, bleiben aber gleichzeitig zerbrechlich und verletzbar. Wir können nicht verhindern, dass die Menschen leiden, die wir lieben. Ein einziger Strang RNA kann uns zerstören. Und deshalb müssen wir uns meiner Meinung nach im Angesicht der großen Herausforderungen, vor denen wir stehen – von Covid bis zum Klimawandel –, sowohl unsere Macht als auch unsere Machtlosigkeit eingestehen. Vor allem der Klimawandel verlangt die Art von kollektivem globalem Einsatz von uns, an dem wir bisher ziemlich krachend gescheitert sind. Ich will aber die Hoffnung nicht aufgeben. Grund zur Hoffnung gibt es meiner Ansicht nach immer. Aber ich habe dieses Buch auch geschrieben, weil ich untersuchen wollte, warum wir die Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht, immer wieder unterschätzen.

Obwohl in Ihrem Buch menschliche Widersprüche und menschliches Scheitern eine große Rolle spielen, gibt es auch viele Momente voller Hoffnung und Schönheit darin – atemberaubende Sonnenuntergänge, Ihr Lieblingslied, Flüstern. Welches Kapitel mögen Sie am liebsten, und warum?
Für mich ist das ganze Buch um den Essay über Sonnenuntergänge herum aufgebaut. Sonnenuntergänge sind nicht nur einfach schön; ihre Schönheit ist allumfassend. Obwohl unsere fernen Vorfahren ganz anders lebten als wir, hat mit Sicherheit jeder, der jemals mehr als ein paar Jahre auf diesem Planeten gelebt hat, schon mal innegehalten, um die Schönheit eines Sonnenuntergangs zu bewundern. Gleichzeitig ist diese Schönheit aber auch zu einem kitschigen Klischee verkommen, also wollte ich einen Weg finden, Sonnenuntergänge mit neuen Augen zu betrachten und sie auf eine Art zu lieben, die weder sentimental noch kitschig ist.

Sie erzählen die Geschichte der Menschheit in persönlichen und tief bewegenden Worten. Was hat Sie dazu bewogen, ein so autobiographisches Buch zu schreiben?
Als ich begann, diese Essays zu schreiben, wollte ich zuerst sehr neutral und unpersönlich bleiben und als unbeteiligter Beobachter der menschlichen Geschichte auftreten. Aber als ich die Essays meiner Frau zeigte, sagte sie: »Im Anthropozän gibt es keine unbeteiligten Beobachter, sondern nur Teilnehmer.« Sie half mir dabei, zu verstehen, dass ich mich selbst in dieses Buch einbringen musste, weil meine Perspektive und meine Erfahrungen mein Verständnis von der Welt prägen, die mich umgibt. Es ist mit Abstand mein bisher persönlichstes Buch, und mein erster Versuch, wirklich über mich als Person zu schreiben.

Leseproben

Ihr Kommentar

* Diese Angaben sind verpflichtend