Tod einer roten Heldin

Tod einer roten Heldin

Xiaolong Qiu

Oberinspektor Chen ermittelt in einem mysteriösen Mordfall: Das Opfer, Guan Hongying, war Leiterin einer Kosmetikabteilung und Modellarbeiterin - als Heldin der Arbeit ein politisches Vorbild. In ihrem Wäscheschrank findet Chen bürgerlich-dekadente Reizwäsche und ein Bündel erotischer Fotos. Keine Frage: ein brisanter Fall, der bis in die höchsten poitischen Kreise führt.
Shanghai 1990, eine Stadt an der Schwelle zwischen Kommunismus und Kapitalismus: Qiu Xiaolongs spannender Kriminalroman führt den Leser mitten in das chinesische Alltagsleben - eine fesselnde Krimi-Sensation.


Über den Autor

Xiaolong Qiu

Qiu Xiaolong wurde 1953 in Shanghai geboren. Er arbeitete als Übersetzer, veröffentlichte Lyrik und Literaturkritiken. Seit 1988 lebt er in den USA, wo er seit 1994 chinesische Sprache und Literatur lehrt. Seine Krimis um ...

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Presse

"Ein spannender Einblick in das China an der Schwelle zwischen Kommunismus und Kapitalismus ... Oberinspektor Chen macht ebenso süchtig wie Commissario Brunetti." Christian von Zittwitz, Focus, 19.04.03

"Qiu Xiaolong entwirft ein Sittenbild des modernen China zwischen Partei und Kapitalismus. ... Oberinspektor Chen liebt Literatur und übersetzt englische Kriminalromane, und er verkörpert in sich all die Widersprüche, die aus dem Zusammenprall der östlichen und der westlichen Welt resultieren. ... Krimi als Zeitgeschichte." Ingeborg Sperl, Der Standard, 10.05.03

"Qiu Xiaolong malt in seinem Krimi ein sinnenfrohes Chinabild." Stern, 16.04.03

"Ein außergewöhnlicher Krimi-Held. ... Der erzählerische Sog dieses Romans geht nicht nur von der spannenden Story aus. Qiu gelingt es, den Moloch Shanghai mit facettenreichen Kontrasten einzufangen." Peter Münder, Spiegel Special, 01.03.03

"... enthält alles, was ein niveauvoller Schmöker braucht: einen sympathischen Kommissar mit sorgfältig charakterisierten Freunden und Feinden, einen packenden Fall, eine zart hineingetupfte Liebesgeschichte, ein faszinierendes Gesellschaftsporträt." Christina Rademacher, Salzburger Nachrichten, 12.04.03

"Unaufdringlich elegant. Im Mittelpunkt steht die Spurensuche und die Überführung des Täters. Nebenbei jedoch entsteht ein faszinierendes Porträt vom Leben in Shanghai." Der Spiegel, 07.06.03

"Ein schillerndes und packendes Bild von einer Gesellschaft in dramatischer Veränderung." Andrea Fischer, Der Tagesspiegel, 01.06.03

"Ein äußerst bemerkenswerter Kriminalroman: Er führt vor, wie die scheinbar starren Regeln des Genres vor einem anderen kulturellen Hintergrund plötzlich nicht mehr gelten." Tages-Anzeiger Zürich, 16.07.03

"Wer bislang glaubte, der Alltag im heutigen China ließe ihn kalt, wird sich während der Lektüre zunehmend dafür erwärmen, bis er schließlich glüht wie der Herd in einer Shanghaier Garküche. ... Qiu hat einen Kommissar erfunden, der mit seinen Vorlieben und Schwächen, seinen dienstlichen und privaten Problemen perfekt in die Riege unserer aktuellen europäischen Lieblingsschnüffler passt. ... Oberinspektor Chens erster Fall bleibt hoffentlich nicht der letzte." Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 27.09.03

"Dieses Buch ist für einen Europäer ein eigentümlich fesselnder Lesestoff ... Genosse Oberinspektor Chen hat Charme - da darf Komissar Wallander ruhig ein wenig Platz machen für einen chinesischen Kollegen." Frankfurter Rundschau, 25.10.03

"Dieses Buch ist erstaunlich, es erzählt einerseits eine spannende Kriminalgeschichte und zeichnet andererseits ein faszinierendes Bild Chinas im Übergang vom Kommunismus zum Kapitalismus. ... Eine wunderbare und fesselnde Lektüre, für den westlichen Leser gleichzeitig eine Art Sozialgeschichte. Ein Buch, das einem eine fremde Welt näher bringt, so nahe, dass man sie mit allen Sinnen spüren kann." Kerstin Strecker, Die Welt, 23.08.03

"Alles, was ein guter Krimi braucht: eine unidentifizierte Leiche, ein sympathisch hilfloser Kommissar und ein Umfeld voller Fallen, Intrigen und Verschwörungen. Einzigartig wird das Buch durch den Umstand, dass hier ein mit allen literarischen Wassern gewaschener Autor über eine soziale Wirklichkeit schreibt, über die fast ausschließlich Gerüchte in Umlauf sind. ... Qiu Xiaolong fesselt uns westliche Zuschauer mit seiner Version der Geheimnisse von Shanghai. Es ist schier unmöglich, sich dem Sog von Chens Ermittlungen zu entziehen." Tobias Gohlis, Die Zeit, 16.04.03

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