Solenoid
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Mircea Cartarescu

Solenoid

übersetzt aus dem Rumänischen von Ernest Wichner
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Details zum Buch
Roman
  • Erscheinungsdatum: 23.09.2019
  • 912 Seiten
  • Zsolnay
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-552-05948-1
  • Deutschland: 36,00 €
  • Österreich: 37,10 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-552-05963-4
  • E-Book Deutschland: 30,99 €

Genial, verrückt, groß: Mit seinem monumentalen Roman um die Phantasiemaschine Solenoid schreibt sich Mircea Cartarescu endgültig in die Reihe der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart ein.

Hohn und Spott erntet ein junger Mann in seinem Literaturkreis, als er dort seinen Text "Der Niedergang" zum Besten gibt. Aus ihm wird nicht wie erhofft ein gefeierter Schriftsteller, sondern ein Lehrer in der Vorstadt von Bukarest. Als dieser namenlose Erzähler jedoch ein Haus in Form eines Schiffes kauft, gerät er in den Bannkreis des Solenoids, einer Art riesiger Magnetspule, die sich unterhalb des Kellers befindet. Deren Gravitationskraft zieht aber nicht nach unten, sondern hebt konsequent alles in die Höhe, was in ihr Umfeld gerät – Menschen, Dinge, ja die Wirklichkeit selbst. Genial, verrückt, groß: Mit seinem monumentalen Roman hat Mircea Cartarescu erneut Weltliteratur geschaffen.

Mircea Cartarescu

Mircea Cartarescu

Mircea Cărtărescu wurde 1956 in Bukarest geboren und lebt in seiner Heimatstadt. Zahlreiche Auslandsaufenthalte u. a. in Berlin, Stuttgart, Wien, Florenz. Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung (2015), Österreichischer ...

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Solenoid

Presse

„Mircea Cartarescu erschafft mit 'Solenoid' einen kybernetischen Sehnsuchtsroman, der sich im Verlauf von 51 Kapiteln zum Horror-Roman wandelt. Dabei blitzt immer wieder die für ihn typische, farbenprächtige und plastische Komik auf – ein Triumph der Phantasie.“ Katrin Hillgruber, Deutschlandfunk, 27.10.19

„Ein Wunderwerk der Erzählkunst, ein metaphysisches Weltgebäude, errichtet in der schäbigen Peripherie von Bukarest, gezimmert aus Albträumen, Phantasie und Philosophie, aber auch aus dem realen Grau und dem Grauen des dort praktizierten Kommunismus.“ Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 21.10.2019

„Wieder legt Mircea Cartarescu ein überwältigendes Zeugnis seiner schöpferischen Phantasie ab.“ Katrin Hillgruber, Frankfurter Rundschau, 12.10.19

„Cartarescu hat sich selbst übertroffen. Davon kann sich die deutschsprachige Leserschaft dank der kolossalen Übersetzerleistung Ernest Wichners überzeugen. Zwar sind es diesmal „nur“ 900 Seiten, diese dafür aber umso dichter, schwindelerregender, anspruchsvoller in Sprachkraft und verschlungener Motivik – ein gewaltiger Brocken Literatur." Thomas Leitner, Falter, 11.10.19

„'Solenoid' ist ein erstaunlich leicht lesbares Prosagewebe, dessen einzelne Kapitel nirgends nach dem Rotstift schreien. ... Die bizarre Bedrückungsarchitektur von 'Solenoid' beruht auf der Fähigkeit, das Geringste sprachlich virtuos ins Monströse wachsen zu lassen." Gregor Dotzauer, Tagesspiegel, 06.10.19

„Ein Roman wie in Trance, autobiografisch grundiert, zwischen Gewalt und Traum, Ekel und Poesie, Wahrnehmung und Illusion.“ Cornelia Zetzsche, NDR Kultur, 07.10.19

„Cartarescu hat einen Roman geschrieben, der selbst zum Solenoid wird, zu einer riesigen Phantasiemaschine von solcher Gravitationskraft, dass einem schwindlig werden kann." Mirko Schwanitz, BR Diwan, 06.10.19

„'Solenoid' – das sind mehr als 900 sprachmächtige Seiten überhitzter und manierierter Prosa voll exaltierter Metaphern, bizarrer Allegorien und apokalyptischer Bilder. Es entsteht ein flirrendes und glitzerndes Kaleidoskop von Bewusstseinssplittern, Phantasieblitzen, Kindheitserinnerungen, Halluzinationen, Träumen und Visionen, entsprungen im Kopf des Erzählers, seinem ‚Einverleibungsapparat‘.“ Sigrid Löffler, MDR Kultur, 24.09.19

„Auf verschiedenen Ebenen und in immer neuen Anläufen geht es in Solenoid um die Überwindung der Grenzen menschlicher Existenz, um die Erweiterung des Bewusstseins, um die Wahrnehmung einer höheren Dimension.“ Richard Kämmerlings, Die Welt, 21.09.19

Podcast

Ernest Wichner, geboren in der damaligen Volksrepublik Rumänien, war bereits früh im berühmten Schriftstellerkreis Aktionsgruppe Banat aktiv, siedelte 1975 nach Deutschland über und leitete viele Jahre das Berliner Literaturhaus. Für seine Übersetzungen aus dem Rumänischen wurde er bereits zweimal für den Leipziger Buchpreis nominiert. Aktuell hat er Mircea C?rt?rescus neuen – und fast 1000 Seiten dicken – Roman „Solenoid“ übersetzt: Der rumänische Schriftsteller ist so etwas wie der Mystery Man der Weltliteratur, ein großer Schriftsteller monumentaler Fantasiemaschinen von Großromanen, wie sie nicht alle Tage erscheinen. Mit Florian Kessler sprach Ernest Wichner über das Übersetzen von Weltliteratur, über osteuropäische Literatur und ihren Weg zu deutschsprachigen Lesern und nicht zuletzt über diesen sehr besonderen Autor Mircea C?rt?rescu und sein großes, vor Schönheit und Seltsamkeit schier schwebendes, am 23. September erscheinendes Werk.

Leseproben

Kommentare

12.06.2019

“Cărtărescu hat mich überwältigt, hat mich geradezu physisch hin und her geschüttelt, bis ich mal Schwindel, mal Übelkeit, oft aber Schwerelosigkeit empfand.” Navid Kermani

“Überwältigende Bild- und Sprachkraft …, ein einzigartiges Erzähl-Universum, so einzigartig (und mit ihnen in einem Atemzug zu nennen) wie Kafka, Joyce, Borges.” Uwe Tellkamp

“Cărtărescu ist als Erzähler Visionär, er will sich mit den Grenzen der Welt nicht abfinden, will über sie hinaus… Zur Größe Cartarescus gehört nicht nur die Bildgewalt, die sich mit der Dantes messen kann, sondern auch die Komik, die er der natürlichen Vergeblichkeit seiner Bemühungen abgewinnt, eine Welt schreibend zu überwinden, die man wohl nur mit dem radikalen Lachen des Narren überstehen könnte.” Uwe Tellkamp

“Ein Proust aus dem Plattenbau, aber einer auf Speed.“ Malte Herwig, Der Spiegel

“Cărtărescu hat die Phantasie eines großen Kindes und die Sprachfertigkeit eines alten Meisters.” Malte Herwig, Der Spiegel

“Wie einst Gabriel Garcia Márquez Macondo erschafft Cărtărescu mit den Mittel des magischen Realismus Bukarest neu, als Ort der Transzendenz.“ Jörg Plath, Frankfurter Rundschau

“Ein auseinanderschießendes Erzählgewitter, in das man hineingesogen wird von Cărtărescu, dem Höllenbreughel der Literatur.” Elmar Krekeler, SWR

“Dem schöpferischen Sog von Cărtărescus Prosa kann man sich nur schwer entziehen. … Ein künstlerisches Meisterwerk.” Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung

“Genial, gigantisch, größenwahnsinnig.” Mathias Schnitzler, Frankfurter Rundschau

“Ein Stück wirklicher ‘Weltliteratur’.” Alexander Cammann, Die Zeit

“Sein Roman ist eine Kathedrale der Imagination wie des Wissens… Sein manieristisches Meisterwerk katapultiert Mircea Cărtărescu an die Spitze des europäischen Literaturschaffens.” Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

“In jeder Hinsicht ein elementares Ereignis.” Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel

“Wild und bedenkenlos ist hier ein Autor auf einer spirituellen Suche, für die es in der westlichen Literatur in dieser anarchischen Ungezügeltheit im Augenblick keine Entsprechung gibt.” Iris Radisch, Die Zeit

“Die Lektüre von Solenoid teilt dein Leben in gewisser Weise in zwei Teile. Du hörst auf, ein normaler Leser zu sein, wie beim Lesen von Homer, Kant oder Heidegger.” Gabriel Liiceanu

“Cărtărescu verdient es als der größte rumänische Schriftsteller der Gegenwart angesehen zu werden. Und Solenoid ist der Mittelpunkt seines gesamten Schaffens und das außergewöhnlichste Stück rumänischer Prosa der letzten fünfundzwanzig Jahre.” Ioana Pârvulescu

“Cărtărescu ist ein Schriftsteller der für immer einen Platz neben den Brüdern Grimm, Franz Kafka, Jorge Luis Borges, Bruno Schulz, Julio Cortázar, Gabriel García Márquez, Milan Kundera und Milorad Pavic reserviert haben wird, um nur einige wenige zu nennen.” Andrei Codrescu


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