Seiltänzer des Paradoxalen

Seiltänzer des Paradoxalen

David E. Wellbery

In meisterhaften Textlektüren beschäftigt sich der Literaturwissenschaftler David E. Wellbery mit maßgeblichen Werken der Moderne (u. a. Laurence Sternes "Tristram Shandy", Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre", E.T.A. Hoffmanns "Prinzessin Brambilla", Kafkas "Schweigen der Sirenen" und Hofmannsthals "Chandos-Brief"), die neben dem Dargestellten auch die Bedingungen ihrer Darstellung reflektieren. Das Buch macht literarische Form sichtbar als einen seiltänzerischen Akt, der sich in prekärer Balance von Vollendung und Brüchigkeit je neu, je anders vollzieht.


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David E. Wellbery

David E. Wellbery, geboren 1947, ist Professor für Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Chicago. Er hat unter anderem Monographien über Lessing, Goethe und Schopenhauer vorgelegt.

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Presse

"Wellberys ästhetische Wissenschaft ist dort am überzeugendsten, wo die Reflexionsbewegung der Texte die Dekonstruktion narrativer Ordnungen betreibt. Beeindruckend etwa die Aufsätze zu Kafka und E.T.A. Hoffmann, in denen Wellbery starke Ordnungsbegriffe aus anderen Kontexten, etwa der Ethnologie, an die Texte heranträgt, um mit ihrer Hilfe literarischen Grenzgängen zu folgen, die sich den üblichen Struktur- und Sinnerwartungen systematisch widersetzen."
Sacha Miche, Frankfurter Rundschau, Literaturbeilage, 06.12.06

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