Ruhm am Nachmittag

Ruhm am Nachmittag

Karl-Markus Gauß

In der deutschen Provinz erschießt ein schüchterner Schüler Lehrer und Klassenkameraden; waggonweise wird im Jahr der Finanzkrise Geld verbrannt, das bereits vorher nicht existiert hat; Lieblinge der Medien und Günstlinge der Politik halten ihren Vorteil für die einzige Wahrheit, der sie sich verpflichtet fühlen. In seinen Texten verwandelt Gauß die Dinge des Lebens: Im Marginalisierten zeigt er das Bedeutsame, im Unscheinbaren Schönheit, Würde, Renitenz. Von Leben und Tod erzählt dieser Grenzgänger der Epochen, Länder und Genres aus Österreich. Und zuletzt geht es um die Frage, wie man gegen die Anfechtungen der Zeit ein richtiges Leben führen kann und dabei den Anspruch auf das Glück nicht preisgibt.


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Karl-Markus Gauß

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Karl-Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift Literatur und Kritik lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles ...

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Presse

"Ein aus vielen bunten Steinchen zusammengesetztes Mosaik der Gegenwart, das in der Ästhetik an die Arbeitsweise von Alexander Kluge, in persönlicher Herangehensweise und Konsequenz an Navid Kermanis Mammutwerk "Dein Name" erinnert." Wolfgang Huber-Lang, APA, 17.2.2012

"Einmal mehr tritt uns Karl-Markus Gauß als aufmerksamer Beobachter und scharfsinniger Analytiker entgegen, der stilistisch brillant das politische Weltgeschehen mit Reiseerlebnissen und Lektüreerfahrungen zusammenführt, mit Gedanken über das Alter und die Vergänglichkeit." Kristina Pfoser, Ö1, 20.02.2012

"Auf „Ruhm am Nachmittag“ passt ein Spruch, der auf Facebook die Runde macht,
besonders gut: Lesen gefährdet die Dummheit." Peter Pisa, Kurier, 25.02.2012

"Im Vergleich zur Wirrnis des wirklichen Lebens und Denkens bietet Gauß ein klug formuliertes, durchgeistigtes Abbild seiner Wahrnehmungen. Er schreibt über Alltägliches, oder besser: über das, womit er den Alltag seiner Gewöhnlichkeit entreißt." Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten, 25.02.2012

"Als kritischer, zuweilen knorriger Zeitgenosse fügt Gauß in "Ruhm am Nachmittag" divergierende literarische Formen wie Tagebuch, Porträt, Polemik und Verriss zu einem Lesebuch in bestem Sinn." Wolfgang Paterno, profil, 27.02.2012

"In "Ruhm am Nachmittag" präsentiert sich Karl-Markus Gauß - einer der größten Stilisten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur - auf der Höhe seiner Kunst. Wahrscheinlich gibt es gegenwärtig niemanden, der eine konzisere, klarere, angriffslustigere Prosa schreibt als er. Dieser Mann hat, um ein Wort von Karl Kraus zu variieren, nicht nur etwas zu sagen: Er kann es auch ausdrücken." Günter Kaindlstorfer, WDR Resonanzen, 27.02.2012

"Karl-Markus Gauß ist ein Spezialist im Aufspüren von Verflechtungen. Das ist das große Geschick seines Erzählens: Gedanken assoziativ aufscheinen zu lassen und sie auf überraschenden Pfaden miteinander zu verknüpfen. "Ruhm an Nachmittag" ist ein undatiertes, nicht chronologisches Jahrbuch, das nicht fragt, was war, sondern was wichtig war." Jenny Friedrich-Freska, Die Zeit, 15.3.2012

"Man kann sich dem hohen Tempo und den überraschenden Wendungen, die der Text nimmt, getrost überlassen: Das große Ganze gerät nie aus dem Blick, die einzelnen Essays, Reportagen und Tagebuchnotizen fügen sich zu einem raffinierten System von Verweisen und Zusammenhängen." Georg Renöckl, Neue Zürcher Zeitung, 23.03.2012

"Gauß ist nichts zu klein und auch nichts zu blöd, dass er es nicht wahrnehmen, in Bezug zu sich setzten und daraus Indizien für die unbemerkten Veränderungen der Lebensformen zu abstrahieren vermöchte. (...) Ein fulminanter Denk- und Lesegenuss, eine genau komponierte Prosa." Cornelius Hell, Ö1 ex libris, 01.04.2012

"In diesen kontemplativen und zugleich hellwachen Versenkungen liegen die Stärken des Essayisten Karl-Markus Gauß, seine Aufzeichnungen sind ein selbstreflexives Medium, in dem sich Autor und literarische Gattung immer wieder aufs Neue ineinander spiegeln." Paul Jandl, Die Welt, 28.04.2012

"Ein spannendes, amüsantes, manchmal bitterböses Buch." Martin Sander, Deutschlandradio, 01.08.2012

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