Seelenasche

Seelenasche

Vladimir Zarev

In „Seelenasche“, dem dritten und letzten Band von Vladimir Zarevs großer Trilogie zur Geschichte von Bulgarien, glimmt nach dem Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs noch einmal kurz die Hoffnung auf Einigkeit, Recht und Freiheit auf. Vor dem Hintergrund brutaler Machtverteilungskämpfe wird jedoch schnell klar, dass sich hier nur das durchsetzt, was der reale Sozialismus angeblich längst besiegt hatte: Habgier und Egoismus. Nun sind es die Frauen der Familie Weltschev, die, jede auf ihre Weise, Größe und Haltung zeigen. Vladimir Zarev, der „Balzac Bulgariens“, ist einer der wichtigsten Erzähler Südosteuropas und die Geschichte der Familie Weltschev sein Meisterwerk.


Über den Autor

Vladimir Zarev

Vladimir Zarev

Vladimir Zarev, geboren 1947 in Sofia, Autor von insgesamt fünfzehn Romanen, Erzählbänden und Sachbüchern. Auf Deutsch erschien 2007 der Roman Verfall und 2009 bei Deuticke als erster Teil der "Weltschev"-Trilogie der Roman ...

Mehr über den Autor

Weitere Bücher von Vladimir Zarev

Alle Bücher von Vladimir Zarev

Weitere Empfehlungen für Sie

Seelenasche

Presse

"Vladimir Zarevs Riesen-Trilogie liegt mit der Veröffentlichung von Band drei, der "Seelenasche", nun vollständig auf Deutsch vor. Über mehr als 2000 Seiten zieht sich die Geschichte der Familie Weltschev. Sie umgreift das ganze 20. Jahrhundert, - und was man gleich als Erstes sagen muss: Sie zieht sich gar nicht, vielmehr galoppiert sie, rast und kullert und kugelt, und man kann, während man liest, gar nicht genug davon bekommen. Ganz nebenbei lernt man das meiste, was man über Bulgarien überhaupt wissen kann. Bei allem poetischen Überschwang, den Zarev durchaus kultiviert, handelt es sich hier um eine im besten Sinn realistische, nämlich von Realität gesättigte Erzählung." Walter Klier, Wiener Zeitung, 17.11.12

"'Seelenasche' ist ein unterhaltsames Gesellschaftsgemälde, regiert von Abwechslung, Action und negativer Anthropologie. Kolportageelemente scheut Zarev nicht: Erotische Begegnungen gibt es zuhauf, alle Frauen bis auf zwei sind schön, kürzestberockt und haben "Beine bis zum Hals", eine besitzt gar "erzählfreudige" Schenkel. Ob die Wendung Thomas Frahm zu verdanken ist, der den Roman in ein bewundernswert schmissiges Deutsch gebracht hat? Oder dem augenzwinkernden Zarev?" Jörg Plath, Deutschlandradio, 21.01.13

"Ein Epochenroman im Gewand einer Familiengeschichte. Zugleich ist er ein saftig erzählter Wenderoman, der den politischen Umsturz von 1989 zum Thema hat und das folgende Chaos auf familiärer Ebene abbildet. (...) Vladimir Zarev gibt sich auch mit diesem von Thomas Frahm souverän übersetzten Roman als bezaubernder Fabulierer, großer Menschenkenner und faszinierender Dialetiker zu erkennen." Ralph Gambihler, MDR-Figaro, 12.02.13

Leseproben

Ihr Kommentar


* Diese Angaben sind verpflichtend