So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

Elizabeth LaBan

Eine berührende und tragische Liebesgeschichte zwischen einem Außenseiter und seiner großen Liebe – ein Internatsroman mit Tiefgang

Im renommierten Irving-College ist es Tradition, seinem Zimmer-Nachfolger eine Überraschung zu hinterlassen. Duncan findet besprochene CDs seines Vorgängers Tim, die eine traurige Liebesgeschichte offenbaren. Tim, der als Albino meist zum Opfer von Anfeindungen und Mobbing wird, verliebt sich darin in die begehrenswerte Vanessa. Mit ihr fühlt er sich das erste Mal nicht als Außenseiter. Trotzdem fehlt ihm der Mut, ihr seine Gefühle zu gestehen. Ein Mangel an Selbstbewusstsein, der zum tragischen Unglück führt. Für Duncan ist Tims Geschichte aber der Anstoß, endlich den entscheidenden Schritt in Richtung Liebe zu tun. Ein mitreißendes Debüt über das Erwachsenwerden, verbotene Liebe und Verlust.


Über den Autor

Elizabeth LaBan

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Elizabeth LaBan war schon als Schülerin entschlossen, einen Roman zu schreiben: eine Mischung aus Dreiecks-Liebesbeziehung und klassischer Tragödie. 2013 erschien ihr Jugendbuchdebüt „Tragedy Paper“ in den ...

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So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

Presse

"Ein spannender Jugendroman, der auch als als junge, frische Hommage an William Shakespeare gelesen werden kann: lebendig aufgebaut, psychologisch sensibel und mitreißend erzählt.“ Sylvia Schwab, Deutschlandradio Kultur, 05.04.16

"Ein tragisch-schönes Lesevergnügen.“ Verena Specks-Ludwig, WDR 5, 23.02.16

"Fans von John Green wird dieser Roman gefallen. ... Ein tragisch-schönes Lesevergnügen für alle, die Heranwachsenden-Literatur mögen." Ruth Dickhoven, Radio WDR 5, 23.02.16

„Elizabeth LaBan trifft punktgenau den richtigen Ton. Ihre Geschichte über den Außenseiter und seine große Liebe ist berührend und sehr einfühlsam geschrieben.“ Katja Eßbach, NDR info, 20.02.16

Leseproben

Kommentare

LottiLiest
24.02.2016

Es fing alles damit an, dass ich mich in den Titel verliebte. „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ – das klingt doch nach großer Dichtung, nach Shakespeare oder Schiller. Durch das Buch haucht ein Wind von bedeutender Literatur.
Der Ort der Geschichte, ein Internat namens Irving. Die Figuren, zwei Jungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten das gleiche Zimmer bewohnen. Tim, ein Albino, der sich sein ganzes Leben lang ausgegrenzt fühlt, hinterlässt seinem Nachfolger Duncan seine Geschichte – und zwar von ihm selbst erzählt auf CDs. Zwischen den beiden liegt nicht nur ein Jahr, sondern auch eine Tragödie. Wieder der Hauch von bewegender Literatur. Tim versucht Duncan akribisch zu erklären, wie sich sein ganzes Leben auf eben jene Tragödie scheinbar zuspitzt. Dabei hatte ich oft das Bedürfnis, den Stecker von Duncans Laptop zu ziehen und zu sagen „Leb doch lieber dein Leben!“. Doch scheint dies für ihn unmöglich, ohne nicht erst die Geschichte zu Ende gehört zu haben, denn zum Schluss sind die Leben beider auf tragische Weise miteinander verbunden.
Elizabeths LaBans Buch steckt voller Schicksale und Zufälle, voller ergriffener aber auch verpasster Chancen, voller Liebe und Freundschaft. Nicht nur Duncan kann sich nicht von Tims Geschichte losreißen, mir ging es genauso. Die Figuren sind so lebendig, manche von ihnen möchte ich einfach nur in den Arm nehmen, manchen aber auch einen Tritt verpassen. Ich höre den Schnee unter den Sohlen von Vanessa und Tim knirschen und rieche die Donuts, die Duncan und Daisy zusammen backen. „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ erzählt von einer Liebesgeschichte, die vielleicht eine andere Liebe rettet. Da es sich um LaBans Debütroman handelt, dürfen wir wohl auf noch mehr außergewöhnliche Bücher von ihr hoffen, mehr Tragödien, die neu aufbereitet einfach fesselnd und wunderschön sind.


Hilde Elisabeth Menzel
09.02.2016

“Wer glaubt, schon alle Variationen von Liebesgeschichten gelesen zu haben, wird hier eines Besseren belehrt. In ihrem Debütroman erzählt Elizabeth LaBan mit raffiniert aufgebauter Spannung von Tims herzzerreißender Liebe zu der schönen, für ihn unerreichbaren Vanessa.“


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