Rote Handschuhe

Eginald Schlattner

Mit seinem Debütroman "Der geköpfte Hahn" hat der in Siebenbürgen lebende Eginald Schlattner Kritik wie Leser begeistert. In seinem zweiten Buch zeichnet er den Weg eines Menschen nach, der sich auf der falschen Seite wiederfindet: "Rote Handschuhe" ist eine beharrliche Selbsterforschung, ein Dokument einer dunklen Zeit und ein großer Roman.


Über den Autor

Eginald Schlattner

Eginald Schlattner, 1933 in Arad am westlichen Rand Rumäniens geboren, wuchs in Fogarasch am Fuße der Kapaten auf und studierte bis zu seiner Relegation evangelische Theologie in Klausenburg, anschließend Mathematik und Hydrologie. ...

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Rote Handschuhe

Presse

"Hitlerjunge, Securitate-Häftling, Zeuge der Anklage – eine Entscheidung an der Grenze."
Walter Mayr, Der Spiegel

"Hier tritt ein Erzähler auf, dessen langer Atem über Hunderte Seiten trägt."
Thomas Rietzschel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Das Porträt einer diabolischen Epoche, das Bild eines Staates, dessen Leitprinzip die Paranoia war. (...) Eginald Schlattner macht sich mit diesem Buch selber den Prozess: gezeichnet zwar von Versagen und Schuld, aber auch aufrecht stehend vor der strengen Instanz des eigenen Gewissens."
Werner Söllner, Neue Zürcher Zeitung, 12.04.01

"Wenn es erlaubt wäre, die Begriffe Erschütterung und Erheiterung in einem Atemzug zu verschmelzen - Schlattners unterhaltende Belehrung über ein Stück europäischer Menschengeschichte wäre damit charakterisiert."
Sabine Brandt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.01

"Eginald Schlattners 'Rote Handschuhe' habe ich gern gelesen, weil mit diesem großen Bekenntnisroman des rumäniendeutschen Pfarrers und Autors eine aufgegebene und verlorene literarische Provinz in dreizehnter Stunde zu entdecken ist - die Welt Siebenbürgens im Schleudergang durch alle politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts."
Sigrid Löffler, Welt am Sonntag, 18.03.01

"Hier ist kein Theoretiker am Werk, sondern ein geborener Geschichtenerzähler, der das Besondere feiert, sinnlich, bildhaft und deutlich zugleich, ein Meister der Charakterstudie, der bei allem bitteren Ernst einen Sinn fürs Komische und Merkwürdige, für das Ironische des Schicksals hat, auch ein Faible für symbolisch grundierte feinverwobene Motivketten... Mit diesem Buch hat Schlattner einen tiefgründigen Kommentar zu den Schrecken des letzten Jahrhunderts geschrieben. Und zugleich ... hat er sich in seiner Sprache und seiner unheilbaren Wehmut endgültig als österreichischer Schriftsteller geoutet: er Ist der letzte Mohikaner des Habsburgischen Mythos."
Daniela Strigl, Der Standard, 31.3.01

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